eine art nanoreview von the inevitable von kevin kelly in tweets:

(kl. nachtrag: die tweets klingen, wenn ich sie so sehe, doch deutlich muffiger, als ich das buch beim lesen empfand. nur zur sicherheit: es ist über weite strecken gut und man sollte es auf alle fälle lesen, alleine schon als schnappschuss im dispositiv. mein kleines unbehagen entstand dadurch, dass so ziemlich in jedem kapitel der jeweilige begriff eigentlich besser ist, als er ihn dann ausgeführt hat. ich hab mir fast in jedem kapitel ‘hmm, ist das nicht eine themenverfehlung?’ gedacht, weil plötzlich ein abschnitt aus dem leftfield kam, der in sich vl. nicht falsch ist, aber mit dem hauptbegriff nix zu tun hat. (ich vermute fast, dass das mit dem schreibprozess zusammenhängt. nach ‘what technology wants’ hat er wohl eine kleine pause gemacht, dann hat er über 2 jahre material gesammelt und skizzen verfasst, und die hat er dann auf die 12 themen verteilt, wenn sie irgendwie gepasst haben). und inhaltlich würde ich wohl kritisieren, dass er die komplexe begehren, kultur, politik und sinn einfach ausklammert, aber das ist hier ja eh eine endlosschleife. aber wie gesagt: lesetipp)