2016

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@benthompson I kinda like ur political economy of content in the age of FB,but u are missing the single most important criterion

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(eine interessante nebenwirkung von trump: der gesamte komplex studentisch/feuilletonistische schnöseldiskurs wirkt spürbar unangemessen)

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auch wieder symptomatisch für den masochismus der dt. medien: sie lassen sich am allermeisten von google fördern: Digital News Initiative: second funding brings €24M to 124 projects across Europe

Yes, Fake News On Facebook, But Is It Really Changing Anyone's Mind?
Wie so oft ist Techdirt das einzige Blog, das die entscheidende Frage stellt.

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kl. nachtrag zu 798063054332121088 und ich will nicht darauf herumreiten, aber ein, zwei notizen, weil die sich darin abspiegelnde logik doch symptomatisch ist.

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@NiemanLab if you sit on a high horse it would help if you don't use a totally misleading chart.

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(den grössenwahn der journalisten und medien erkennt man daran, dass sie glauben, trump sei ein journalistisches resp. mediales problem)

Washington Post: First Paper to Call for Prosecution of Its Own Source
Doch eine Schande: die Washington Post fordert die Anklage von Snowden, nachdem sie für die Veröffentlichung seiner Leaks den Pulitzer Preis angenommen hat.

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@guenterhack ich würde ja schreiben, dass das vertrauen in die medien noch nie so hoch wie jetzt war, und mir dann einen pinienkern holen.

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(er sagt facebook sei legales crack? kaufen sie den artikel, aber rapido, bevor ihn sich noch die sz oder gar die faz schnappt)

The Trouble With Facebook's Insular Culture
Monday Note über die Interpenetration von 'Journalismus' und Facebook.

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(alle urheber bekommen die verwertungsgesellschaften, die sie verdienen)

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die beziehung facebook und news ist gwm. eine doppelte inkontingenz; die massenabwanderung zu snapchat symptom davon RT @guenterhack Warum es bei dem "Aftenposten"-Facebook-Skandal nicht nur um Zensur

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ich glaub es gab in #rio2016 keinen wettbewerb, wo die dt. moderatoren doping nicht zum. ominös erwähnt haben (ausnahme: es gab gold für de)

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@ChristophKappes erstaunlich kontingent die-journalismus-krise-ist-eine-krise-seiner-umwelt/ (lustigerweise müsste man es gerade hier nicht sein)

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@tante als jemand mit einer eigenen kolumne darüber lehnst du dich aber ganz schön weit aus dem fenster ;)

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@guenterhack ist das nicht weniger die gegenthese als der eig. sinn von debatten (die sind ja nix anderes als die egoshooter der journaille)

Quiz Pt. 106 Solution
das sich abzeichnende Muster ist ganz einfach, dass sich jede dumme Verweigerung gegenüber dem Web früher oder später auf unerwartete Weise rächt, und dass diese Weise umso grotesker wird, je dümmer man sich angestellt hat.

Lazy Blog Ep. 61
(blogpost über DAS fundamentale dilemma in der derzeitigen welt, zumindest indirekt: den umstand, dass die 'zeitungen' und 'journalisten' nun mittlerweile im web tatsächlich angekommen sind)

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@guenterhack ein flame broiled patty?

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die kolumne ist die message: Leak ist Pop!

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(bei den #panamaleaks zahlen sich erstmals die longformtemplates aus)

Mitarbeiter fordern Revolution von unten
Nach der NYT und der Zeit versucht sich nun auch der Spiegel an einer Introspektion.

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(was leider die wenigsten journalisten kapieren: ihr eigenes handeln ist selbst zu 95% algorithmisch, und das von politikern wohl zu 99%)

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"für einen journalismus, der sich hinter einer paywall fragt: wie kann es weitergehen?"

10 basics today’s journalists need
Kleiner Versuch der Beschreibung der Kernskills eines 'modernen' Journalisten.

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living stories http://blog.rivva.de/living_stories_continued

2015

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die schlimmsten sind trotz allem die journalisten.

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spekulativer roboterjournalismus.

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(wie wichtig schirrmacher für die faz war merkt man erst jetzt, wo sich der sumpf langsam aber sicher wieder ausbreitet)

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was wirklich kaum ein journalist kann (aber eigentlich jeder können sollte): ansatzweise mitdenken, was das gegenüber überhaupt wissen kann.

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louche dichotomy.

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(symptomatisch, wie spürbar erleichtert journalisten sind, dass ein youtuber bei seinem ersten versuch keinen besseren job als sie macht)

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Kleine Anmerkung zum Tweet 618394991371620352.

