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DRYF

Unlink Your Feeds – eine Art Manifest der Entkoppelung von Feeds und Streams (schadet den freunden, schadet einem selbst, schadet dem web, drafte und crafte) mit begleitendem tumblr
(weekend mini project: das einmal für sich selbst durchdenken)
(extra points für eine umfassende typologie der dienste und usergruppen; die ist wohl gar nicht so einfach, weil es so einige faktoren und parameter und dispositionen gibt, und weil es natürlich nirgends ein richtiges oder falsches verhalten gibt (die wenigsten (sozialen) dienste erfinden sich selbst, werden vielmehr durch die mitunter verschiedenarten benutzungen erfunden), sondern nur ökosystemische mischungen die sich auf dem jeweiligen milieu eines dienstes ausdifferenzieren, innerhalb derer ein jeweiliges verhalten funktioniert oder nicht, (rezeptions-) kosten und (informations-) nutzen verursachen oder nicht usw. usf.)
Search M for Murder

sehr nett: google ohne den ganzen neumodischen quatsch.
2000 kt/h

devoha: twitter tickt bald mit 50 mio tweets pro tag + eine relativierung.
From people you follow

Der Google Reader verbessert den Empfehlungsalgorithmus (und der ist wirklich ein bissl besser, was aber keine grosse kunst war) aber interessanter: baut auch den social stream des social graphs als Empfehlungsregister ein (Explore – View all recommendations – From people you follow), nähert sich also Buzz von der anderen Seite auch nochmal.
(ist auch noch ein bissl holprig und hätte man natürlich auch davor schon manuell machen können, aber auch hier fehlt eigentlich nicht viel, weil die jeweiligen quellen gwm. differenziert werden und im google reader besser aka in full angezeigt werden. via opml könnte man sich wohl sogar auch eine art api zusammenhacken, die dann smart filters emuliert usw.)
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related: die Google Reader basierte Extension feedly ist sehr super.
Moscow-Vladivostok

The great Trans Siberian Railway, the pride of Russia, goes across two continents, 12 regions and 87 cities. The joint project of Google and the Russian Railways lets you take a trip along the famous route and see Baikal, Khekhtsirsky range, Barguzin mountains, Yenisei river and many other picturesque places of Russia without leaving your house. During the trip, you can enjoy Russian classic literature, brilliant images and fascinating stories about the most attractive sites on the route.
Mehr

(abt. selbstunterhaltung)
Tweet des Tages 9078059209

(irgendwie mag ich die unaufgeregte selbstbestimmtheit in diesem tweet, meistens wird diese erkenntnis bzw. entscheidung ja ironisch bzw. passiv aggressiv geframt)
((nur am rande: man ist nicht ‘hinten’, wenn man buzz nicht verwendet, und man ist schon gar nicht ‘vorne’, wenn man es verwendet, diese ganze notion einer progressiven zeitlichkeit ist im web völlig unsinnig))
Russisches Roulette
avc.viralloopify(’Chatroulette‘)
Mapvelope

yes and stop

(abt. für die leicht zu unterhaltenden)
Doodlympics

der olympics-doodle von google.de
Maps Labs

ho, Google Maps kriegen Labs (in maps auf die kleine grüne laborflasche klicken)
The Games

(und etwas perfider: hawaii-beaches)
Lazy Filter
liebes lazy web: ich wünsche mir einen filter, der den in meinem inputstrom angezeigten output eines definierbaren bündels von freunden/verfolgten quantitativ begrenzt. und zwar irgendwie so, dass die anzahl der mir dann angezeigten items dieses bündels einen wiederum definierbaren prozentsatz aller mir angezeigten items nicht überschreitet. bonuspunkte, wenn das dann auch die tatsächlich interessantesten items sind, muss aber nicht sein.
warum? well, es gibt zwei grenzfälle, die kein problem machen: leute, von denen man (mehr oder weniger) alles sehen möchte, denen man also uneingeschränkt folgen will, und leute, bei denen das kosten/nutzen-verhältnis klar negativ ist und denen man also halt nicht folgt.
aber es gibt auch einen graubereich von leuten, denen man eigentlich folgen will, die aber den eigenen inputstrom – aus verschiedenen gründen – zu stark dominieren. auf twitter, weil sie täglich 50 tweets raushauen; im google reader, weil sie täglich 50 items sharen; in google buzz, weil sie ihren gesamtstrom syndizieren; etc.
das ist völlig ok, jeder soll tun können wie er will, aber ein solcher filter würde vielen das leben einfacher machen.
Gmail Buzz? Revisited

Hab es schon vor einer Woche in der shared section verlinkt, aber aus gegebenem Anlass: Gmail Buzz?
(abt. alles ist signifikant)
Xconomics
Umair Haque über Trust-, Knowledge, Scale-, Scope-, Risk-, Skill- und Timeeconomies.
Weitergehen
dazu passend und gwm. auf einer eigenen immanenzebene: siggi becker, j. martin und tim bruysten im gespräch.
Wenn etwas wirklich weitergeht, dann meist nicht dort wo der “Schwung der Figur” sie hätte hintragen sollen. Die selbstversichernde Identitäts- und Öffentlichkeitssimulation Bloggen muss da schon hin und wieder etwas gebrochen werden, denn “was sich ins Bleiben verschliesst, schon ist´s das Erstarrte.”
From Infinity to Fish
vielleicht nunja: Nico Lumma über die Irrelevanz von Blogs usw.
(die traurige trope bzgl. der blogs ist halt, dass im ersten schritt ein bündel von erwartungshaltungen geschnürt wird, das mit dem ding an sich wenig zu tun hat, und in der folge dann die nichterfüllung mit gewisser genugtuung ausgeweidet wird, interessanterweise glauben ja nicht nur die msm sondern auch die blogger selbst an die gleichen kontingenten geschichten und abgeleiteten metriken.)
From Fish to Infinity
vielleicht nett: Steven Strogatz hat für die NYT eine Blogserie zum Thema Mathematik im gebloggten Bildungsweg gestartet. (via)