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woanders ist es auch schön


13.04.2010
Plattformansatz: Ändert Twitter seine Strategie? Plattformansatz: Ändert Twitter seine Strategie? - “Vielleicht bin ich zu bequem, aber derartiges “Zusammensuchen” von Funktionalität ergibt auf Dauer ein unvollkommenes Nutzererlebnis. Neben vieler verschiedener Apps mit spezialisierter Funktionalität – häufig Neben- und Hobbyprojekte von experimentierfreudigen Entwicklern – wünsche ich mir eine stärkere Zentralisierung der Kernfunktionen, die ich regelmäßig einsetze.”

Ich glaube in diesem Satz machst du doch – ungewollt ;) – genau das Argument *für* die Notwendigkeit der “Plattformhafigkeit” von Twitter. Die Funktionen, die du regelmäßig einsetzst, sind nicht notwendigerweise die Funktionen, die alle anderen für sich einsetzen. Das ideale ‘vollständige Menü’ schaut bei jedem anders aus. Twitter ist in diesem Sinne also nicht schlecht beraten, nur ein möglichst neutrales Bündel an Kernfunktionen zu offerieren, und es Drittanwendungen zu überlassen, sich auf spezifische Benutzerwünsche und -gruppen zu spezialisieren. Nur als Plattform bleibt Twitter offen genug, um eine ‘bequeme Zentralisierung’ für die verschiedensten Nutzergruppen zu ermöglichen.
/via @netzwertig #