Techblogs des Jahres

  • Techblogs des Jahres (2014 Edition)
    Techblogs des Jahres 2014: Techdirt und Seth Godin.
  • Techblogs des Jahres (2013 Edition)
    Techblogs des Jahres 2013: Techdirt und Critical Path.
  • Techblogs des Jahres (2012 Edition)
    Techblogs des Jahres 2012: Techdirt und die Mensch-Maschine.
  • Techblogs des Jahres (2011 Edition)
    Techblogs des Jahres 2011: Seth Godin und Echovar.
  • Techblogs des Jahres (2010 Edition)
    Techblogs des Jahres: Techdirt und echovar.
  • Techblogs des Jahres (2009 Edition)
    Techblogs des Jahres: TechCrunch und echovar.
  • Techblogs des Jahres
    Techblogs des Jahres: Epicenter und Webware.

  • Techblogs des Jahres (2014 Edition)

    16.12.2014

    (ohne grossartige beschreibung des speziellen oder allgemeinen milieus, im grunde gibts ja auch kaum was dazu zu sagen und auch über die unsaggebbarkeit gibts nichts mehr zu sagen, aber gleichzeitig ist das alles auch egal, usw.)

    techdirt
    seth godin

    Anyway, die zwei für mich besten/nützlichsten Techblogs 2014 waren Techdirt und Seth Godin. Mike Masnick (via) ist noch immer eine Art ein-Mann-Armee, der mit glasklarer Urteilskraft sämtlichen Schwachsinn des medial-politischen Komplexes dekonstruiert und gleichzeitig dabei ohne Hysterie auskommt; und Seth Godin (via) kommt und bleibt zwar aus dem Marketing, aber er ist – zumindest in seinen guten Phasen – eine endlose Quelle von zwar einfachen aber sehr guten und tatsächlich hilfreichen Differenzen und Metaphern.

    Eine lobenswerte Erwähnung geht an die Exchanges von @excitingcommerce – das kann sich nicht nur auch im internationalen Vergleich hören lassen, das ist oft auf fast schon unheimliche Weise über längere Strecken erstaunlich schlüssig.

    siehe Techblogs des Jahres und Techblogs des Jahres 2009 Edition und Techblogs des Jahres 2010 Edition und Techblogs des Jahres 2011 Edition und Techblogs des Jahres 2012 Edition und Techblogs des Jahres 2013 Edition


    Techblogs des Jahres (2013 Edition)

    09.12.2013

    (ohne grossartige beschreibung des speziellen oder allgemeinen milieus, im grunde gibts ja auch kaum was dazu zu sagen und auch über die unsaggebbarkeit gibts nichts mehr zu sagen, aber gleichzeitig ist das alles auch egal, usw.)

    techdirt
    critical path

    Anyway, die zwei für mich sogar mit Abstand besten Techblogs 2013 waren Techdirt und Asymco’s Podcast Critical Path. Mike Masnick (via) ist noch immer eine Art ein-Mann-Armee, der mit glasklarer Urteilskraft sämtlichen Schwachsinn des medial-politischen Komplexes dekonstruiert und gleichzeitig dabei ohne Hysterie auskommt; und Horace Dediu / Critical Path (blog, via) hat sich heimlich, still und leise zum vl. produktivsten Generator von nützlichen Unterscheidungen, Metaphern und Begriffen gemausert.

    Eine lobenswerte Erwähnung geht an textdump und das flankierende und insgesamt eine art – ich sag mal – gonzokybernetischen journalismus konstituierende @guenterhack (via).

    siehe Techblogs des Jahres und Techblogs des Jahres 2009 Edition und Techblogs des Jahres 2010 Edition und Techblogs des Jahres 2011 Edition und Techblogs des Jahres 2012 Edition


    Techblogs des Jahres (2012 Edition)

    28.12.2012

    (ohne grossartige beschreibung des speziellen oder allgemeinen milieus, im grunde gibts ja auch kaum was dazu zu sagen und auch über die unsaggebbarkeit gibts nichts mehr zu sagen, aber gleichzeitig ist das alles auch egal, usw.)