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@martinweigert @mspro @diplix das 'große problem' ist doch nicht die demut/epistemologische reflexion, sondern die dummheit/arschlochigkeit.

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(sein pech war da wohl eher, dass der gesamte diskurs über journalismus noch vertrottelter ist als der über das web. Lust und Leiden eines Linksammlers)

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.@mspro der fehlende quadrant bei taleb: neoresilient (wird bei druck zwar immer schlechter, wird aber gerade dadurch resilient)

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formen sich zeitungen ihre mitarbeiter eigentlich zurecht, oder haben die schon davor die disposition und finden nur als deckel zum topf?

Journalism’s Taylor Swift
Mischung aus sad und hilarious: eine (zugegebenerweise lückenhafte) Liste der Monetarisierungsmöglichkeiten von Journalismus.

The Strain
Über den Übergang zu mobile.

Kodexfusion bei der Zeit
Sehr seltsam, die Zeit publiziert ihren neuen Kodex bei Stefan Niggemeier.

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@ChristophKappes das ding mit dem empörungsjournalismus ist, dass die transportierte moral (anders als bei kirche und knigge) selbst opportunistisch ist.

Die De-Institutionalisierung des Journalismus.
Die Sozialtheoristen über Journalismus und Facebook (nicht schlecht, enthält aber einen kapitalen fehler; verlage, die ihn erkennen, könnten überleben)

Papierkorb pt. 78
(der durchschnittliche politiker oder journalist ist - was das web betrifft - auch nicht dümmer, bösartiger oder uninformierter als jeder andere)

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gute roboterjournalisten sind mittlerweile deutlich besser als 80% ihrer biobasierten kollegen.

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reproducible journalism.

Martin Baron on journalism’s transition from print to digital
Der Executive Editor der Washington Post über die Bedingungen vom Journalismus.

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fun fact: wenn werner herzog über hühner redet, meint er damit allegorisch massenmedien, die über algorithmen reden.

Inhalt, der lebt; über Buzzfeed, Facebook und klassische Medien
dvg nicht schlecht über 'vernetzten' Journalismus nach Buzzfeed.

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so als schnappschuss des herumtappens ganz interessant: Wieso wir agil werden müssen

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@guenterhack mit kollaboration für listicles mit buzzfeed ('13 orthografische unstimmigkeiten, die niggi peinlicherweise übersehen hat' usw)

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journalisten die glauben, dass ihr journalismus die welt besser macht, misstrauen allen, die glauben, dass technologie die welt besser macht

Editor in Chief of The Guardian Candidate's Statements
Als Schnappschuss ganz interessant: Die Statements der Kanditaten als Editor in Chief vom Guardian.

The Experts
Eine Art Special für Tools von und für Journalisten.

Lugn Press: Reflexives Unbehagen
Eine Art Versuch einer strukturfunktionalen Positionierung des Journalismus.

2014

2014 The Year in Interactive Storytelling, Graphics and Multimedia
Die NYT mit ihrem Portfolio zum Interactive Storytelling usw.

neunetzcast 52: Der Status Quo des Online-Journalismus
Eher uninspirierte Nummer, bei der (immerhin im Brustton der Überzeugung) diverse Plattituden aus einem Handbook for New Journalism bedeutungsschwanger rezitiert werden.

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(liest sich zwar ein bisschen, als ob es @peterglaser damals zum 15. geburtstag geschrieben hätte, aber sehr nett: Konfetti für den Weilchenbeschleuniger)

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(interessant am modell krautfunded journalism ist auch, dass neben den artikeln (in)direkt auch die kritik an den artikeln mitgefunded wird)

Blau: Online und Print gehören nicht zusammen
Wolfgang Blau mit einer Art Eindruck vom Stand von Online.

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die schlimmsten sind blogger, die wie journalisten schreiben.

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irre ich mich, o hat in letzter zeit dieses framing von rants gegen das web mit (unge/selbsternannten) internetpropheten etwas nachgelassen?

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ein grundproblem vom [print, tv, etc.] journalismus ist der meistens völlig überflüssige pathos (bzw. die fixe idee, dass er notwendig ist)

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auf arte jetzt wohl eine art postjournalismus doku #arte

Last Call
Shirky wieder einmal zum Stand der Zeitungen. Das interessanteste ist vl., dass auch er jetzt eher auf Medium zu bloggen scheint.

Correctiv
correctiv (Recherchen für die Gesellschaft) – möchte anscheinend eine Art semidatengetriebes Journalismusprojekt werden.

