Papierkorb

  • Papierkorb pt. 154
    (nicht unwitzig ist ja, dass fake news 2016+ bei den fakenewskritikern und -pessimisten mehr fake thinking (falsche grundannahmen, non sequiturs, hysterie, blöder aktionismus, etc.) verursacht hat, als alles andere)
  • Papierkorb pt. 153
    (müsste wirklich endlich mal differenz und wiederholung von deleuze lesen, aber gefühlsmässig kommt jedenfalls auf 9999 wiederholung bestenfalls ein differenz, auf twitter vl. noch weniger)
  • Papierkorb pt. 151
    (die aufregung der apple fanboys ob der grauenhaften tastatur und der gimmick-haftigkeit der touch bar der neuen macbooks ist lächerlich, weil man einfach ein externes keyboard verwenden kann)
  • Papierkorb pt. 150
    es ist nicht sinnvoll vorher und nachher absolut zu verlgeichen, sondern mit dem, was zu einem gegebenen zeitpunkt die soziotechnologische baseline ist, die unter 'gerechten' vervältnissen machbar wäre, was alle also auf basis des entwicklungsstandes lock
  • Papierkorb pt. 149
    (wenn man einmal im halben jahr über ein blog stolpert, das noch so ein feedburner chicklet eingebaut hat, weiß man: you are in for a treat)
  • Papierkorb pt. 148
    auch den nutzen von twitter müsste man ganz konkret in bezug auf die lebenshaltungskosten für den jeweiligen zeitraum berechnen.
  • Papierkorb pt. 147
    (auch nur am rande aber was mich immer öfter nervt: wie feeds mit einem assoziativen, imaginativen, whatever stockfoto als prefix ausgeliefert werden, das dann den gesamten inhaltlichen einstieg der ersten zwei textlichen absätze überdeckt)
  • Papierkorb pt. 146
    (auch nur eine minirandbemerkung: während man auf youtube oder in den interwebs doch oft das gesuchte findet, das wirklich gute findet man dort dann doch nicht, was natürlich die archivkraft vom dispositiv aufs briefmarkensammeln reduziert)
  • Papierkorb pt. 145
    (auch nur am rande: diese blödsinnige deutsch/europäische forderung nach 'erklärung von algorithmen' könnte eine can of worms öffnen)
  • Papierkorb pt. 144
    Wichtiges darf auch Aufwand erfordern.
  • Papierkorb pt. 143
    (zumindest alle bücher, die noch öS oder DM preise haben endlich mal lesen)
  • Papierkorb pt. 142
    (kein tipp sondern eher eine herausforderung: don’t like everything)
  • Papierkorb pt. 141
    (hyperlinks, die fußnoten des armen mannes)
  • Papierkorb pt. 140
    (fußnoten, die hyperlinks des armen mannes)
  • Papierkorb pt. 139
    (ganz lustig: ich kann einige seltenst benutzte passwörter und pincodes noch tippen, könnte sie aber beim besten willen nicht sagen. der geist ist ein knochen)
  • Papierkorb pt. 138
    (der rhythmus einmal pro woche ist irgendwie für viele dinge nicht schlecht)
  • Papierkorb pt. 137
    (nur weil ich gerade darübergestolpert bin: mein palm IIIx hatte schon 1999 ein besseres - und die hälfte kostendes, und sogar zusammenfaltbares - externes keyboard als derzeit die ipad pros)
  • Papierkorb pt. 136
    (was ich gern hätte wären latex templates für merve, reclam und stw)
  • Papierkorb pt. 135
    (hab - trotz dauerregen in meinem strom - noch nie was von böhmermann weder gesehen noch gelesen und bis vor kurzem gerade mal gewusst, dass er ein satiremagazin im zdf hat; es gibt also kein filterbubbleproblem, sondern eines der filter-blindness)
  • Papierkorb pt. 134
    (warum hat's eigentlich nie wirklich LP/MC/von mir aus auch MD verleih gegeben?)
  • Papierkorb pt. 133
    (auch nur am rande, aber barnes & noble hatte vor etwa 10 jahren eine ganze reihe an durchaus netten und gut gemachten online-kursen - heute würde man dazu vl. moocs sagen - am start)
  • Papierkorb pt. 132
    (kl. projekt: jede woche die solid steel show von vor 10 jahren und von der aktuellen woche zumindest im hintergrund einmal durchlaufen lassen)
  • Papierkorb pt. 131
    (die nützlichen unterscheidungen – siehe alle bisherigen nützlichen unterscheidungen bilden, so nützlich sie vl. grundsätzlich sind, die damit verbundenen problematiken leider nur monodimensional ab; was also fehlt sind 2-, 3- oder mehrdimensionale matriz
  • Papierkorb pt. 130
    natürlich gibt es auch bei facebook solche blunders; der derzeit sicher offensichtlichste sind die sich bald im zuge der f8 öffnenden instant articles und die möglichkeit für publisher den messenger zu befüllen;
  • Papierkorb pt. 129
    (grunddilemma: das subjekt, dem wissen unterstellt wird (lacan) vs. der masse, der geschmack unterstellt wird (socmed))
  • Papierkorb pt. 128
    (nur ein kleiner nebenrant, aber es ist doch unglaublich, wie dysfunktional oauth/oauth2 – und damit die mehrzahl der apis der webdienste – ist)
  • Papierkorb pt. 127
    (nach dem jahr der amazing cheap-os scheint das heuer das jahr von wireless/bluetooth/airplay/einer entkabelung zu werden)
  • Papierkorb pt. 126
    (nts: was fehlt sind continuations für blogposts, ggf. auch für tweets)
  • Papierkorb pt. 125
    (die meisten 'funny vines' haben die logik von clever & smart)
  • Papierkorb pt. 124
    (was fehlt: eine art semiannualer data potlatch)
  • Papierkorb pt. 123
    (immer öfter, wenn ich was lese, denke ich mir: wovon reden die eigentlich?)
  • Papierkorb pt. 122
    (2015 war jedenfalls ganz eindeutig das jahr der amazing cheap-os)
  • Papierkorb pt. 121
    (ich hatte das glaub ich schon mal, aber trotzdem immer wieder interessant, wie sich das eigene mediale ökosystem readjustieren kann, wenn es neue/andere gadgets gibt)
  • Papierkorb pt. 120
    (ein jahr lang alle schachteln aufheben)
  • Papierkorb pt. 119
    (in der s-bahn sitzen und während der fahrt auf dem lenovo 'all work and no play makes jack a dull boy' tippen)
  • Papierkorb pt. 118
    (was fehlt: eine art aleatorische theorie der gesellschaft)
  • Papierkorb pt. 117
    (überlege mir gerade, ob ich mir etwa bei pinboard einen hide-toggle wünschen würde)
  • Papierkorb pt. 116
    das ende von mailbox ist wohl ein schönes beispiel für consultancy-driven produktentwicklung.
  • Papierkorb pt. 115
    (grundproblem, dass jede sich in die eine oder andere richtung zum too-muchigen einpendelnde mischung aus im einzelnen durchaus netten bestandteilen besteht)
  • Papierkorb pt. 114
    (der traurige umstand, dass irgendwie kein dienst mit seiner natürlichen grösse zufrieden ist)
  • Papierkorb pt. 113
    (relativ traurig ist ja, wenn ich auf die letzten 10 jahre zurückblicke, dass ich kein eitzerl weitergekommen bin, was positive aussagen über das web oder die welt betrifft)
  • Papierkorb pt. 112
    (kontextlose randbemerkung, aber eines der mich am meisten irritierenden phänomene der jüngeren zeit ist dieses 'personal truth' meme, das man in den letzten monaten/jahren vor allem bei us-amerikanern beobachten kann)
  • Papierkorb pt. 111
    (heute ist irgendwie so ein putz- und waschtag, vermutlich der letzte ideale des jahres usw.)
  • Papierkorb pt. 110
    (filofax kalendereinlagen wochentagstechnisch umbenennen usw.)
  • Papierkorb pt. 109
    die (eigentlich) nie gestellte frage: ist es wirklich nützlich?
  • Papierkorb pt. 108
    (was wir ganz grundsätzlich sehen, ist der sieg der anspruchslosen ambition - i.e. dem gewinnen wollen, ohne auch nur irgendwas zu 'leisten')
  • Papierkorb pt. 107
    (wo wir, glaub ich, doch weitergekommen sind, ist die erkenntnis, dass sich künstlich aufgeblähte erfolge und datentypen (groupons, zynga, g+, ...) früher oder später von selbst bereinigen und erledigen))
  • Papierkorb pt. 106
    (dass ich noch mal c++ lernen will, weil der arduino doch ganz witzig/nützlich/sehr super ist, hätte ich auch nicht gedacht, usw.)
  • Papierkorb pt. 105
    (der kardinalfehler der in den letzten monaten 'verbesserten' internetangebote von zeitonline, sz und co ist natürlich, dass sie glauben, 'modern' ausschauen zu müssen und leserfreundlich zu sein)