    techdirt
    saschalobo

    Anyway, die zwei für mich besten Techblogs 2012 waren Techdirt und die Mensch-Maschine. Mike Masnick (via) ist noch immer eine Art ein-Mann-Armee, der mit glasklarer Urteilskraft sämtlichen Schwachsinn des medial-politischen Komplexes dekonstruiert und gleichzeitig dabei ohne Hysterie auskommt; und Sascha Lobo (via) hat sich heimlich, still und leise zum vl. weltbesten Kolumnisten mit dem Thema das Internet und wir gemausert.

    siehe Techblogs des Jahres und Techblogs des Jahres 2009 Edition und Techblogs des Jahres 2010 Edition und Techblogs des Jahres 2011 Edition


    Techblogs des Jahres (2011 Edition)

    02.01.2012

    (ohne grossartige beschreibung des speziellen oder allgemeinen milieus, im grunde gibts ja auch kaum was dazu zu sagen, alles tuckelt so vor sich hin, wobei doch eine sache: das genre hat sich wohl als genre erübrigt, die leistung wird nur noch im parasitären zwischenraum erbracht, was aber mittelfristig raum für neue alte ausdifferenzierungen und angebote führen könnte, der nachdenker und der erklärbär wären plötzlich wieder sinnvolle figuren, aber gleichzeitig ist das alles auch egal, usw.)

    sethgodin
    echovar

    Anyway, die zwei für mich besten Techblogs 2011 waren Seth Godin und echovar. Godin (via) kommt und bleibt zwar aus dem Marketing, aber er ist eine endlose Quelle von zwar einfachen aber sehr guten und tatsächlich hilfreichen Differenzen und Metaphern; und Cliff Gerrish (via) blieb für mich der präziseste Denker der Netzwerke.

    Eine lobenswerte Erwähnung geht an differentia (via); das ist mir zwar meistens ein bisschen too much, aber man spürt, dass hier einer mit dem Medium denkt.

    siehe Techblogs des Jahres und Techblogs des Jahres 2009 Edition und Techblogs des Jahres 2010 Edition


    Techblogs des Jahres (2010 Edition)

    16.12.2010

    (ohne grossartige beschreibung des speziellen oder allgemeinen milieus, im grunde gibts ja auch kaum was dazu zu sagen, so schlecht war das jahr gar nicht, alles tuckelt so vor sich hin, wobei doch eine sache: wahrscheinlich haben sich heuer zwei der drei wesentlichen leistungen, die techblogs in den jahren davor teilweise noch erbringen konnten, gwm. kommodifiziert, also einerseits der nachrichtenwert, spätestens am nächsten tag findet man die meisten stories auch auf heise oder im spiegel oder in den rtl2-news und auf twitter natürlich sowieso, und andererseits aber auch der meinungswert, und die dritte leistung, community und diskussion, läuft zwar auch je nach bekanntheit nach wie vor so vor sich hin, aber inhaltlich sind die interessanteren threads längst zu hacker news, quora und co abgewandert, aber gleichzeitig ist das alles auch egal, usw.)

    techdirt
    echovar

    Anyway, die zwei für mich besten Techblogs 2010 waren Techdirt und echovar. Mike Masnick ist eine Art ein-Mann-Armee, der mit glasklarer Urteilskraft sämtlichen Schwachsinn des medial-politischen Komplexes dekonstruiert und gleichzeitig dabei ohne Hysterie auskommt; und Cliff Gerrish blieb für mich der präziseste Denker der Netzwerke.

    siehe Techblogs des Jahres und Techblogs des Jahres 2009 Edition


    Techblogs des Jahres (2009 Edition)

