The Year In Review (2008 Edition) Pt. 2

nach Rivva stellt auch Techmeme die objektiv betrachtet wichtigsten Stories des Jahres vor:
Top 10 objectively biggest tech stories of 2008
Bot of the Year

der wasteyourtimebot
Dolme der Woche: Tippende Blogger
Q: was macht man als Konferenzveranstalter mit all den 7000+ Tweets, die die 2000 jeweils 2000 Euro zahlenden Teilnehmer abgesondert haben?
A: man jammert, dass man die nicht alle sehen will, und man schlägt Twitter eine Suche vor, bei der alles was weniger als 1000 Followers hat ausgeblendet wird.
Blöder geht’s eigentlich nimmer, aber auch die Anschlussdiskussion ist eher symptomatisch für eine kurzsichtige Generalisierung von jeweils spezifischen Eigeninteressen und mal mehr mal weniger differenzierten Vorstellungen von dem was Twitter tun oder nicht tun bzw. sein oder nicht sein sollte als sonstwas.
Einige der Reaktionen sind aber trotzdem lesenswert, teilweise werden monty pythoneske Setups konstruiert.
Bonustwitterbilderrätsl:

Year of the Hackr
cool: 2009: Year of the Hackr
Dolm des Jahres
trrrrrrrrr: Twitter
- und zwar für die Unwilligkeit, einen nicht persönliche login credentials basierten Authentifizierungsmechanismus für Mashups, Drittanwendungen, etc. anzubieten.

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Ich kann mich heuer an keinen Tag erinnern, an dem nicht irgendein Twitter-Tool nach meinem Usernamen/Passwort gefragt hat. Oft auch für die Ausführung von irgendwelchen Aktionen, für die man grundsätzlich nicht mal angemeldet sein müsste (die Liste der Followings und Followers kann man für jeden Usernamen auch so abfragen usw.).
Why oh why Twitter machst du es nicht wie FriendFeed mit dem remote key, den man Anwendungen geben kann, damit sie das tun können was sie tun, und den man ggf. einfach zurücksetzen kann, wenn eine App Schabernack treibt?
(es gäbe natürlich auch andere alternativen, OAuth etc., aber die blähen das schnell wieder auf und es ist im fall twitter nicht notwendig.)
un/pw abzufragen ist ohnehin eine unsägliche Praktik (und wer mal schnell seine gmail-daten rausrückt, damit irgendwelche freundeslisten abgeglichen werden, ist selbst schuld) – aber wenn die Plattform, die die meiste kreative Mashup-Energie anzieht, das fördert und quasi salonfähig macht und dahingehende Anregungen hartnäckig ignoriert, dann ist sie leider Dolm des Jahres.
Oberström
Brian Oberkirch interviewt Juri Engeström (social objects / jaiku)
(abt. hörtipp dezember)
Fit for Activity
Chris Messina zum Stand der Activity Streams
Noch mehr Suchen des Jahres (2008 Edition)
Pt. 3: del.icio.us
- news
- blogs
- reference
- wiki
- restaurants
- hotels
- css
- web 2.0
- artists
- music
dann facebook, games, photoshop, iphone, photography, nightlife, diy, apple, science und firefox.
(siehe Pt. 1 – Yahoo und Pt. 2 – Google)
FriendMen

Moon Base Alpha

Frohe!!

Frohe Weihnachten!
Netzwerte 2008-09
Exciting Commerce bringt konzeptionelle Ordnung ins Chaos – schöner Artikel zum Jahresausklang und Jahreseinklang.
The Year In Review (2008 Edition) Pt. 1

Rivva’s Retrospektive 2008

und die Andeutung einer zukünftigen Personalisierbarkeit von Rivva: frankwestphal/newsriver
(wie der kollektive newsriver, nur dass über ein bündel von bevorzugten feeds gefiltert wird und dass man den relevanzthreshold auch auf 0 setzen kann, vermut ich mal.)
((abt. i can haz newsrivva?))
In bulk to go, plz.

und delicious hat jetzt auch einen bulk-editing mode (Teil 3 der Mini-Delicious-Trilogie).
Gejetztet
Sure, go ahead, stay hyper-current, but realize it’s not free.
Nochmal Godin: The high cost of now
(sehr lesenswert, vor allem für sich selbst durchdenkenswert)
((das now! ist wohl auch mittelfristig ein sustainability problem für den ganzen lifestreaming komplex, weil es zwar super einfach ist, zu posten, aber die rezeptionsanforderungen sind mehr oder weniger (klar könnte man twitter, friendfeed etc. auch zurücklesen, aber wer tut das schon) ans jetzt gekoppelt und demenstsprechend teuer. mit dem nebeneffekt, dass die ausdifferenzierung der infohäppchen über redundanz erfolgt etc, aber das ist ein anderes thema))
Californication

Die Street View breitet sich aus
Syndicalypse Now
Marshall Kirkpatrick’s Top 10 Syndication Tools für 2008; netter Überblick.
Wort des Tages: Movage
enthalten und beschrieben hier
Velvet Goldmine
So what does this have to do with a Twitter business model? Twitter, potentially, has the ability to deliver unbelievably smart advertising; advertising that I actually want to see, and they have the ability to deliver search results far superior and more accurate to Google, putting Twitter in the running to beat Google in the latent quest to the semantic web. With some really intelligent data mining and cross pollination, they could give me ads that makes sense not for something I looked at 3 weeks ago, or a link my wife clicked on when she borrowed my laptop, but ads that are extremely relevant to ‘what I’m doing right now’.
Radar über eine mögliche Monetarisierungsform von Twitter: The Twitter Gold Mine & Beating Google to the Semantic Web (hypertargeted ads, da sich im Verlauf vglw. echte Interessenprofile ableiten lassen, die dank der kontextuellen Echtzeitkomponente (die in dieser Form kaum emulierbar ist) quasi steroid-isiert wird)
One delicious to go, plz.

delicious gibts jetzt auch als m.delicious.com (ann)
Ist zwar in erster Linie für mobile Gerätschaften gedacht, bietet sich aber auch an, wenn sich zb die reguläre Seite wegen eines shakespeare’schem Tag-Vokabulars nur spröde öffnet, oder einfach nur so.