  • Papierkorb pt. 104
    (was fehlt: eine art phrenologie der avatare)
  • Papierkorb pt. 103
    ein problem ist jedenfalls, dass wir auf twitter, rivva und co. immer nur die absolute 'popularität' zu sehen bekommen, während die relative qualität eigentlich viel interessanter wäre
  • Papierkorb pt. 102
    (auch eigenartig, dass ein leben unter den bedingungen von algorithmen von so vielen existenzialistisch light als unterworfen oder ausgeliefert oder quasi versklavt interpretiert wird)
  • Papierkorb pt. 101
    (auch so eine neue, sich ausbreitende unart ist, dass irgendwelche überambitionierten news-portale an der URL in der adresszeile herumpfuschen, wenn man am ende des artikels angekommen ist)
  • Papierkorb pt. 100
    (papierkorb pt. 1-100)
  • Papierkorb pt. 99
    (es ist absurd, dass wir noch keine wissenschaft von gesellschaftlichen pathologien haben; vl. kommt mit dem internet was)
  • Papierkorb pt. 98
    (liebe deinen papierkorb wie dich selbst)
  • Papierkorb pt. 97
    (liebe dein permalink wie dich selbst)
  • Papierkorb pt. 96
    (ich glaube eine der blödesten grundannahmen (nicht nur von medienhanseln) ist, dass content selbst schon wünschenswert ist)
  • Papierkorb pt. 95
    (ich glaube eine der blödesten grundannahmen vieler startups und fast aller incumbents ist, dass leute mit ihren gerätschaften 'reden' wollen)
  • Papierkorb pt. 94
    (völlig kindisch, ich weiss, aber ich empfinde gerade eine seltsame genugtuung darin, auf allen meinen ios-devices google music runterzuladen und mit den dortigen playlists zu befüllen)
  • Papierkorb pt. 93
    (völlig irrational, ich weiss, aber irgendwie finde ich mein fitbit seit es ein börsennotiertes gadget ist ein bisschen weniger lässig)
  • Papierkorb pt. 92
    (these warum alles noch immer so zumindest halbwegs gut funktioniert: die ganzen verrücktheiten nach oben und unten, links und rechts, etc. heben sich gegenseitig auf)
  • Papierkorb pt. 91
    (die mir von coursera empfohlenen 'recommended courses' sind keine empfehlung für ihren kurs 'introduction to recommender systems')
  • Papierkorb pt. 90
    (leute die mangos oder bananen nicht mögen)
  • Papierkorb pt. 89
    (nur am rande aber nett, dass rtm die urls des alten blogs korrekt umleitet; macht fast niemand u. zeigt, dass es ihnen das selbst wert ist)
  • Papierkorb pt. 88
    (es ist doch erstaunlich, dass sich auch firmen, denen das geld aus dem arsch staubt, ökonomisieren wo es nur geht; statt sich einfach ethisch zu verhalten, verwenden sie für dumpbare jobs die schlimmsten eben noch legalen arbeitsbedingungen)
  • Papierkorb pt. 87
    (saussure würde heute über das surveillem - die kleinste sinnvolle überwachungseinheit - schreiben, usw.)
  • Papierkorb pt. 86
    Über den Wert der Defaults am Beispiel von Pocket.
  • Papierkorb pt. 85
    (was ich wirklich immer vergesse: (massen-) medien sind nicht für die, die sich auskennen und/oder für etwas interessieren, sondern für die, die es nicht tun)
  • Papierkorb pt. 84
    (arm wie eine kirchenmaus, aber topschlau)
  • Papierkorb pt. 83
    (portrait-serie von dingen und ihren kabeln)
  • Papierkorb pt. 82
    ('klassische' apps wie delicious, reddit, netvibes, blogger, metafilter, usw. werden in ihrer funktionslogik bald nur noch dem 'classic rock' entsprechen)
  • Papierkorb pt. 81
    (einfache regel für mehr content im web: in diskussionen, threads, kommentaren, etc. immer das letzte wort behalten wollen und posten. go!)
  • Papierkorb pt. 80
    Wie das Web Sauereien nicht verhindert sondern verstärkt.
  • Papierkorb pt. 79
    (neurasthenie scheint derzeit überhaupt der allgemeine gemütszustand vom web zu sein)
  • Papierkorb pt. 78
    (der durchschnittliche politiker oder journalist ist - was das web betrifft - auch nicht dümmer, bösartiger oder uninformierter als jeder andere)
  • Papierkorb pt. 77
    (die infantilisierung vom caturday war der anfang vom echten ende von g+; ohne dem letzten funktionierenden sozialen objekt wird es nun wohl wirklich zur geisterstadt)
  • Papierkorb pt. 76
    (das problem der massenmedien ist, dass sie halt wirklich nur das 'neue' skandalisieren können; die infoökonomische zumutung von schwarten mit 1000+ seiten wäre sonst wohl auch bei ihnen ein thema)
  • Papierkorb pt. 75
    (twitter cards folgen der logik von überwachungskameras; hat einer angefangen müssen alle nachziehen und am ende hat niemand einen vorteil, aber die qualität des gesamtsystems ist geschrumpft)
  • Papierkorb pt. 74
    (ein buch sagt mehr als tausend tweets)
  • Papierkorb pt. 73
    (kontextlose randbemerkung, aber es ist schon irre, wie gut gewisse serien schon vom absoluten anfang an besetzt und konzipiert waren)
  • Papierkorb pt. 72
    (ganz witzig ist eigentlich, dass gerade die materialität vom papier über die hintertür eine art absolution vom 'lesenmüssen' einführt, während die digitalität des links eine art andauernde kafkaeske unerfüllbarkeit konstituiert)
  • Papierkorb pt. 71
    (immer, wenn ich ein buch lese, denke ich mir: was die damals schon gewusst haben)
  • Papierkorb pt. 70
    (bei twitter ist es für mich wie bei fotos: im grunde finde ich wirklich jeden tweet irgendwie gut)
  • Papierkorb pt. 69
    (sterling zu hören ist auch deshalb postmeta-lustig, weil er einige sprachklangliche riffs kultiviert hat, die er immer wieder (mit mitunter gänzlich anderen inhalten) rekombiniert)
  • Papierkorb pt. 68
    Über die Selbstneurotisierung der Medien.
  • Papierkorb pt. 67
    (wenn wir in diesen sogenannten debatten gelegentlich zwischen dem gesagten und dem gemeinten unterscheiden würden, würden wir uns auch viel ersparen)
  • Papierkorb pt. 66
    (als wendepunkt vl. ganz interessant: das erdmännchen könnte die erste anwendung gewesen sein, aus deren hype (und in deutschland beobachtung vom hype) kein soziales kapital geschlagen werden konnte)
  • Papierkorb pt. 65
    (was wirklich fehlt sind 'continuations' für twitter aber auch blogposts und alles andere soziale - also die monadische kapselungen aller zustände und gegebenheiten, innerhalb derer ein jeweiliger eintrag erst sinnvoll wird)
  • Papierkorb pt. 64
    (granularity kills the cat)
  • Papierkorb pt. 63
    (kontextlose randbemerkung: die macher von why own it ziehen hier exakt die falschen schlüsse für ihre verkümmerung. der grund liegt ganz einfach darin, dass schon die idee selbst nicht gut ist, sie genauer gesagt eine gute schlechte idee ist)
  • Papierkorb pt. 62
    (kontextloses fyi/fmi: being a fan of sth. does not imply being good at sth.)
  • Papierkorb pt. 61
    (es ist eine dieser undokumentierten tragödien, dass sich dieses monströse mullenweg'sche wordpress gegenüber dem eleganten allen'schen textpattern verdrängungstechnisch durchgesetzt hat)
  • Papierkorb pt. 60
    Hmm, Netvibes hat jetzt in den letzten 2 Wochen oder so mind. 3x vergessen, was ich schon gelesen habe, und irgendwie ist das suboptimal.
  • Papierkorb pt. 59
    (trotzdem irre, wie viel unterschied eine wirklich gute (auch digitale) haptik machen kann)
  • Papierkorb pt. 58
    Was fehlt: ein Meta-Jahr für hackr.
  • Papierkorb pt. 57
    (vinyl ist (musikalisch) das material supposed to know)
  • Papierkorb pt. 56
    (was eigentlich interessant wäre zu wissen, ist, wie viele leute das neue spotlight auch als applauncher/alternative zu quicksilver und co. entdeckt haben)
  • Papierkorb pt. 55
    (einer der grössten fehler im design vom internet war es, in emails was anderes als plain text zuzulassen)
  • Papierkorb pt. 54
    (statt der bürokratischen informatik sollten sie logik, viel model thinking und ein bisschen hacken unterrichten)

