Ich habe mich ja schon vor einiger Zeit mal gefragt, ob es nicht sinnvoll wäre, ein Blog wie Fernsehserien in Seasons zu strukturieren…

Und weil ich ja bei live.hackr gerade ein bisschen einen Hänger habe und eine Art Sabbatical nehme, let me proudly present die erste Season von hackr.de: data.hackr

Mein Thema für die nächsten 5 oder so Monate wird dabei – der Name deutet es an – Daten sein. Big Data ist natürlich als ominöse Bedrohung der Gesellschaft oder zumindest als Gespenst in aller Munde, aber ich möchte hier den quasi standardisierten Blickwinkel von uns als ohnmächtigen Objekten und unfreiwilligen Produzenten von gigantischen Datenbergen (als Futter für gierige, datenhungrige Unternehmen, Geheimdienste, usw.) umkehren und schauen, inwieweit wir selbst Subjekt über Daten werden können und was uns das bringen kann – viele Tools und Datensets stehen mittlerweile ja auch uns Laien zur Verfügung (was vl. pathetischer klingt, als ich es meine; ich möchte mir einfach anschauen, wie weit man in ein paar monaten kommen kann).

Themen könnten also sein: Open Data und assoziierte APIs; ‘Umgebungen’ wie Hadoop, GAE, Pandas oder (besonders) R; pragmatische Tools wie Numbers oder Google Spreadsheets; Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie; Quantified Self; Daten-Visualisierung; Datenjournalismus; Data Analysis; Bücher und Moocs zum Thema; usw. Ich nenne das jedenfalls mal heuristisch Small Data.

Mal schauen, wie ich das hier im Blog abbilde, aber ich vermute mal, dass ich das eher als Scrapbook verwende, sprich: links, ‘been there, done that’s, usw. (sorry dominik). Wobei ich mir doch zumindest vornehme, ggf. Nützliches aber auch Sackgassen und Roadblocks nachvollziehbar zu dokumentieren.