Leftovers 2015

  • Leftovers 2015 (Maus Edition)
    auch nicht weitergekommen sind wir 2015 jedenfalls mit einem aufbereiten der prinzipien, dynamiken und auswirkungen des internets, das auch für politiker und journalisten nicht nur verständlich, sondern auch annehmbar ist.
  • Leftovers 2015 (Moron Edition)
    auch nicht weitergekommen sind wir 2015 jedenfalls beim begrenzen vom schaden, den ein einziger ignoranter vollidiot anrichten kann, wenn er sich entsprechend positioniert hat.
  • Leftovers 2015 (Metric System Edition)
    auch nicht weitergekommen sind wir 2015 jedenfalls beim finden von wertvolleren/sinnvolleren metriken für das web, besonders das 'soziale' web.
  • Leftovers 2015 (Zero Game Evolutionist Edition)
    auch nicht wirklich weitergekommen sind die meisten bloggenden analysten und analytischen blogger 2015 jedenfalls bei ihrer grundannahme, dass sich dinge linear und inkrementell entwickeln oder verbessern
  • Leftovers 2015 (Disabled Edition)
    auch nicht wirklich weitergekommen sind die meisten tools 2015 jedenfalls mit dem offerieren einer möglichkeit zum abstellen von unnötigen features und verbesserungen.
  • Leftovers 2015 (Noch Viel Mehr Schwarte Edition)
    auch nicht wirklich weitergekommen bin ich 2015 jedenfalls mit dem durchprozessieren einiger schwarten (gwm. den schlechten gewissen der gesellschaft).
  • Leftovers 2015 (Review Edition)
    Als kleine einstimmung auf die diesjährige ausgabe der leftovers (und damit ich mich vl. weniger wahrscheinlich wiederhole) eine kurze wiederbesichtigung der leftovers 2011-2014.

  • Leftovers 2015 (Maus Edition)

    08.02.2016

    auch nicht weitergekommen sind wir 2015 jedenfalls mit einem aufbereiten der prinzipien, dynamiken und auswirkungen des internets, das auch für politiker und journalisten nicht nur verständlich, sondern auch annehmbar ist.

    (die infos sind natürlich auch schon im dt. sprachraum verfügbar und mit etwas energie auch auffindbar, aber der grossteil der argumente versteckt sich in den immergleichen spitzen und ad hominems; was also fehlt ist eine ganz einfache, sendung mit der maus freundliche dekonstruktion der falschen grundannahmen)


    Leftovers 2015 (Moron Edition)

    07.02.2016

    auch nicht weitergekommen sind wir 2015 jedenfalls beim begrenzen vom schaden, den ein einziger ignoranter vollidiot anrichten kann, wenn er sich entsprechend positioniert hat.


    Leftovers 2015 (Metric System Edition)

    05.02.2016

    auch nicht weitergekommen sind wir 2015 jedenfalls beim finden von wertvolleren/sinnvolleren metriken für das web, besonders das ‘soziale’ web.

    das problem mit der metrik ‘page impression’ oder auch ‘follower’ ist, dass sie eine stückzahl eines komplexeren dahinterstehenden verhältnisses sind. die meisten metriken funktionieren etwa so, als ob man in einer geldbörse die anzahl an münzen und scheinen zählen würde, statt den wert der münzen und scheine zusammenzuzählen. 200 einzelne 1-cent stücke sind plötzlich 200 mal mehr wert als ein 2-euro-stück.

    (follower ist zb nicht follower; die einen muten einen als allererstes und sehen einen nie wieder; die anderen haben einen in ihrer ‘must-read’ liste haben und erwarten jeden tweet mit der allerhöchsten aufmerksamkeit, usw.)

    zunächst ist das einmal egal, aber es entstehen probleme, wenn man beginnt, sein verhalten an dieser dummen metrik auszurichten. und es entstehen noch mehr probleme, wenn sich auch noch die meisten anderen beginnen, an diesen dummen metriken ausrichten.