  • Papierkorb pt. 154

    17.01.2017

    (nicht unwitzig ist ja, dass fake news 2016+ bei den fakenewskritikern und -pessimisten mehr fake thinking (falsche grundannahmen, non sequiturs, hysterie, blöder aktionismus, etc.) verursacht hat, als alles andere)


    Papierkorb pt. 153

    09.01.2017

    (müsste wirklich endlich mal differenz und wiederholung von deleuze lesen, aber gefühlsmässig kommt jedenfalls auf 9999 wiederholung bestenfalls ein differenz, auf twitter vl. noch weniger)


    Papierkorb pt. 151

    13.11.2016

    (die aufregung der apple fanboys ob der grauenhaften tastatur und der gimmick-haftigkeit der touch bar der neuen macbooks ist lächerlich, weil man einfach ein externes keyboard verwenden kann)


    Papierkorb pt. 150

    17.09.2016

    (auch nur am rande, aber weil das in letzter zeit zunehmend vorkommt: man sieht ja immer öfter irgendwelche statistiken, die behaupten, dass die reichen immer reicher werden, dass sich die klüfte in den einkommens- und besitzverhältnissen immer mehr verschieben, usw.; und immer wenn so eine statistik publiziert wird dauert es nicht lange, bis einer daherkommt und kommentiert, dass das ja völlig irreführend sei, weil nicht nur die allerreichsten halt viel viel viel viel viel veil reicher wurden, sondern weil es auch der mittelklasse besser geht und sogar den allerärmsten. noch nie ist es so vielen so gut gegangen. und wenn man genau hinschaut, dann haben die allerärmsten sogar viel mehr profitiert als die allerreichsten, weil sie etwa in den letzten 100 jahren ihre lebenserwartung von 30 jahren in einer mine auf 65 jahre erhöht haben, während die wohlhabendsten im gleichen zeitaum ihre lebenserwartung vielleicht nur um 20 jahre erhöht haben, siehe etwa epstein bein econtalk .

    was da aber immer vergessen wird ist die baseline: es ist nicht sinnvoll vorher und nachher absolut zu verlgeichen, sondern mit dem, was zu einem gegebenen zeitpunkt die soziotechnologische baseline ist, die unter ‘gerechten’ vervältnissen machbar wäre, was alle also auf basis des entwicklungsstandes locker bekommen könnten. und nur bzgl. dieser baseline sollte man sich anschauen, wer nach oben oder unten abweicht und wer ggf. was abzapft)


    Papierkorb pt. 149

    17.09.2016

    (wenn man einmal im halben jahr über ein blog stolpert, das noch so ein feedburner chicklet eingebaut hat, weiß man: you are in for a treat)


    Papierkorb pt. 148

    28.08.2016

    (auch nur am rande aber weil ich mir gelegentlich bei papierbasierten büchern denke, dass sogar der eine oder andere absatz oder die eine oder andere seite den oft absurden preis von 10, 20 oder auch 30 euro mehr als wert ist: auch den nutzen von twitter müsste man eigentlich ganz konkret in bezug auf die lebenshaltungskosten für den jeweiligen zeitraum berechnen, einfach weil die tweets immer nur im jeweiligen zeitstrom auftauchen, und da ist es dann ganz einfach so, dass es in einem monat halt 10 oder 20 oder vl. auch 30 wirklich mindblowing-gute tweets gibt, die aber eben die lebenshaltungskosten für den gesamten zeitraum als bezahlt vorausgesetzt haben müssen, während bücher ausser der lesezeit keine weiteren lebenshaltungskosten verursachen usw.)


    Papierkorb pt. 147

    19.08.2016

    radar

    (auch nur am rande aber was mich immer öfter nervt: wie feeds mit einem assoziativen, imaginativen, whatever stockfoto als prefix ausgeliefert werden, das dann den gesamten inhaltlichen einstieg der ersten zwei textlichen absätze überdeckt)

    ((es steckt glaub ich keine bösartigkeit dahinter, es wird halt vom cms einfach das header-image übernommen, das dem artikel im web in der single article view die besondere bedeutsamkeit verleihen soll und das dort zumindest besser funktioniert1; es zeigt aber trotzdem das völlige nichtverstehen der infoökonomischen prinzipien von feedreadern, die sich üblicherweise mit den tasten j/k durch hunderte artikel durcharbeiten müssen und wo der ‘real estate’ des ersten eindrucks für die entscheidung zum weiterlesen oder nicht absolut entscheidend ist und der also einfach weggeworfen wird))

    1 besser funktionieren beinhaltet hier übrigens auch, dass das bild selbst das lesen des artikels optional macht, weil es selbst schon eine ausreichend zufriedenstellende erfahrung offeriert. wenn unter der falte nix mehr kommt, zumindest hat sich einer im photoshop bemüht usw.)