Don't Weep For The Past; Plan For The Future
Techdirt über den jünsten Text von Shirky und mit einer kleinen Handlungsanweisung für Verleger.

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@fst naja. die kritik am 'dass' ist blödsinnig. das problem ist, dass sie keinen kompass für das 'was' haben und andere das medium machen.

Die Talfahrt
Eine Art Versuch, die Kräfte hinter der aktuelle Krise des Webs zu erklären.

BuzzFeed’s Jonah Peretti Goes Long
Eine Art Interview mit BuzzFeed's Jonah Peretti.

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(the kraut goes wild http://blog.krautreporter.de/vorschau/ )

NLESETvSXhr
nur ein kleines modell, warum es im ohrensessel ausgedachte paneuropäische medien eher schwer haben werden

Paneuropäische Medien? Macht's euch doch selber!
(symptomatischer text, der non sequiturs auf falsche grundannahmen macht)

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(wer nicht versteht, dass man von schirrmacher kein lob, sondern kritik braucht, der hat webfunding nicht verstanden)

SPD, Vergessen, Journalismus, Pinterest
Das Nieman Lab versucht, das hier vor einigen Tagen geleakte Strategiepapier der New York Times angemessan zu interpretieren.

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(jeder liest die blogger und journalisten, die er verdient)

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(das todesurteil für das unterhaltungsfernsehen in de ist, dass sogar sich miteinander unterhaltende journalisten unterhaltsamer sind)

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eine art sokal für den deutschen qualitätsjournalismus

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(die meisten techblogger und -journalisten sind verkappte sportreporter)

Fünf Jahre Datenjournalismus: Im Mainstream angekommen
Datenjournalismus ist angeblich im Mainstream angekommen.

Intercept, Springer, Schimäre, Flappy Bird
Während etwa die Zeit Glenn Greenwald vom edlen Journalisten zum gemeinen Aktivisten abstuft, baut eBay-Gründer Pierre Omidyar um ihn ein eigenes Magazin.

Twitter, Überwachung, Gesundheit, Bitcoin
Die Zeit gründet ein sogenanntes Investigativ-Ressort, um sich für die Aufgaben im Datenzeitalter zu wappnen.

Das ist also Pierre Omidyars Journalismus Projekt.
Pierre Omidyar stellt sein neues Projekt vor.

2013

Predictions for Journalism 2014
Habs nur angelesen, aber das scheinen etwas weniger offensichtliche oder blöde thesen zur zukunft des journalismus als häufig sonst zu lesen zu sein.

1 oder 0, Leben order Tod
So als Schnappschuss interessanter Versuch vom Deutschlandfunk eine Art Langform zu prouzieren.

Dobrindt, Giesler, MOOC, YouTube
Martin Giesler fasst einige Trends im Journalismus übersichtlich zusammen.

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@mspro @carta_ nudeln?

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(journalisten, die ihren interviewopfern spass und/oder genießen wünschen)

5s, 5c, Printstalinisten, Intellektuelle
Der Tagesanzeiger über die Klassenkämpfe der Journlisten.

Nerdjournalismus
C. Kappes über Nerdjournalismus.

Postjournalismus, Algorithmen und Textauswertung
(habs noch nicht angeschaut, aber anscheinend eine diskussion über postjournalismus, algorithmen und textauswertung)

The Longform Guide to Undercover Journalism
Slate über Undercover Journalism.

Yahoo, Guardian, Manning, Ubuntu
Die FAZ unterhält sich mit dem Guardian über die Verantwortung vom Journalismus im Zeitalter von staatlicher Ge­heim­nis­krä­me­rei und Leaks.

BND, Facebook, Ubuntu, RI
Das Upload Magazin mit einer Art Einführung ins Presserecht für Journalisten und Blogger.

Principles for responsible media moguls
Seth Godin mit einer Minimoral für Journalisten.

Readers Edition II Revisited
Heute vor 7 Jahren ist gestern die Readers Edition gestartet, siehe Readers Edition II.

Huffington Post, Golem, Anonymous
Auf alle Fälle bringt die Huffington Post etwas Schwung ins Getriebe. Golem etwa öffnet sich für externe Autoren und will sie sogar dafür bezahlen.

5nzbyJdGyao
"cnn has become the human centipede of news"

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toll, dass der djv einen tag vor der zweiten und dritten lesung das lsr ablehnt, weil wohl doch keine krümel abfallen

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toll, dass die faz einen tag vor der zweiten und dritten lesung eine offene debatte starten will und stellung bezieht