    (das ding bei PIs ist zb, dass der ‘mangel’ zwar für jeden offensichtlich ist, dass es aber keinen wirklichen ausweg gibt; natürlich ist es ‘mehr wert’, wenn menschen mit voller konzentration ein aufwändig recherchiertes und die welt erklärendes politisches feature im guardian liest als wenn sie ein listicle in buzzfeed nach 3 sekunden mit einem lol oder wtf beenden usw. der eigentliche wert der PI ist der sinn, der für den menschen dadurch entsteht, und das ist zwar ein retrospektives verhältnis, dass sich davor aber aus dem vertrauen in die urteilskraft des sharers speist.

    das doppelte an diesem verhältnis ist, dass jede organisation (oder auch jeder einzelne), die text nur produziert, um geld zu verdienen, den sinn bestenfalls indirekt wahrnehmen kann. für sie geht es nur darum, die PI einerseits direkt zu monetarisieren (uff, wieder 5 ads angebracht und zumindest ein paar daten verkauft), andererseits nicht auszuschliessen, dass es indirekte effekte geben kann, etwa den customer lifetime value zu optimieren, als vertrauensvolle quelle zu erscheinen, die er auch in zukunft gerne besucht und sharet, usw.)


    Leftovers 2015 (Zero Game Evolutionist Edition)

    01.02.2016

    auch nicht wirklich weitergekommen sind die meisten bloggenden analysten und analytischen blogger 2015 jedenfalls bei ihrer grundannahme, dass sich dinge linear und inkrementell entwickeln oder verbessern (und sich also dementsprechend verbessern lassen, wenn man nur etwas mehr in x – etwa hr – oder y – etwa social – investieren würde etc usw.)


    Leftovers 2015 (Disabled Edition)

    01.02.2016

    auch nicht wirklich weitergekommen sind die meisten tools 2015 jedenfalls mit dem offerieren einer möglichkeit zum abstellen von unnötigen features und verbesserungen, die unterm strich meistens nichts anderes als gerätschaften zum einfangen von motten sind (was halt auch nichts machen würde, wenn es eben die möglichkeit zum abschalten geben würde, weil das soziale objekt dann grundsätzlich intakt bliebe usw.)


    Leftovers 2015 (Noch Viel Mehr Schwarte Edition)

    05.01.2016

    unendlicher spass, implex, etc.

    ^ auch nicht wirklich weitergekommen bin ich 2015 jedenfalls mit dem durchprozessieren einiger schwarten (gwm. den schlechten gewissen der gesellschaft), aber vor allem unendlicher spass und der implex nehme ich mir auch wieder für 2016 fest vor usw.

    siehe auch leftovers 2012 schwarte edition und leftovers 2013 more schwarte edition und leftovers 2014 noch mehr schwarte edition


    Leftovers 2015 (Review Edition)

    26.12.2015

    als kleine einstimmung auf die diesjährige ausgabe der leftovers (und damit ich mich vl. weniger wahrscheinlich wiederhole) eine kurze wiederbesichtigung der leftovers 2011 und leftovers 2012 und leftovers 2013 und leftovers 2014 (wo praktikabel):