    Papierkorb pt. 146

    05.08.2016

    (auch nur eine minirandbemerkung: während man auf youtube oder in den interwebs doch oft das gesuchte findet, das wirklich gute findet man dort dann doch nicht, was natürlich die archivkraft vom dispositiv aufs briefmarkensammeln reduziert)


    Papierkorb pt. 145

    24.07.2016

    (auch nur am rande: diese blödsinnige deutsch/europäische forderung nach ‘erklärung von algorithmen’ könnte eine can of worms öffnen, nämlich die dann nicht weniger plausible forderung nach einer erklärung der algorithmen aka verfahrensanweisungen und prozesse von allem anderen, sei es staat, unternehmen, vereinen oder sonstigen institutionen oder organisationen)


    Papierkorb pt. 144

    24.07.2016

    (kl. nachtrag zu den minimal models pt. 3 : ein relativ wichtiger parameter, den ich dort ausgelassen habe, ist die jeweilige soziale/monetäre/symbolische signifikanz. sprich: was wichtig oder teuer ist, darf auch mal überlegung/aufwand erfordern und muss keine einclickgeste sein; und je wichtiger und teuerer es ist, desto mehr überlegung/aufwand darf erwartet werden)

    ((was nur zur sicherheit nicht bedeutet, dass irgendwas von mobilen apps nicht abgebildet werden kann, solange sie nicht spürbar schlechter als die beste nichtmobile alternative sind))


    Papierkorb pt. 143

    09.06.2016

    (zumindest alle bücher, die noch öS resp. DM preise haben endlich mal lesen)


    Papierkorb pt. 142

    21.05.2016

    (kein tipp sondern eher eine herausforderung: don’t like everything)

    ((cheerleading und naysaying sind sicher zwei hochgradig funktionale personas, und gute cheerleaders und naysayers finden dann auch ihren sich mitunter rekursiv verstärkenden markt, usw., aber wer dumme dinge, die gescheit klingen, promoted, oder schlaue dinge, die dumm sind, dämpft und umgekehrt ist halt ein funktionär))


    Papierkorb pt. 141

    16.05.2016

    (hyperlinks, die fußnoten des armen mannes)


    Papierkorb pt. 140

    16.05.2016

    (fußnoten, die hyperlinks des armen mannes)


    Papierkorb pt. 139

    03.05.2016

    (ganz lustig: ich kann einige seltenst benutzte passwörter und pincodes noch tippen, könnte sie aber beim besten willen nicht sagen. der geist ist ein knochen)


    Papierkorb pt. 138

    29.04.2016

    (der rhythmus einmal pro woche ist irgendwie für viele dinge nicht schlecht)


    Papierkorb pt. 137

    22.04.2016

    (nur weil ich gerade darübergestolpert bin: mein palm IIIx hatte schon 1999 ein besseres – und die hälfte kostendes, und sogar zusammenfaltbares – externes keyboard als derzeit die ipad pros)


    Papierkorb pt. 136

    21.04.2016

    (was ich gern hätte wären latex templates für merve, reclam und stw)


    Papierkorb pt. 135

    13.04.2016

    (hab – trotz dauerregen in meinem strom – noch nie was von böhmermann weder gesehen noch gelesen und bis vor kurzem gerade mal gewusst, dass es ihn gibt und er ein satiremagazin im zdf hat; es gibt also kein filterbubbleproblem, sondern eines der filter-blindness)


    Papierkorb pt. 134

    05.04.2016

    (warum hat’s eigentlich nie wirklich LP/MC/von mir aus auch MD verleih gegeben?)


    Papierkorb pt. 133

    29.03.2016

    (auch nur am rande, aber barnes & noble hatte vor etwa 10 jahren eine ganze reihe an durchaus netten und gut gemachten online-kursen – heute würde man dazu vl. moocs sagen – am start)

    ((ihr fehler war wohl, das primär mit dem direktkauf vom jeweiligen artikel vom jeweiligen ‘lehrer’ zu koppeln; iirc hätten sie durchaus potential für eine soziale dynamik jenseits davon gehabt; leider haben sie alle inhalte und diskussionen gelöscht))


    Papierkorb pt. 132

    29.03.2016

    (kl. projekt: jede woche die solid steel show von vor 10 jahren und von der aktuellen woche zumindest im hintergrund einmal durchlaufen lassen)


    Papierkorb pt. 131

    24.03.2016

    (die nützlichen unterscheidungen – siehe alle bisherigen nützlichen unterscheidungen bilden, so nützlich sie vl. grundsätzlich sind, die damit verbundenen problematiken leider nur monodimensional ab; was also fehlt sind 2-, 3- oder mehrdimensionale matrizen)


    Papierkorb pt. 130

    23.03.2016

    (nur ein kleiner nachtrag zu nützliche unterscheidungen pt. 36 : natürlich gibt es auch bei facebook solche blunders (eine diskussion von google ist ohnehin schon egal); der derzeit sicher offensichtlichste sind die sich bald im zuge der f8 öffnenden instant articles und die möglichkeit für publisher, den messenger mit ihren ergüssen zu befüllen; allerdings ist halt niemand auf facebook, um sich zu informieren, so technisch bequem das auch gelöst ist. man nimmt das halt mit. und klar: trotzdem lässt sich die verweildauer und der marketshare erhöhen; die kosten dafür sind aber eine verwässerung vom eigentlichen sinn; es gibt keine schnellen alternativen zu facebook, es wird sich also niemand abwenden, aber facebook macht aus frischem quellwasser einen abgestandenen see und das wird sicher nicht ohne anpassungen bleiben)


    Papierkorb pt. 129

    23.03.2016

    (grunddilemma: das subjekt, dem wissen unterstellt wird (lacan) vs. der masse, der geschmack unterstellt wird (socmed))


    Papierkorb pt. 128

    01.03.2016

    (nur ein kleiner nebenrant, aber es ist doch unglaublich, wie dysfunktional oauth/oauth2 – und damit die mehrzahl der apis der webdienste – ist; ich kann mir gut vorstellen, dass man in einem zweiwöchigen crashkurs alle begründungen verstehen und die implementierungen in den jeweiligen programmiersprachen realisieren kann, aber es kann doch nicht sein, dass es für einen laien fast unmöglich ist, in zumutbarem (aka 2 stunden) aufwand zumindest eine verbindung herstellen zu können. derzeit stellen anscheinend viele auf das technisch sicher tolle oauth2 um, aber das nützt ja nix, wenn man damit dinge beschützt, bei denen der grad der beschütztheit (etwa die eigenen ohnehin öffentlichen tweets) völlig egal ist usw.)


