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die romantische komödie


Konzept des Tages: Disruption Deficit Disorder

enthalten und ausgeführt hier

30.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/30/konzept-des-tages-disruption-deficit-disorder

Click Click Interrupt


(nts: mich öfter selbst zitieren)

(ich habe ja fast bis zum ende gewartet, in der hoffnung, das noch irgendwie zu relativieren, aber diese ausgabe der tcdisrupt war wirklich schwach, schliesst irgendwie nahtlos an meiner kritik an der dialektischen abwärtsspirale der location services an, nur dass sich die social mediale invasion nicht pur autopoietisch (und also harmlos) sondern auch noch in den letzten möglichen winkel ausbreitet, badges und game mechanics und noise about nothing ftw (etwa onetruefan, bei dem man um die fanhoheit von webseiten kämpfen kann, indem man sich dort durchklickt, kommentiert, artikel tweetet und seine kontakte auf jede andere art belästigt; oder gripe, wo man bei unzufriedenheit mit dem sozialen graph droht). es gab natürlich auch ein paar ganz interessante ideen (etwa datasift, eine art programmierbare metaapi für twitter inkl. visualisierungen; badgeville interpretiert das badges thingy ganz nett für webseiten; cloudflare, eine art supercache; shwowp, indem es gwm. die lektionen aus den ehemaligen diskussionen rund um attention data (aus denen nix wurde) data portapolitisch korrekt auf shopping data überträgt) und (design-) technisch wirken fast alle irgendwie gut, aber konzeptionell sind fast alle inkrementelle verschlimmbesserungen oder völlige schnapsideen, von disruption jedenfalls keine spur, die gedanken drehen sich wirklich nur darum, wie man leute möglichst effektiv und lange mit beliebig blöden aktivitäten beschäftigen kann, was zynga gwm. zur wissenschaft erhoben (net promoter score als hauptindikator als internet treasure) hat, etctrara. aber jetzt muss ich mir noch kevin rose und marissa mayer anschauen…)

29.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/29/click-click-interrupt

Brizzled

brizzly aol

ui, AOL hat Brizzly übernommen.

(gestern war AOL überhaupt auf shopping spree, neben brizzly und techcrunch auch noch 5min)

29.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/29/brizzled

Was Sie immer schon über Butler wissen wollten und Buffy nie zu fragen wagten

sehr lesenswerter beitrag (pdf) zu den buffy studies von @mauszfabrick und @supereichhorn.

28.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/28/was-sie-immer-schon-ueber-butler-wissen-wollten-und-buffy-nie-zu-fragen-wagten

RePssst

backtweets

apropos Pssst : BackTweets hat sich auch ein neues Design verpasst (und scheint auch wieder so halbwegs zu funktionieren).

28.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/28/repssst

Pssst

pssst... the new twitter is here

devoha: gestern wurde auch mir die ehre zuteil, in den genuss des neuen twitter zu kommen, und die simple eleganz fehlt tatsächlich, und die rechte sidebar ist wirklich fast schon eine zumutung, aber ansonsten ist es ziemlich super, zumal es für fast alles keyboard shortcuts gibt (die man sich übrigens mit ? in erinnerung rufen kann):

pssst... the new twitter is here

28.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/28/pssst

Goooooooooooogle

cake doodle

Google wird 12.

27.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/27/goooooooooooogle

Kulturhackropologie

apropos boing boing: The Anthropology of Hackers (via)

22.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/22/kulturhackropologie

Prufrock 2.0

wenn man vom Prufrock spricht…

The .DOC File of J Alfred Prufrock

22.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/22/prufrock-20

Boring Interestingness

The lowest price for any good worth pricing is now available to anyone, anywhere. Which makes the market for boring stuff a lot more perfect than it used to be.

The networked revolution is creating huge profits, significant opportunities and a lot of change. What it’s not doing is providing millions of brain-dead, corner office, follow-the-manual middle class jobs. And it’s not going to.

The forever recession

And so, the endgame: it was boringifying a business that made a good business great. You know the score: keep it middle of the road, passionless, bloodless, compromise, horse-trade, find the lowest common denominator, make sure it doesn’t offend anyone, please everyone just a little sliver of a little bit (and never mind about not really delighting anyone not one bit.

So here’s my tiny hypothesis. Today’s great business aren’t built by being boring – but by being interesting.

Interestingness

Seth Godin und Umair Haque im Paartanz.

21.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/21/boring-interestingness

Juli 07

launches 2005 bis 2010

noch ein kleines abfalldiagramm: launches von deutschen startups 2005 bis 2010 (der peak waren 99 im juli 07, seit august 2008 tickelt .de mit ~40/m doch vglw. konstant dahin, entgegen meiner gefühlten wahrnehmung (der abfall in den letzten monaten dürfte sich noch angleichen, weil es eine zeitlang dauert bis ich sie aufschnappe)).

21.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/21/juli-07

Grand Taxonomy

grand taxonomy of rap names

phantastisch: eine grand taxonomy of rap names (via)

20.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/20/grand-taxonomy

Future Horizon

perceptible future horizon

über nano-, micro- und macro-futures

20.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/20/future-horizon

Superheroes in NY

superman

sehr nett: mexikanische Superheroes in NY (via viavia)

20.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/20/superheroes-in-ny

Woodwards Collage

Woodwards Collage

Das 5.000.000.000ste Foto auf Flickr

19.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/19/woodwards-collage

JBU295

jbu295

heh, Google Earth hat ein Layer für Flüge bekommen.

