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woanders ist es auch schön


2018.07
1022083580237934592 1022083580237934592 - für (provinzialströmische) internet-archäologen: heute vor 13 jahren waren gerade klone von tagbasierten bookmarkingdiensten die vielversprechendste idee (furl, spurl, stumbleupon, simpy, jots, blogmarks, yahoo's myweb20, usw)
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@rolandschupp SO lange her ist das? Habe damals intensiv Oneview und Webnews genutzt. Übrigens beides deutsche Dienste…

@hackr was wurde eig. aus tags? (afaics werden sie im besten fall stiefkindlich behandelt, etwa im filesystem von apple, und die viel populärere schwester hashtags bekommt die ganze aufmerksamkeit, auch wenn tags ein viel höheres nützlichkeitspotential hätten)

@atbense Was haben hashtags bei twitter et al. eigentlich mit hashes zu tun? Sind doch einfach nur tags bzw. ich verstehe den Unterschied nicht.

@hackr die raute war gww. notwendig, um auf twitter im tweet selbst die intention ein wort als tag verwenden zu wollen zu bezeichnen (twitter hat erst später begonnen, das dann auch offiziell zu unterstützen. hätte aber auch jedes andere zeichen sein können.

@atbense Ja ich erinnere mich. Was ich wohl einfach nicht wusste war, dass die Raute selbst hash heißt. Danke.

@martinlindner die sekte alternder weißer männer (ich gehöre dazu), die dem #tagging hinterhertrauern bzw. es selbst obsessiv weiter praktizieren. aber halt ohne social-dimension.

@hackr ich glaub tagging war von anfang auf der egoistischen achse wesentlich wertvoller alles auf der sozialen/folksonomischen.. (pinboard hatte zumindest die erste jahre sogar die tagline antisocial bookmarking)