    Papierkorb pt. 127

    28.02.2016

    (nach dem jahr der amazing cheap-os – siehe pt. 122 – scheint das heuer das jahr von wireless/bluetooth/airplay/einer entkabelung zu werden)


    Papierkorb pt. 126

    18.02.2016

    (nts: was fehlt sind continuations für blogposts, ggf. auch für tweets)


    Papierkorb pt. 125

    16.02.2016

    (die meisten ‘funny vines’ haben die logik von clever & smart)


    Papierkorb pt. 124

    08.02.2016

    (was fehlt: eine art semiannualer data potlatch)


    Papierkorb pt. 123

    04.02.2016

    (immer öfter, wenn ich was lese, denke ich mir: wovon reden die eigentlich?)


    Papierkorb pt. 122

    01.02.2016

    (2015 war jedenfalls ganz eindeutig das jahr der amazing cheap-os)


    Papierkorb pt. 121

    01.02.2016

    (ich hatte das glaub ich schon mal, aber trotzdem immer wieder interessant, wie sich das eigene mediale ökosystem readjustieren kann, wenn es neue/andere gadgets gibt)


    Papierkorb pt. 120

    01.02.2016

    (ein jahr lang alle schachteln aufheben)


    Papierkorb pt. 119

    01.02.2016

    (in der s-bahn sitzen und während der fahrt auf dem lenovo ‘all work and no play makes jack a dull boy’ tippen)

    ((variation 1: auf dem palm IIIx mit dem stylus und graffiti))

    (((variation 2: mit dem ipod und siri)))


    Papierkorb pt. 118

    26.01.2016

    (was fehlt: eine art aleatorische theorie der gesellschaft)

    ((hypothese: wir sind eher aleatopoietisch als autopoietisch, das fehlende werk von luhmann ist ‘der zufall der gesellschaft’ usw.))


    Papierkorb pt. 117

    22.12.2015

    (überlege mir gerade, ob ich mir etwa bei pinboard einen hide-toggle wünschen würde; einerseits wär er sicher nicht gänzlich unbegründet, weil es doch einen wachsenden anteil an bookmarks gibt, die ich wirklich nicht mehr unbedingt sehen muss und eigentlich auch nicht mehr unbedingt immer sehen will, die ich aber auch nicht einfach ‘wegschmeissen’ will, andererseits ist mir bei anderen diensten, die einen solchen hide-toggle offerieren, aufgefallen, dass ich ihn nur widerwillig benutze, was aber auch wieder daran liegen kann, dass damit kein ‘verbesserter’ zustand hergestellt werden kann, sondern nur ein unerwünschter zustand gelindert werden kann, man denke an die app stores und deren unmöglichkeit apps gänzlich zu entfernen)


    Papierkorb pt. 116

    11.12.2015

    (auch nur am rande: das ende von mailbox ist wohl ein schönes beispiel für consultancy-driven produktentwicklung; We’ve come to believe that the best way for us to improve people’s productivity going forward is to streamline the workflows that generate so much email in the first place. klingt eindeutig nach der empfehlung von jedem durchschnittlich ambitionierten berater, der der jeweiligen lösung den mangelnden weitblick diagnostiziert (wer an autos tüftelt übersieht das eigentliche problem verkehr, wer an medikamenten tüftelt übersieht das eigentliche problem gesundheit usw.) ding dabei ist natürlich, dass das allgemeine weltproblem nie direkt, sondern immer nur über das spezifische adressiert werden kann)


    Papierkorb pt. 115

    12.11.2015

    (grundproblem, dass jede sich in die eine oder andere richtung zum too-muchigen einpendelnde mischung aus im einzelnen durchaus netten bestandteilen besteht)

    ((aka: man kann auf twitter oder allen anderen semisozialen strömen nicht mal durch ‘dann unfollowe halt’ schnell nachjustieren, wenn der socmed-content oder der netzpol-content oder der ecomm-content oder der spässchen-content oder jedes andere content-bundle – katzen und vögel natürlich ausgenommen – ein hypertrophes eigenleben entwickelt))


    Papierkorb pt. 114

    08.11.2015

    (der traurige umstand, dass irgendwie kein dienst mit seiner natürlichen grösse zufrieden ist)


    Papierkorb pt. 113

    08.11.2015

    (relativ traurig ist ja, wenn ich auf die letzten 10 jahre zurückblicke, dass ich kein eitzerl weitergekommen bin, was positive aussagen über das web oder die welt betrifft. es gibt vl. einen gewissen korpus an aussagen, aus dem man sinnvollerweise schöpfen und permutieren kann, wenn man halt irgendwas sagen will, aber was wäre schon damit gewonnen und jede non-triviale aussage bleibt ganz grundsätzlich falsch)

    ((wo ich ggf. schlauer geworden bin, ist beim markieren von ‘falschen’ aussagen, also aussagen, die man in der form einfach nicht machen kann. und das sind – ich übertreibe jetzt nicht – fast alle. was doch unwahrscheinlich ist, aber trotzdem so ist. und ich betone jetzt wie der freiherr von guttenberg: fast jede aussage über das internet ist ein blödsinn und das ist die wahrheit, siehe papierkorb 112. ich weiss nicht, wieso sich die welt da so anstellt, aber es ist so))


    Papierkorb pt. 112

    08.11.2015

    (kontextlose randbemerkung, aber eines der mich am meisten irritierenden phänomene der jüngeren zeit ist dieses ‘personal truth’ meme, das man in den letzten monaten/jahren vor allem bei us-amerikanern beobachten kann; jegliche kommunikation wird verweigert, weil man sich auf eine eigene ‘wahrheit’ bezieht, die einem dann natürlich auch niemand absprechen darf, wie könnte man auch nur? dass das konzept ‘wahrheit’ per definitionem eben gerade nur intersubjektiv sinnvoll ist, ist dabei völlig irrelevant, was man gerade glaubt ist ja völlig selbstevident und sich selbst erzeugend und also ganz offensichtlich wahr)


    Papierkorb pt. 111

    08.11.2015

    (heute ist irgendwie so ein putz- und waschtag, vermutlich der letzte ideale des jahres usw.)


    Papierkorb pt. 110

    08.11.2015

    (filofax kalendereinlagen wochentagstechnisch umbenennen usw.)


    Papierkorb pt. 109

    07.11.2015

    die (ohnehin) selten gestellte frage: ist es eigentlich nützlich?

    die (eigentlich) nie gestellte frage: ist es wirklich nützlich?

    (ganz grundsätzlich mein ich das jetzt nicht im sinne vom 5-fachen hinterfragen, aber damit käme man doch zumindest über die hälfte des weges etc.)


    Papierkorb pt. 108

    07.11.2015

    (was wir ganz grundsätzlich sehen, ist der sieg der anspruchslosen ambition – i.e. dem gewinnen wollen, ohne auch nur irgendwas zu ‘leisten’)

    ((was natürlich im gegensatz zum ambitionslosen anspruch steht, der selbst schon nicht mehr gewinnen will, was aber die verschiedenste gründe haben kann))

    (((was natürlich noch mehr im gegensatz zu eimer allgemeinen leistbaren leistung seht, siehe etwa irgendwann bei now ))


    Papierkorb pt. 107

    07.11.2015

    (wo wir, glaub ich, doch weitergekommen sind, ist die erkenntnis, dass sich künstlich aufgeblähte erfolge und datentypen (groupons, zynga, g+, …) früher oder später von selbst bereinigen und erledigen (und yep, auch unicorns, siehe).