18.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/18/jbu295

Powerful Colors

colors of the web

Studie über die Machtverteilung der Farben.

18.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/18/powerful-colors

Hello, I Must Be Going

But I think the kind of open I was working on is mostly gone. This is not a bad thing, just the result of the changing industry, people’s careers, and economic conditions. For the most part, the movement that started with OpenID and OAuth is largely over.
..
There is still interesting work done by Blaine Cook, Status.net, and the federated social web folks, but it’s all too experimental, and I don’t see it anywhere near mass market anytime soon.

In seiner Symptomatik ganz interessanter Eintrag von hueniverse zum Stand/Ende von ‘open’, social und corporate culture (via). Er zeichnet zwar eher ein ernüchtertes Bild, nicht ohne Hoffnung, aber der Shift geht vom talking (open) zum doing (product).

(ein aspekt wird indirekt wieder einmal klar: teile des potentials von offenen technologien werden deshalb verspielt, weil die entwicklungen selbst im valleyschen geist des gewinnen wollens betrieben werden. wenn etwas den massenmarkt nicht erreicht, wird es ultimativ als versager abgeschrieben. es wär vielleicht mal nicht uninteressant, wenn sich die entwicklung nicht an der möglichen kompatibilität mit allen orientieren würde, sondern an den bedürfnissen von leuten, die tech-savvy sind und denen offenheit und selbstbestimmbarkeit wichtig ist. man kann da sicher zwischen standards und protokollen unterscheiden, die basistechnologie oder webinfrastruktur sind, und jenen, die kulturelle serien triggern können. bei ersteren muss man sich halt einmal drauf einigen und dann funktioniert die maschine halt besser.)

17.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/17/hello-i-must-be-going

The Last Thing

In a way, the Twitter platform has come full circle. Twitter’s API grew out of its website as a means to enable outside developers to accomplish what the company, with its then-tiny and overburdened team, could not. Now that Twitter has ample resources, the matured platform is enabling the company to build the best applications in the ecosystem in-house. Going forward, it may be that the Twitter Platform primarily serves Twitter’s interests, in stark contrast to the era of API growth I was around for, in which platform development was driven almost exclusively by the needs of the developer community.

The call for a decentralized Twitter speaks to deeper motives than profit: good engineering and social justice. Done right, a decentralized one-to-many communications mechanism could boast a resilience and efficiency that the current centralized Twitter does not. Decentralization isn’t just a better architecture, it’s an architecture that resists censorship and the corrupting influences of capital and marketing. At the very least, decentralization would make tweeting as fundamental and irrevocable a part of the Internet as email. Now that would be a triumph of humanity.

Alex Payne mit einer Art Vermächtnis anlässlich der jüngsten Entwicklungen bei Twitter.

(mit seinem vorschlag, dass sich twitter dezentralisieren möge – mit dem triumph der menschlichkeit als ergebnis -, ist er nicht durchgekommen, jetzt befürchtet er bei twitter den triumph der corporate weasel, die nur noch vermarkten und in ihren eigenen interessen entscheiden werden. dunno, irgendwie kauf ich das nicht ganz. an der plattformhaftigkeit von twitter hat sich zunächst einmal nichts verändert, im gegenteil, mit der streaming api ist eine neue facette dazugekommen, und die rate limits wurden mit oauth deutlich erhöht. was sich verändert hat, ist der prozentuale anteil der energie, den twitter darauf verwendet, twitter, die webseite, zu utilisieren und zu vermarkten. während also davor die erzählbare geschichte war: wir lieben die entwickler, wir tun alles für sie, ist jetzt die geschichte: wir lieben unsere user, die entwickler lieben wir auch, aber schaut euch bitte nach was anderem als den low hanging fruits um. als ehemaliger mastermind der api sieht er da natürlich die damit assoziierbaren qualitäten (mit der trope api und plattform, die die pawlowsche la ola triggert, omg) schwinden, aber der schwund ist ja nur ein relativer. das problem ist eher, dass die api auch zum zeitpunkt der totalen aufmerksamkeit darauf nie so wirklich tolle war (sie haben sich sicher jahrelang den arsch aufgerissen, um mit gegebenen mitteln mit dem wachstum klarzukommen, aber die besondere liebe zu den entwicklern / die extra meile sehe ich trotzdem nicht; die api ist völlig ok, aber im grunde ein CRUD ohne U auf die vorhandenen funktionalitäten von twitter, die über die rate limits und die anzahl an abrufbaren historischen tweets ausbalanciert wurde), nur waren das damals halt 95% der aufmerksamkeit, jetzt sind es 30. interessanterweise erwähnt er den potentiell massivsten eingriff in die neutralität der plattformhaftigkeit nicht, mit t.co koppelt twitter nämlich möglicherweise bald alle geposteten links an sich selbst)

((im übrigen bin ich durchaus sympathetisch mit seiner hoffnung auf einen dezentralen nachrichtenstrom, nur sehe ich die dafür verantwortliche kraft nicht bei twitter. nicht weil twitter keine soziale/kulturelle/webökosystemische/etc. verantwortung hätte (die haben sie und es bleibt zu beobachten, ob sie beginnen zu zensieren, links zu blocken, accounts zu sperren, usw.), sondern weil twitter eine spezifische formation – eine kultur, wenn man will – etabliert, die die micronachrichten zu tweets und also eben zu dem macht, was sie sind.))

16.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/16/the-last-thing

Mute Buzz

mute this und that

Bei Buzz kann man jetzt Quellen muten.

14.09.2010 # https://hackr.de/2010/09/14/mute-buzz