kleiner Nachtrag zu Inventory Requirements Specification : das Inventarisieren der Daten war dann weniger Aufwand als vermutet, da hat die Nullpunktserie (siehe) dann doch noch nachgewirkt; wie beim Zeugs wird zwar die drinsteckende Arbeit teilweise erst beim Hineinzommen sichtbar, aber wie beim Clutter erhöht sich die Qualität der Projekte (lernprojekte, leseprojekte, hörprojekte, schauprojekte, vervollständigungsprojekte, tagisierungsprojekte, data improvement projekte, programmierprojekte, usw.) spürbar und auch hier ist dieses Gefühl ok, das ist es doch angenehm.

(ein wahnsinn war diese selbstfragmentierung und -auflösung auf webdiensten; ich hab mich über die jahre bei mehr als 2000 seiten angemeldet und zumindest 200 dann auch zumindest eine zeit lang mit zumindest ein bisschen regelmässigkeit befüllt, und ich liebe sie wirklich alle, aber irgendwie muss ich da wirklich mal nen schlussstrich ziehen. das bedeutet nicht die abstinenz, aber das ziehen einer deutlichen grenze zwischen diensten die ich in die persönliche narration einbaue [workflow tbd] und dem explorativen rest)

Man könnte natürlich eine ganze Palette von wichtigen Differenzen zum Handling von Daten einführen (ist es für die persönliche narration relevant oder nicht; steckt ein actionable item drin oder nicht; hat es referenzwert oder nicht; ist es sozial oder nicht; etc.), mit zweien deckt man aber schon viel ab:

  • ist es privat oder nicht
  • muss es archiviert werden oder nicht

Beide kann man für ein- und ausgehende Daten durchdenken, und man erspart sich schon mal viel (Nachdenken oder Aufwand), wenn es nicht privat ist oder wenn es nicht archiviert werden muss – also Verbrauchskommunikation ist, oder weil es öffentlich ist ohnehin jederzeit nachgeladen werden kann, etc. (für alle, die facebook benutzen, ist es genau andersrum, dann erspart man sich das nachdenken, wenn es privat ist).

(insgesamt ist bei allem, was mit daten und infoströmen zu tun hat, das ziehen von grenzen viel wichtiger als eine etwaige reduktion oder minimalismus; wenn konzeptionell klar ist, was was wo und wie ist (was ja nur ein technisches subset von gtd ist), dann ist schon das meiste gewonnen.)