Opa

Nur witzig, wenn man del.icio.us verwendet: memepool, der Großvater davon. Die Seite gibt es seit 1998.
Was ist das Web 2.0?
Präsentation von Andy Budd: What is Web 2.0?
(basiert auf dem genialen S5 (nicht zu verwechseln mit den 5s))
Feed for Thought
Im Stile der state of the blogosphere Ansprachen von Technorati beginnt FeedBurner mit state of the feedosphere Ansprachen namens Feed for thought. Der erste Bericht ist recht interessant.
Technorati Mini
Neues Gadget von Technorati: Technorati Mini

JavaScript Bibliotheken
Das schöne am Web: es gibt immer einen, der noch obsessiver als man selbst sammelt: Javascript libraries roundup – eine fantastische Kollektion von JavaScript Bibliotheken.
Thomas Knüwer zum Web 2.0
und gleich – aus meiner Sicht – der dümmste Beitrag zum Web 2.0 seit langem: Thomas Knüwers Altes Web in neuen Tüten
Web APIs Working Group
Auch eher technisch: die Web APIs Working Group des W3C.
The W3C Web API Working Group is chartered to develop standard APIs for client-side Web Application development. This work will include both documenting existing APIs such as XMLHttpRequest and developing new APIs in order to enable richer Web Applications.
Was soll denn das alles?
… mit den 2000 neuen Anwendungen rund ums Web 2.0 und Where’s The Ambition? fragt sich (Yahoo’s) Russell Beattie.
Schon etwas älterer Blogeintrag, aber lesenswert, sowohl wenn man selber an einer Anwendung tüftelt, als auch als User.
Er hat natürlich einen etwas grössenwahnsinnigen und macroökonomschen Ansatz (und er hat selbst auch einige Tools inspiriert, die durchaus in seine Liste fallen) aber als Vogelperspektive bietet er ein gutes Raster.
Zizek!

Yahoo und Gawker
Auch nicht uninteressant: Yahoo peppt laut der Washington Post sein/ihr Nachrichtenangebot fortan mit Gawker-Bloginhalten etwas auf.
(via Susan Mernit)
Building Web 2.0
is das Thema der XTech (ehemals XML Europe) 2006 (16. – 19. Mai 2006 in Amsterdam)
On the technology side, I’m particularly interested in getting more in about databases, frameworks like Ruby on Rails, tagging and search.
In addition to technology, I’m interested in opening up dialogue between developers, designers and information architects about the kinds of applications being built on the web now, and the issues of their design, organization and implementation.
Semantic Somethings
A loose but somewhat regular (at least that’s the plan ;-) meetup/idea mixup in Innsbruck (and potentially other places too).
Google Base auf Google Base
Aus systemtheoretischer Sicht hochgradig interessant: Google Base auf Google Base
Watching
Und TiVo und Yahoo wappnen sich mit einer strategischen Partnerschaft [war http://biz.yahoo.com/ap/051107/yahoo_tivo_partnership.html] für die fernsehtechnische Hauptsaison.
Und AOL wird Fernsehen online anbieten.
Irgendwie gibt es unter den Goliaths des Web das Prinzip auf geht’s der Goaß nach, wobei es völlig egal scheint, wer gerade die Goaß ist.
Shopping
Amazon und Yahoo wappnen sich für die verkaufstechnische Hauptsaison:
Amazon mit Amazon Gift Central und Yahoo (heute überall besprochen) mit der Yahoo! Shoposphere.
Ein paar Zahlen
zur Investitionsfreude in Web 2.0 Startups im Mercury News
In the third quarter, venture capitalists poured $394 million into 51 Internet companies that cater to individuals online, up from just $116 million in 17 companies during the same quarter two years ago, according to VentureOne.
Goliath gegen Google
Heike Faller mit einem schönen – fast schon rhizomatischen – Artikel zu Suchmaschinen in der Zeit (der Titel ist zwar ‘David gegen Google’ – aber der stimmt so nicht ganz).
Tagclouds mit del.icio.us
del.icio.us hat seit heute ein neues Feature: Tagrolls (a.k.a. Tag Clouds).

Die Hilfe scheint insgesamt etwas überarbeitet, Zitat weil’s so schön einfach ist:
Tags are a way to help you categorize your bookmarks as you save them in del.icio.us. There is no such thing as a right or wrong tag. A tag is whatever you want it to be. Try and think of it like this: what words would help you remember this document in five years?
Hegel, Kierkegaard, Wittgenstein
sollte man im Web 2.0 Kontext einfach öfter zitiert sehen, finde ich. Siehe etwa
The Hegelian dialectic of syndication formats von Ben Hammersley bzw. Web2.0 language game: buzz, buzz, buzz, … von Martin Lindner.
(der Eintrag hat als draft schon etwas Staub angesetzt, aber jetzt hab ich auch noch vergessen, was ich noch dazu sagen wollte, also nur noch Kant, Zizek, Deleuze, Luhmann, Leibniz, Husserl, die würde ich auch alle gern einmal eingemischt sehen.)
Papier 2002
Zwei uralte aber gute Links zum Thema Papier und Selbstorganisation: The Social Life of Paper von Malcolm Gladwell und ein daran anschliessender Thread auf Edward Tufte’s Forum, der ein relativ ausdifferenziertes Workflow Diagramm enthält. Pflicht für Papiertiger.