    Papierkorb pt. 106

    07.11.2015

    (dass ich noch mal c++ lernen will, weil der arduino doch ganz witzig/nützlich/sehr super ist, hätte ich auch nicht gedacht, usw.)


    Papierkorb pt. 105

    07.11.2015

    (der kardinalfehler der in den letzten monaten ‘verbesserten’ internetangebote von zeitonline, sz und co ist natürlich, dass sie glauben, ‘modern’ ausschauen zu müssen und leserfreundlich zu sein und das mit so einem einspaltigen design auch tatsächlich irgendwie zu tun, während sie ruhig altfatrisch ausschauen könnten, solange sie sich einer individuellen intervention (via readlater, etc.) nicht in den weg stellen. dieses altfatrische definiert den rest ihres verbleibendes charmes, was sie sich mit ihren gestaltungsprozessen abringen können wirkt selten besser als die seminararbeit von einem mitteldurchschnittlich begabten teilnehmer irgendeiner multimediengestaltungsuni)


    Papierkorb pt. 104

    02.10.2015

    (was fehlt: eine art phrenologie der avatare)


    Papierkorb pt. 103

    29.08.2015

    (weiß nicht, ob das schon ein grundproblem ist, aber ein problem ist jedenfalls, dass wir auf twitter, rivva und co. immer nur die absolute ‘popularität’ zu sehen bekommen, während die relative qualität eigentlich viel interessanter wäre)

    ((problem ist das falsche wort, es ist natürlich völlig egal, besser wäre vl. infoökonomisch und discovery-technisch low hanging fruit…))


    Papierkorb pt. 102

    10.08.2015

    (auch eigenartig, dass ein leben unter den bedingungen von algorithmen – man verwendet also halt tools, denen algorithmen oder auch nur triviale regeln zugrundeliegen – von so vielen existenzialistisch light als unterworfen oder ausgeliefert oder quasi versklavt interpretiert wird)

    ((nur am rande: viele tools sind offen genug, dass man sich relativ leicht eigene views auf basis eigener algorithmen bauen könnte, die einem, wenn man das glaubt, dann eher entsprechen, wenn einem das wichtig genug wäre; und was wirlich fast immer geht, ist eine art reverse engineering, also die beobachtung des systems und die anpassung des eigenen verhaltens auf basis der gemachten beobachtungen))


    Papierkorb pt. 101

    03.08.2015

    (auch so eine neue, sich ausbreitende unart ist, dass irgendwelche überambitionierten news-portale an der URL in der adresszeile herumpfuschen, wenn man am ende des artikels angekommen ist und sie vermeintlich interessante artikel zum weiterlesen dynamisch nachladen; das ist nicht nur unhöflich, das kann mitunter auch zu blöden überraschungen führen, etwa wenn man den artikel bookmarken oder sharen will und man aber einen beliebigen anderen artikel bookmarkt oder share’t)


    Papierkorb pt. 100

    24.07.2015

    (papierkorb pt. 1-100)


    Papierkorb pt. 99

    23.07.2015

    (es ist absurd, dass wir noch keine wissenschaft von gesellschaftlichen pathologien haben; vl. kommt mit dem internet was)


    Papierkorb pt. 98

    21.07.2015

    (liebe deinen papierkorb wie dich selbst)


    Papierkorb pt. 97

    21.07.2015

    (liebe dein permalink wie dich selbst)


    Papierkorb pt. 96

    12.07.2015

    (ich glaube eine der blödesten grundannahmen (nicht nur von medienhanseln) ist, dass content selbst schon wünschenswert ist)


    Papierkorb pt. 95

    12.07.2015

    (ich glaube eine der blödesten grundannahmen vieler startups und fast aller incumbents ist, dass leute mit ihren gerätschaften ‘reden’ wollen)


    Papierkorb pt. 94

    27.06.2015

    (völlig kindisch, ich weiss, aber ich empfinde gerade eine seltsame genugtuung darin, auf allen meinen ios-devices google music zu installieren und mit den dortigen playlists zu befüllen)


    Papierkorb pt. 93

    25.06.2015

    8021831 schritte

    (völlig irrational, ich weiss, aber irgendwie finde ich mein fitbit seit es ein börsennotiertes gadget ist ein bisschen weniger lässig)


    Papierkorb pt. 92

    24.06.2015

    (these warum alles noch immer so zumindest halbwegs gut funktioniert: die ganzen verrücktheiten nach oben und unten, links und rechts, etc. heben sich gegenseitig auf)


    Papierkorb pt. 91

    23.06.2015

    (die mir von coursera empfohlenen ‘recommended courses’ sind keine empfehlung für ihren kurs ‘introduction to recommender systems’ – sie haben doch schon einiges an daten von mir und könnten zb zumindest auch berücksichtigen, was ich schon gemacht habe usw., aber das soll gar kein vorwurf an coursera sein, die recommendations sind ja bei fast allen diensten auf eine weise schlecht, die man so nicht einmal als schlimmsten fall befürchten könnte, zumal im richtigen kontext vorgestellte gute recommendations ja eine der saftigsten früchte zur koppelung von benutzern an dienste wären und also dementsprechende aufmerksamkeit verdienen sollten was dann einerseits schon vermuten lässt, dass es sich um ein weniger triviales problem handelt, als man vermuten würde, was aber andererseits durch die lieblosigkeit der umsetzung konterkariert wird, in mehr fällen als nicht werden sie lästig und mental ausgeblendet wie banner ads)


    Papierkorb pt. 90

    18.06.2015

    (leute die mangos oder bananen nicht mögen)


    Papierkorb pt. 89

    17.06.2015

    (nur am rande aber nett, dass rtm die urls des alten blogs korrekt umleitet; macht fast niemand u. zeigt, dass es ihnen das selbst wert ist)


    Papierkorb pt. 88

    17.06.2015

    (es ist doch erstaunlich, dass sich auch firmen, denen das geld aus dem arsch staubt, ökonomisieren wo es nur geht; statt sich einfach – und sei es auch nur für den anschein und den ruf – ethisch oder einfach anständig zu verhalten, verwenden sie für dumpbare jobs mechanical turk resp. die schlimmsten eben noch legalen arbeitsbedingungen)


    Papierkorb pt. 87

    17.06.2015

    (saussure würde heute über das surveillem – die kleinste sinnvolle überwachungseinheit – schreiben, usw.)


    Papierkorb pt. 86

    14.06.2015

    (bin seit jahren ein fan von instapaper und hab also pocket bis dato zwar registriert aber für meine persönlichen infoflows ignoriert, aber weil der neue firefox pocket quasi als default eingebaut hat, hab ich mich jetzt also doch angemeldet und nur als kleine randbemerkung: das onboarding war vl. das beste, das mir bis dato untergekommen ist, genau die richtige mischung an mr clippy und zwar sowohl im browser als auch in der app; und auf android wird es offiziell und auch entsprechend problemlos und outofthebox unterstützt (für instapaper gibt’s natürlich auch clients, aber da müsste man wieder zuerst evaluieren, und jeder kann genau irgendwas nicht aber alle wollen auf alle interna zugreifen usw.))


