… when I am deep in search for knowledge on the web, jumping from link to link, reading deeply in one moment, skimming hundreds of links the next, when I am pulling back to formulate and reformulate queries and devouring new connections as quickly as Google and the Web can serve them up, when I am performing bricolage in real time over the course of hours, I am “feeling” my brain light up, I and “feeling” like I’m getting smarter. A lot smarter, and in a way that only a human can be smarter

john battelle via jurij m lotman zum neuen nick carr rant ob uns google dumm macht

(die frage an sich ist ein blödsinn, aber schief von oben betrachtet ist ganz witzig, dass carr in seinem text genau das macht, was battelle als gegenargument für sich beansprucht. gerade carr macht so eine art echtzeit-bricolage von statements, die miteinander nichts zu tun haben und die über non sequiturs miteinander verbunden sind, die aber den carr-geneigten lesern das gefühl des schlauerwerdens geben usw. trotzdem hat carr (google macht uns dumm weil wir uns selbst zur artificial intelligence degradieren) gwm. mehr recht als battelle (google macht uns schlau, frag nur die 80er jahre poststrukturalisten), nur geht er nicht weit genug. die eigentliche google-lesson müsste sein, dass wir erst via google sehen, dass unsere intelligenz nie authentisch sondern immer schon eine artificial artificial intelligence (mechanical turk) war usw.)