    07.01.2010

    2008 2009 war ein ein bisschen durchwachsenes Jahr, was die Entwicklung der Techblogs betrifft. Der Trend von 2007, je populärer desto doofer, hat sich nicht mehr fortgesetzt, die Ausdifferenzierung scheint sich eingependelt zu haben, alle posten alles mit mal mehr mal weniger genuinem Blick, Techcrunch wurde sogar wieder lesenswert, Readwriteweb hat etwas abgebaut, echte Impulse/Inspirationen liefern alle zusammen nicht. Insgesamt scheint es sich aber überhaupt etwas ausimpulsiert zu haben, auch die echten Vordenker (Haque, Engeström, Coates, Shirky usw.) sind eher im Rehash-Modus, im Grunde scheint alles denkbare schon gedacht zu sein, sehr komplex ist das Web ja wirklich nicht, es wird nur oft mit falschen Fragestellungen kompliziert gemacht, wobei es natürlich kein falsche Fragestellungen gibt, wer sich was fragt, der fragt sich das halt, falsch also eher im Sinne von unfruchtbar oder am Thema vorbei, wobei es natürlich auch keine falschen Themen gibt.

    Irgendwie reicht es aus, in der Intro aus 2008 das Jahr zu ersetzen, um auch mein Gefühl für 2009 zu beschreiben, vielleicht mit der Anmerkung, dass (in den grossen techblogs mit bildungsauftrag) auch der letzte Funke Eigensinn verschwunden zu sein scheint und die einzige verbliebene Metrik für Wert irgendwelche quantifizierbare social media Zahlen sind, was aber im Grunde egal ist, weil sich die Sinnstiftung ohnehin auf den jeweiligen Tools idealerweise organisch entwickelt.

    techcrunch
    echovar

    Anyway, die zwei für mich besten Techblogs 2009 waren TechCrunch und echovar. TechCrunch zu nennen ist zwar ein bisschen doof, aber seit sie ihre Position als make-or-break Blog verloren haben (es gibt immer ein mashable, lifehacker, makeuseof, killerstartups, … die alles posten und die dann eine welle triggern können, die alle erreicht) ist die Auswahl der vorgestellten Startups tatsächlich qualitativer geworden und weniger an eine persönliche Gunst gebunden. Dazu kommt ein MG Siegler in Hochform und im Vergleich zu den anderen am wenigsten völlig urteilskraftloses Blabla. echovar (hattip @frankwestphal) war mein Lieblingstechthinkblog. Cliff Gerrish gelingt es ganz grossartig, Techtrends mit Theorie zu lesen ohne das eine für das andere einzuspannen oder vorher schon zu wissen, auf was er hinauswill.


    Techblogs des Jahres

    01.01.2009

    2008 war ein ein bisschen durchwachsenes Jahr, was die Entwicklung der Techblogs betrifft. Der Trend von 2007, je populärer desto doofer, hat sich nicht mehr fortgesetzt, die Ausdifferenzierung scheint sich eingependelt zu haben, alle posten alles mit mal mehr mal weniger genuinem Blick, Techcrunch wurde sogar wieder lesenswert, Readwriteweb hat etwas abgebaut, echte Impulse/Inspirationen liefern alle zusammen nicht. Insgesamt scheint es sich aber überhaupt etwas ausimpulsiert zu haben, auch die echten Vordenker (Haque, Engeström, Coates, Shirky usw.) sind eher im Rehash-Modus, im Grunde scheint alles denkbare schon gedacht zu sein, sehr komplex ist das Web ja wirklich nicht, es wird nur oft mit falschen Fragestellungen kompliziert gemacht, wobei es natürlich kein falsche Fragestellungen gibt, wer sich was fragt, der fragt sich das halt, falsch also eher im Sinne von unfruchtbar oder am Thema vorbei, wobei es natürlich auch keine falschen Themen gibt.

    epicenter
    webware

    Anyway, die zwei für mich besten Techblogs 2008 waren Epicenter (war: Webmonkey) und Webware. Beide vermeiden die Taktik des Scoops um des Scoops willen und des so-schnell-wie-möglich, sind aber trotzdem zeitnah, haben alles wichtige, wenig unwichtiges, haben gute Einschätzungen und oft auch eigene Topics, mischen News mit hands-on advice, haben auch so was wie Moral, insgesamt jedenfalls den höchsten ROI bzgl. des Rezeptionshaushalts.