    Papierkorb pt. 85

    09.06.2015

    (was ich wirklich immer vergesse: (massen-) medien sind nicht für die gedacht, die sich auskennen und/oder für etwas interessieren, sondern für die, die es nicht tun)


    Papierkorb pt. 84

    09.06.2015

    (arm wie eine kirchenmaus, aber topschlau)


    Papierkorb pt. 83

    03.06.2015

    (portrait-serie von dingen und ihren kabeln)


    Papierkorb pt. 82

    02.06.2015

    (‘klassische’ apps wie delicious, reddit, netvibes, blogger, metafilter, usw. werden in ihrer funktionslogik bald nur noch dem ‘classic rock’ entsprechen)


    Papierkorb pt. 81

    02.06.2015

    (einfache regel für mehr content im web: in diskussionen, threads, kommentaren, etc. immer das letzte wort behalten wollen und posten. go!)


    Papierkorb pt. 80

    30.05.2015

    (kontextlose randbemerkung, aber wer hätte damit gerechnet, dass das web und sein potential zur aufklärung und dokumentation und publikation und dissemination von politischen, wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen, etc. sauereien nicht zu einer abschaffung oder zumindest linderung ebendieser sauereien beiträgt, sondern ganz im gegenteil diese sauereien unabsichtlich nicht nur verstärkt sondern tatsächlich völlig enthemmt und freisetzt, weil diejenigen, die die sauereien begehen, ihre sauereien davor paradoxerweise gerade wegen der verstecktheit und dem risiko einer aufdeckung zumindest noch einigermaßen begrenzt haben, diese begrenzung nun aber zunehmend aufgeben, weil sie merken, dass es im grunde völlig egal ist, ob ihre sauereien öffentlich dokumentiert sind und jeder davon weiss oder nicht, weil es für sie überhaupt keine konsequenzen hat, da die gesamte struktur eine struktur der alternativlosigkeiten ist und ohnehin schon jeder funke optimismus aus dem raum gesaugt wurde)


    Papierkorb pt. 79

    13.05.2015

    (neurasthenie scheint derzeit überhaupt der allgemeine gemütszustand vom web zu sein)


    Papierkorb pt. 78

    26.04.2015

    (der durchschnittliche politiker oder journalist ist – was das web betrifft – auch nicht dümmer, bösartiger oder uninformierter als jeder andere.

    das problem mit politikern ist, dass ihr tun perlokutiv ist, also den lebensraum von allen anderen ganz unmittelbar und öfter als nicht wirklich zum negativen betrifft; und das problem mit journalisten ist, dass ihr geschreibsel multiplikativ ist und öfter als nicht dabei verdummend wirkt.

    wäre das nicht so, hätten sie also die gesellschaftliche position und die irgendwie doch damit verbundene verantwortung nicht, dann wäre ihre durchschnittliche dämlichkeit völlig egal und nicht weiter erwähnenswert)


    Papierkorb pt. 77

    26.04.2015

    (die infantilisierung vom caturday war der anfang vom echten ende von g+; ohne dem letzten funktionierenden sozialen objekt wird es nun wohl wirklich zur geisterstadt)


    Papierkorb pt. 76

    26.04.2015

    (das problem der massenmedien ist, dass sie halt wirklich nur das ‘neue’ skandalisieren können; die infoökonomische zumutung von schwarten mit 1000+ seiten wäre sonst wohl auch bei ihnen ein thema)


    Papierkorb pt. 75

    22.04.2015

    (twitter cards folgen der logik von überwachungskameras; hat einer angefangen müssen alle nachziehen und am ende hat niemand einen vorteil, aber die qualität des gesamtsystems ist geschrumpft)


    Papierkorb pt. 74

    22.04.2015

    (ein buch sagt mehr als tausend tweets)


    Papierkorb pt. 73

    10.04.2015

    (kontextlose randbemerkung, aber es ist schon irre, wie gut gewisse serien schon vom absoluten anfang an besetzt und konzipiert waren)


    Papierkorb pt. 72

    10.04.2015

    (ganz witzig ist eigentlich, dass gerade die materialität vom papier über die hintertür eine art absolution vom ‘lesenmüssen’ einführt, während die digitalität des links eine art andauernde kafkaeske unerfüllbarkeit konstituiert)


    Papierkorb pt. 71

    30.03.2015

    (immer, wenn ich ein buch lese, denke ich mir: was die damals schon gewusst haben)


    Papierkorb pt. 70

    29.03.2015

    (bei twitter ist es für mich wie bei fotos: im grunde finde ich wirklich jeden tweet irgendwie gut)


    Papierkorb pt. 69

    28.03.2015

    (sterling zu hören ist auch deshalb postmeta-lustig, weil er einige sprachklangliche riffs kultiviert hat, die er immer wieder (mit mitunter gänzlich anderen inhalten) rekombiniert)

    (als weekend projekt etwa reboot 2009 vs. sxsw 2015)


    Papierkorb pt. 68

    27.03.2015

    (im grunde wird es wieder einmal zeit, sich an das bekannte beispiel von zizek zu erinnern, in dem er die implizite verlogenheit der antiautoritären erziehung thematisiert:

    der ‘autoritäre’ vater sagt einfach, dass das kind die grossmutter am wochenende besuchen geht, und das kind tut das murrend, kann sich dabei aber auch denken, was es will; der ‘postmoderne’ vater sagt, dass er sich von ganzem herzen wünschen würde, dass das kind die grossmutter am wochenende besucht, aber er will das kind auch nicht in seiner persönlichen entfaltung einschränken, es muss also natürlich nicht, sondern soll es nur tun, wenn es selbst wirklich will, auch wenn die grossmutter natürlich sonst alleine und traurig wäre usw. was wie eine freie wahl für das kind klingt ist in wirklichkeit natürlich nur eine noch viel stärkere verpflichtung, weil das kind nicht nur die grossmutter besuchen, sondern es auch noch wollen muss usw.

    die geschichte erinnert nämlich stark an das, was wir derzeit im verhältnis zwischen menschen und massenmedien beobachten könnten, nur sind die elemente ein bisschen anders angeordnet. das verhältnis war da ja lange so, dass die medien dem autoritären vater entsprochen haben, die ihren kindern ihr programm einfach vorgesetzt haben, und die kinder konnten problemlos damit leben, weil ohnehin niemand wirklich daran geglaubt hat.

    die ‘postmodernen’ medien hingegen sind dazu übergegangen, primär nur noch sich selbst zu thematisieren. ja, natürlich wollen wir über ereignisse angemessen berichten, aber wir müssen auch dazusagen, dass wir wirklichkeit natürlich ohnehin nie objektiv abbilden können, sondern dass wir selbst in unserem tun erst wirklichkeit erzeugen und dabei nicht nur mit menschlichen und prozessualen schwierigkeiten zu tun haben, sondern auch mit historisch kontingenten produktionsprozessen kämpfen müssen und in radikal übergeordnete makroökonomische abhängigkeiten (globaler wettbewerb, beschleunigung, soziales zeugs, volatilität der finanzmärkte) eingebunden sind, usw.

    lustigerweise ist der effekt davon nicht ein neurotisches kind, sondern eine art selbstneurotisierung der medien durch erzeugung einer art autoritären vaters in form eines medienkritischen überichs, das die medien mittlerweile fast in echtzeit und üblicherweise deutlich professioneller über jede ungenauigkeit, jede dummheit, jede übertreibung und jeden anderen inhaltlichen oder methodologischen fehler informiert und öffentlich dokumentiert)


