Nur weil

Nur weil man das Recht auf seiner Seite hat, heißt das nicht, dass es immer das Klügste ist, dieses auch mit der Brechstange durchzusetzen.
Garfield minus Garfield kommt als Buch
(abt. contentdiebe kriegen liebe)
Booklife Crisis

18.986 Bookmarks bei del.icio.us. Argh.
(verwende del.icio.us seit 2004, seitdem bookmarke ich so vor mich hin ohne gross nachzudenken, im schnitt also etwa ein dutzend links am tag was ja nicht viel ist. aber anlässlich des relaunches von del.icio.us als delicious (siehe und) habe ich die links auch ein wenig gesichtet und im grunde ist es ein einziger riesiger und völlig unübersichtlicher blurb mit tausenden mal mehr mal weniger konsistent benutzten tags, unzähligen mal mehr mal weniger konsistent betriebenen serien, einer unmange von offenen loops, also als noch zu lesendes, noch auszuprobierendes, noch zu bloggendes usw. markiertes, etctrara.)
Mission Impossible II

(wie immer lesenswertes) Interview mit Frank Westphal
Ressorts

rivva hat jetzt ressorts.
42.zip

42.zip [ http://www.unforgettable.dk/ ] – ein zip-file das entzippt 4,5 petabytes gross wird.
update: ich entlinke das einmal, siehe, das wurde ev. weniger frei nach christo wegen dem spass an der freude am verpacken als konzeptkunstwerk gebaut, sondern für unlautere machenschaften.
YouTube Recommends

was mir youtube empfiehlt, lol.
anti-stuff tool
apropos too much:
We were reminded that life is not about stuff; it’s about possibilities, which the right tools can enable. For a world of expanding stuff, this book is the necessary anti-stuff tool.
Kevin Kelly zu einer Review von Merlin Mann über It’s All Too Much
Twitter Cookies

grenzgenial: Twitter Cookies
(in related news: die twitterlesung liegt jetzt in voller länge auf hobnox, und weil ich einige der beteiligten sehr schätze will ich nicht vorschnell urteilen und sie bei gelegenheit nochmal in einigermassen alkoholisiertem zustand anschauen, aber die zwanghafte ironische distanz, der fokus auf bon mots, wortspielchen, lustigkeit und immer wieder gleichzeitig die distanzierung davon als metalustigkeit usw. ist fast nicht auszuhalten. zumindest eines hab ich für meinen persönlichen twitterkonsum gelernt: tweets sind tatsächlich eine vollständig eigene ‘kleine’ informationskrümelgattung mit tatsächlich völlig eigenartigem rezeptionshaushalt; ausserhalb des kontexts funktionieren sie nicht bzw. mutieren zu was anderem; die tweets von frank93 etwa, die so ziemlich jeden tag retten, wenn sie organisch im gesamtstrom aller tweets auftauchen und dann weitergespült werden, sind in geballter form auch schon etwas too much und zerfallen völlig, wenn sie als lacher präsentiert werden)
Mixed Bizness
Richard MacManus mit einem recht thoughtful-en Post übers Bloggen, die Interpenetration von Blogs, MSM, Micro-Dingen und social media, usw.
While ultimately professional blogging is reliant on social media, if it becomes too reliant on the ‘social’ part then it implodes. We’ve seen a lot of the symptoms over the past year: burnt out bloggers, ‘bitchmemes’ (when lots of bloggers complain loudly about something usually inconsequential), hints of corruption as bloggers write about things they’ve invested in or have an interest in, stirring up controversy as a business tactic. We’ve even seen a kind of mafia mentality emerge – vendettas, ring-kissing, sychophants surrounding power bloggers, etc.
Washington Postify

Die Washington Post ist ja dafür bekannt, nur nix auszulassen, was irgendwie nach social riecht (Remixability etwa 2005, social bookmarking 2006, etc., unlängst haben sie sogar begonnen, TC in voller Länge als vollwertige Artikel zu syndizieren) ((eine klare Strategie wie bei den britischen Medien ist dennoch nicht zu erkennen, das meiste ist hit or miss)), jedenfalls haben sie gerade damit begonnen via predictify [war http://predictify.washingtonpost.com/] einige Stories als Ausgangspunkt für eine Art prediction market zu verwenden. Leser können vorhersagen, schätzen, etc., das ganze ist auch verifizierbar, hat also auch MMOPPG-Qualitäten, also keine schlechte Idee.
(auch ganz interessant, dass das nur etwa einen monat nach der partnerschaft mit mashable und nur 3 wochen nach der partnerschaft mit rww kommt, die anpassungszyklen der msm scheinen also auch zumindest beschleunigt zu werden)
Brandstreaming
I streama, You Streama. Even Brands Streama For Ice Creama.
Followeratur
Part I:
Come, follow, follow, follow,
Follow, follow, follow me.
(pt. 2 u 3 hier)
openDis
Pfefferle über EAUT, ein Mappingprotokoll von Emailadressen auf URLs, kann man selber machen oder via eines Dienstes wie Emailtoid
Hauptusecase: das Überkommen der Usability-Problematik mit openID, viele User finden es zu umständlich, sich mit ihrer openID-URL anzumelden und würden ihre Emailadresse vorziehen.
Ob damit allerdings der Usability bzw. breiteren Adaption von openID geholfen wird? eher nicht. Im Grunde ist es ein Rezept fürs openDisaster und als Feature paradox. Für Leute, die openID schon zu umständlich finden, weil man sich dann mit einer URL anmeldet und nicht mit einer Emailadresse, wird es noch umständlicher. Sie müssen sich für noch einen Dienst anmelden, damit sie sich dann mit ihrer Emailadresse anmelden können; aber auf absehbare Zeit (bis das alle openID Consumer unterstützen falls sich das durchsetzt) funktioniert das nicht konsistent und überall, manchmal gehts, manchmal nicht; Frustration quasi eingebaut.
StupidFilter

untested aber super: StupidFilter
delicious.com

Schaut so aus als wäre delicious 2 nicht mehr weit entfernt, User werden aufgerufen gegenzuchecken, ob sie auch noch ihre username/pw kombi kennen, nach dem Update muss man sich einmal neu einloggen. Und autsch: es wird von del.icio.us auf delicious.com umgestellt.
BrowseRank
vom PageRank zum BrowseRank (microsofts antwort, faktoriert nutzungszeiten hinein usw.)
Trillion
1 trillion pages (ein 400 millionstel dabei aus hackr.de)
harder better saver stronger

Gmail kann man jetzt in den Settings auf ‘nimm https’ setzen. (do it) (ann)
Preemptive Pooling
Paul Graham’s Juli Sermon pt. 2: The Pooled-Risk Company Management Company
Deep Contact

Gmail hat endlich die Kontaktverwaltung etwas angepasst, bis dato wurde ja jede ausgehende Email sofort ein Kontakt, jetzt wird zwischen MyContacts und SuggestedContacts differenziert, zum Glück sogar retrospektiv. (sieht man nur in der us-version und der neuen ui)