    • Leftovers 2011 Stream Edition – nach wie vor einer meiner wenigen vl. nützlichen texte, der leider zu kurz ausgeführt ist, um das in einem anderen kopf ankommen zu lassen, der aber den kern zum verständnis von fast allem (things web) beinhaltet.
    • Leftovers 2011 Insight Edition – schwer dabei weiterzukommen und als prinzip irgendwie natürlich nicht falsch, allerdings eher als orientierung usw.
    • Leftovers 2011 Signifiers Edition – das kreative benennen hat in den folgenden jahren etwas abgenommen, wirklich paradigmatische 2.0 namen sieht man auch heuer etwas seltener, wobei es sich auf einem bestimmten niveau eingependelt zu haben scheint.
    • Leftovers 2011 Schöner Launchen Edition – gibts nach wie vor, hat aber massiv nachgelassen, zumal sich wohl die blindanmelder immer schwerer mobilisieren lassen, nachdem sie sich schon bei 8000 seiten angemeldet haben.
    • Leftovers 2011 Filter Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2015 kein jota weitergekommen. ich versteh nicht, warum das noch keiner systematisch angegangen ist, aber ich hab die hoffnung darauf mittlerweile aufgegeben, obwohl filter wirklich eines der duh-kriterien wären. wobei: ein riesiges problem wäre im allgemeinen das filter-management und die wartung, und ohne diese werden sie dann schnell unnötig.
    • Leftovers 2011 Clueless Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2015 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier kein weiterkommen zu erwarten war, was aber insgesamt extrem schade ist.
    • Leftovers 2011 Composition Edition – hat sich zunächst verbessert, mitunter dank scrivener (siehe bartleby) in dem jetzt einiges steckt, wofür ich davor einiges an retrospektiv völlig blödsinnigen aufwand betrieben habe, hat sich dann aber in den letzten zwei jahren wieder etwas verkompliziert, grr. ein prinzip jedoch bleibt: alles, was aufwand verursacht, darf nicht nur nett, sondern muss wirklich nützlich sein.
    • Leftovers 2011 Scope Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2015 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier wieder kein weiterkommen zu erwarten war, wobei vl. ganz insgesamt weniger überschätzt wird, weil insgesamt niemand mehr vom anderen irgendwas erwartet.
    • Leftovers 2011 Polychronicity Edition – auch das gilt noch, hat sich aber anders entwickelt, als ich vermutet hätte; statt immer grösseren strukturellen reibungen, die durch die kognitiven dissonanzen getriggert werden, scheint sich das gesamtsystem eher auf eine gemeinsame unzeitlichkeit zuzubewegen.
    • Leftovers 2011 Difference Edition – eine auslaufrille, ich weiß, wobei natürlich auch hier wieder kein weiterkommen zu erwarten war, es aber ein grundsätzlich lösbares problem ist und ziemlich sicher eines der einfachsten, mit dem man die welt echt verbessern könnte.
    • Leftovers 2011 Dead Man Edition – gar nicht schlecht, nur hat sich mit dem mobilen web die trope totes web sogar etabliert, nur natürlich aus den völlig falschen gründen und mit den völlig falschen schlüssen.
    • Leftovers 2011 Axis of Good Edition – das hat sich 2015 wieder verstärkt, nachdem es sich eine zeitlang etwas verbessert hat; wobei sich in einigen feldern gwm. auch das nein-sagen als beliebte strategie für schulterklopfer etabliert hat.
    • Leftovers 2012 Indifference Edition – da bin ich persönlich 2015 wieder etwas weitergekommen, aber weniger als indifferenz sondern eher als ähnliches symptom einer schlappheit.
    • Leftovers 2012 Mist Edition – damit struggle ich auch noch immer, wobei es sich mit grundsätzlich sinkendem output natürlich von selbst etwas lindert.
    • Leftovers 2012 Boxes Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2015 kein jota weitergekommen. wirklich schade, weil das wie die cluelessness ein grundsätzlich lösbares problem ist, das grosse teile von low hanging fruits sammeln und in köstliche marmelade verwandeln könnte.
    • Leftovers 2013 Deduction Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2015 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier wieder kein weiterkommen zu erwarten war, unsere hirne sind einfach nicht so gestrickt.
    • Leftovers 2013 Logic of Sense Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2015 kein jota weitergekommen, was nicht erwartbar war aber natürlich schade ist, weil das das einzige wirklich sinnvolle kriterium ist (wobei ich vermute, dass man ihn halt einfach nicht direkt erzeugen und einfordern kann, sondern dass er sich eben immer retrospektiv konkret ergeben muss).
    • Leftovers 2013 Logic of Sensation Edition – auch 2015 kein jota weitergekommen, wobei sich genau das aber mittlerweile interessanterweise viele allerdings als leere phrase auf die eigene fahne schreiben.
    • Leftovers 2013 Latency Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2015 kein jota weitergekommen. wirklich schade, weil auch das ein grundsätzlich lösbares problem ist, das immer dringlicher gelöst werden müsste, weil sich abzeichnet, dass auf absehbare zeit mit keiner hilfe oder verbesserung zu rechnen ist. der ganze diskurs läuft leider fast in die gegenteilige richtung, entwicklungsland deutschland ist ja die von allen parteien akzeptierte begründung für alles.