    Papierkorb pt. 67

    23.03.2015

    (wenn wir in diesen sogenannten debatten gelegentlich zwischen dem gesagten und dem gemeinten unterscheiden würden, würden wir uns auch viel ersparen)


    Papierkorb pt. 66

    21.03.2015

    meerkat

    (als wendepunkt vl. ganz interessant: das erdmännchen könnte die erste anwendung gewesen sein, aus deren hype (und in deutschland beobachtung vom hype) kein soziales kapital geschlagen werden konnte)


    Papierkorb pt. 65

    02.03.2015

    (was wirklich fehlt sind ‘continuations’ für twitter aber auch blogposts und alles andere soziale – also die monadische kapselungen aller zustände und gegebenheiten, innerhalb derer ein jeweiliger eintrag erst sinnvoll wird)


    Papierkorb pt. 64

    02.03.2015

    (granularity kills the cat)


    Papierkorb pt. 63

    24.02.2015

    (kontextlose randbemerkung: die macher von why own it ziehen hier exakt die falschen schlüsse für ihre verkümmerung. der grund liegt ganz einfach darin, dass schon die idee selbst nicht gut ist, sie genauer gesagt eine schlechte gute idee ist, also auf den ersten ton besser klingt als sie ist. (das ist das tückische bei den schlechten guten ideen; wer sie selbst hatte und vl. darüber zwei stunden nachgedacht hat, der hat gegenüber dem spontan gefragten fast immer einen argumentativen vorsprung.) das schlechte an der idee war, dass sie vergessen haben die ökonomie der ströme zu berücksichtigen. nur zb: als benutzer hab ich zwar ein grundsätzliches eigeninteresse daran, mir dinge leihen zu können, die ich brauche und nicht habe, ich habe aber gerade kein interesse daran dinge selbst zu verleihen, da hab ich nur aufwand und am ende wird es kaputt, oder abgenützt, oder ich hab es nicht wenn ich es gerade brauche oder ich muss mich auch sonstigen gründen mit irgendwem herumstreiten. was übrigens auch ihre grundannahme ‘zunächst mal freunde’ problematisiert, das sprichwort ‘mit bekannten und verwandten soll man keine geschäfte machen’ hat schon seinen sinn, falls es probleme gibt wird dann nämlich gleich alles komplizierter usw. eine solche plattform kann also nur dann funktionieren, wenn ausgleichende anreize für anbieter generiert werden (das von wilson inspirierte ‘rental’ ist gwm. der ‘dümmste’ anreiz für einen solchen ausgleich, ist aber sicher nicht der einzige). das entscheidende problem bei diesem thema dürfte, rein gefühlsmäßig, das finden der richtigen schachtelgrösse der zirkulierbaren objekte sein)


    Papierkorb pt. 62

    19.02.2015

    (kontextloses fyi/fmi: being a fan of sth. does not imply being good at sth.)


    Papierkorb pt. 61

    21.01.2015

    (es ist eine dieser undokumentierten tragödien, dass sich dieses monströse mullenweg’sche wordpress gegenüber dem eleganten allen’schen textpattern verdrängungstechnisch durchgesetzt hat)

    ((siehe auch papierkorb pt. 24 und Introducing Wordpattern))


    Papierkorb pt. 60

    21.01.2015

    (hmm, netvibes hat jetzt in den letzten 2 wochen oder so mind. 3x vergessen, was ich schon gelesen habe, und irgendwie ist das suboptimal, weil ich das nicht mal über die chronologische ansicht ausgleichen kann, weil ich verschiedene tags zu verschiedenen zeiten und in unterschiedlichen intervallen lese usw.)


    Papierkorb pt. 59

    30.12.2014

    (trotzdem irre, wie viel unterschied eine wirklich gute (auch digitale) haptik machen kann)

    ((konsolidiere gerade meinen text 2014 und also primär einerseits scrivener files und andererseits .txt files, die ich je nach kontext mit verschiedenen editoren (textwrangler, ia writer, writeroom, atom, vi, etc.) bearbeite, aber während scrivener eben für den anwendungsfall ‘organisation und transformation längerer texte’ tatsächlich grossartig ist, so spürbar ist auch der unterschied in der haptik beim eigentlichen erstellen und/oder editieren des jeweiligen textes, wobei scrivener bei weitem nicht schlecht ist und ja auch versucht, also etwa diesen ‘compose’ mode hat usw., aber vor allem im vergleich zu einem jeweils für eine situative konstallation optimierten editor halt einen spürbaren mangel hat, wobei dieser mangel selbst natürlich nur situativ ist, wie etwa eine gute box einen nachteil gegenüber einer wirklich wirklich guten (aber auch 10x so teuren) box hat, was einem im alltag aber überhaupt nicht auffallen würde, wenn man nicht den direkten vergleich vor die nase gesetzt bekommt, wobei das als vergleich deshalb nicht so ganz stimmt, weil sich die kosten anders verteilen, und eben eher über die ‘gewünschte’ haptik ausdifferenzieren, wobei die ausdifferenzierung hier, vermute ich mal, tatsächlich eher ein problem der bewusstheit und nicht eines der sparsamkeit ist usw.))


    Papierkorb pt. 58

    20.12.2014

    (hat mich nur gerade als gedankenspiel belustigt, aber wenn ich alle 32.000 posts, die ich squirreltechnisch bis dato in blogs generiert habe, nur mal ein bisschen aufräumen würde – nichts besonderes: nur mal mit einem durchdachteren system konsistent kategorisieren und taggen, die peinlichsten rechtschreibfehler korrigieren, tote links entfernen oder verwaybacken, via-links wo noch nicht vorhanden ergänzen, eine tagline/tldr für die übersichtsseiten wo nicht vorhanden formulieren, vl. noch ein bild für übersichtsseiten auswählen oder generieren, ggf. auch eine kleine anmerkung aus heutiger sicht abgeben, also wirklich nur die metadaten korrigieren -, und wenn das durchschnittlich 5 min pro artikel dauert, dann sitze ich wenn ich heute anfange genau bis ende nächsten jahres daran (160000 min sind 2667 stunden sind 54 wochen a 50 stunden))


    Papierkorb pt. 57

    19.12.2014

    (vinyl ist (musikalisch) das material supposed to know)

    ((wer sich an lacan oder irgendeine kritik oder bestandsaufnahme vom warenfetischismus erinnert fühlt, liegt sicher nicht ganz falsch; die systemische interpenetration zwischen materialität und künstlerischer leistung bleibt trotzdem kontingent))


    Papierkorb pt. 56

    18.12.2014

    (was eigentlich interessant wäre zu wissen, ist, wie viele leute das neue spotlight auch als applauncher/alternative zu quicksilver und co. entdeckt haben)

    ((ich vermute die anzahl geht gegen null, unterminiert aber gleichzeitig jegliche unabhängigen interventionen, das betriebssystem auf produktivitätstechnischer seite zu optimieren, und sollte also für apple unterm strich bestenfalls ein wash (und also der verlust jeglicher diesbezüglichen anschlusskommunukation sein)))


    Papierkorb pt. 55

    15.12.2014

    (einer der grössten fehler im design vom internet war es, in emails was anderes als plain text zuzulassen)


    Papierkorb pt. 54

    26.11.2014

    (statt der bürokratischen informatik sollten sie logik, viel model thinking und ein bisschen hacken unterrichten)