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woanders ist es auch schön


02.02.2009
Apps, RSS, APIs & Co.: Alles viel zu kompliziert Apps, RSS, APIs & Co.: Alles viel zu kompliziert - Kleine Anmerkung zum Traffic bei Twitter: Deine Messung ist etwas irreführend. Die Angabe ‘from web’ bedeutet nicht notwendigerweise, dass via der Webseite von Twitter getweetet wurde. ‘from web’ wird für jeden Client angegeben, der nicht bei Twitter registriert wurde.

Aber wichtiger: Der Wert der Twitter API beschränkt sich ja nicht darauf, dass man alternative User Interfaces bauen kann. Der viel grössere Wert entsteht dadurch, dass um die Tweets ein ganzes Ökosystem an Anwendungen entsteht, die teilweise ganz wunderbare Dinge tun. Die API von Twitter generiert insgesamt 10x (!) mehr Traffic als die Webseite.

Andreas: Die Quellenkritik ist ein guter Punkt. Trotzdem: wenn man sich die Twitter-Apps anschaut, die wenigsten (max. 10%) sind Clients zum vereinfachten Posten und optimierten Lesen.

Vielleicht ganz interessante Zahl am Rande auf Basis von eigenen Daten: 35% aller im Jänner gestarteten Dienste sind Twitter-Apps. Ich würde zwar nicht behaupten, mein Datensatz wäre statistisch relevant (einfach weil man auf Twitter neue Twitter-Apps quasi aufgedrängt bekommt, das Finden also leicht ist), aber ich scanne einige Quellen und stolpere doch über vieles. Ist da das nächste Facebook dabei? Nein. Beginnen die Leute deshalb Twitter zu verwenden? Nochmals nein. Aber es ist ein Indikator für die kreative Energie, die im Umfeld von Twitter entsteht, und ohne die API wäre das nicht möglich.
/via @netzwertig #