2019

Papierkorb pt. 176
(was fehlt ist ein erwartbares basisverständnis von linguistik/dem linguistischen stack; allein schon die ebenen phonetik, morphologie, semantik, syntaktik und pragmatik lassen sich relativ fruchtbar auf fast alles andere übertragen)

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(wandert prestige gerade vom mononym zum akronym, AKK, AOC, usw.?)

2018

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im grunde ganz witzig, dass auch so veranstaltungen wie der 35c3 die gleichen schwülstigen metaphern verwenden, wie der biederste business kongress (exzellenz, engelsystem, usw.)

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wie heißt es eig.? (oder haben die jeweiligen versionen verschiedene konnotationshöfe) (bissl, bissel, bisserl, bisschen)

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(irgendwie erfindet jede generation die gleichen ca 40 binsenweisheiten für startups, wirtschaft und management neu)

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(das grundproblem bei diesen ganzen kuratierungsplattformen aber auch gruppenblogs scheint mir zu sein, das die sprache dort immer so eine regression toward the mean ist, also einen gleichzeitig hölzigen und schwülstigen tonfall bekommt)

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lazy blog: analyse der sprachlichen figuren im rahmen vom zuckerberg hearing (vom 'heute werden wir ihn bändigen' zum 'wir haben versagt/jetzt erst recht regulieren') mit den damit assoziierten floskeln (bonuspunkte für die ähnlichkeitsverteilung, netzpol

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im grunde sind wir schon doppelt bestraft: nicht nur klingt vieles englische auf deutsch doch anders/blöder, der dt. diskurs klingt auf englisch tatsächlich gleich noch viel blöder als auf deutsch (die verschobenheit des ganzen dispositivs wird durch die

2017

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(das sogenannte sogenannte)

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neue stichwörter: atommüll, beinahunfall, bildplatte, bürgerinitiative, die grünen, knautschzone, luftpirat, saubermann, umweltschützer...

2016

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@Fritz jein; klar ist sie eigentlich, nur deshalb ist ja (in dem fall) die literale auslegung 'lustig'.

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(postfaktisch beschreibt den zustand nicht ganz, wir sind eher im perlokutiven politikverständnis angekommen; es ist wahr, weil ich es sage)

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@goncourt könnte/sollte in schulen die neue bewertungsgrundlage für textverständnis sein.

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(was fehlt ist eine art fog index für tweets - resp. der möglichkeit zur filterung von allen tweets über 12 usw.)

Papierkorb pt. 140
(fußnoten, die hyperlinks des armen mannes)

Jung und erfolgreich
(sprachtechnisch nicht uninteressant; mittlerweile klingt ds wie die eigene postillon-version)

LOYO, Obamacar, and otter café: new words in OxfordDictionaries
OxfordDictionaries stellte einige neue Worte (autocorreck, parrotocracy, reply-gall, social fleedi, ...) vor.

2015

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(krähen sind onomatopoetische vögel)

FYI 014
fyi: sprachen sind geschlossene plattformen.

Papierkorb pt. 87
(saussure würde heute über das surveillem - die kleinste sinnvolle überwachungseinheit - schreiben, usw.)

Die Zeitgenossen der Gesellschaft Pt. 22: Der Wortklauber
Der Wortklauber (m/w) ist ein doch gelegentlich gesehener Zeitgenosse, der sich dadurch auszeichnet, dass er Worte klaubt, Begriffe relativ ernst nimmt und insgesamt ein etwas pedantisches Verhältnis zur Sprache hat.

Papierkorb pt. 67
(wenn wir in diesen sogenannten debatten gelegentlich zwischen dem gesagten und dem gemeinten unterscheiden würden, würden wir uns auch viel ersparen)

2014

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die philologische aufschlüsselung der digitalen agenda beim #31c3 ist nicht unwitzig

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(wenn's nicht so doof wäre, könnte man es fast als sprechakttheoretischen metawitz (die konzentration der feuilletonistischen beschreibungen des digitalen als metastatisches tourette-syndrom) interpretieren)

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soziologie, linguistik, etc. wird im komplex tech radikal unterschätzt; die 'quotensoziologen' (wie boyd) wiederum werden nat. überschätzt.

2013

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recht haben verunmöglicht anschlusskommunikation.

Quiz Pt. 82 (The Narrative Edition)
quiz: gibt's eig. eine art begrifflich-hierarchische ab(bzw. auf-)stufung vom sagen wir 'gedanken' bis zum 'narrativ'?

Loon, RSS, Foursquare, Nerds
Endlich gibt es eine linguistische Analyse, die den Unterschied zwischen Geeks und Nerds erklärt.

2010

The New York Times Torture Euphemism Generator!
hmm.