halloween doodle 1

halloween doodle 2

halloween doodle 3

halloween doodle 4

halloween doodle 6

halloween doodle 7

^ wenn man heute auf google reloaded usw.

Which leads to the key question: When you can outsource everything, what do you do? When you can choose the kind of value you create, you are also choosing what you’re going to outsource and what you’re going to do yourself.

Seth Godin mit einer Art Minitheorie (des sinns) der Selbständigkeit (der arbeit, des lebens, usw.)

rooms

^ auch untested, vl. nicht unsuper: Facebook stellt Rooms vor, thematische Räume bei denen man pseudonym posten kann.

transmarksify your text from textile from markdown

untested aber super: Marksy – eine Browserextension mit der man Markup Formate konvertieren kann (nützlich also, wenn man im eleganten textile schreiben will aber als markdown posten muss usw.)

(listen sind spießbürger bzw. molare pedanten; serien sind freigeister bzw. molekular/offen)

oh noes aber getitelt hier

Eine Art Editor, der den Text als geschlossenes Band – also in einer Art Loop – offeriert, bei dem also unter dem Ende wieder der Anfang kommt und den man also an beliebiger Stelle ausdehnen kann.

fabric

^ Twitter stellt Fabric vor – eine Art Plattform für Entwickler:

The Fabric platform is made of three modular kits that address some of the most common and pervasive challenges that all app developers face: stability, distribution, revenue and identity. It combines the services of Crashlytics, MoPub, Twitter and others to help you build more stable apps, generate revenue through the world’s largest mobile ad exchange and enable you to tap into Twitter’s sign-in systems and rich streams of real-time content for greater distribution and simpler identity.

Wired beschreibt sehr schön, wie sie sich damit quasi ins jeweilige Gewebe der App selbst einweben wollen, und mittelfristig quasi Tweets gar nicht mehr brauchen, weil sie sich als infrastrukturelles Geflecht aus Werbung und Identity-Services verbreiten.

icons

aha, Google Icons: Google releases set of beautiful, freely usable icons

inbox

passend zur nützlichen unterscheidung pt. 26 kündigt google auch eine neue inbox für gmail an.

(ich bin deshalb nicht ganz uninteressiert, weil das ergebnis ja doch ihren zwischenstand zum jetzt schon mehrere jahre alten traums eines intelligenten, antizipativen butlers, der einem die wünsche erfüllen kann bevor man auch nur weiss, dass man sie hat, reflektiert, viel bessere daten werden sie so schnell nicht bekommen. wobei es so ausschaut, als hätten sie die fixe idee der intelligenz und antizipation sogar etwas zurückgestellt und den fokus auf ‘funktionale tags’ und sortierung gelegt, was sicher nicht das schlechteste wäre, auch wenn sich über die hintertür natürlich eine verwässerung der separation of concerns einschleicht, weil die inbox einfach kein guter ort für todos ist, wie wir von gtd wissen)

((designtechnisch lässt google+ grüssen, insgesamt scheint google heuer jedoch zumindest den ansatz von einer eigenen handschrift gefunden zu haben, an der sie natürlich schon lange hier und dort schrauben, die aber nie wirklich konsistent angewandt wurde))

Komplementär zur Pen and Paper Edition : Eine weitere wirklich nützliche Unterscheidung ist ganz sicherlich die Unterscheidung: verbessert eine/meine Lösung für ein Problem die bestmögliche Lösung für das gleiche Problem, die mit einer Inbox (für interne oder externe ströme), einem Editor und Tags und/oder entsprechend angepasstem Verhalten möglich wäre?

(die blaupausen für ein setup mit internem/externen strom sind natürlich delicious resp. gmail, die sind in ihrem wesen nichts anderes als maschinen zum erzeugen oder empfangen von strömen bei anschliessendem taggen)

(abt: draw the distinction!)

kl. nachtrag zu quiz pt. 91 : ich hab die antwort schon im titel versteckt, sie ist ev williams, dem es tatsächlich dreimal gelungen ist, einen grundsätzlichen asymmetrischen nachteil in ein von der welt angenommenes produkt zu verwandeln und dabei die bestehenden hegemonialen strukturen zumindest ordentlich durchzurückeln.

blogger hat 1999 die erstellung von inhalten durch vereinfachung demokratisiert,

twitter hat 2006 die erzeugung von inhalten durch etablierung eines wirklich kleinen primären datentyps multipliziert, und

medium schickt sich seit 2012 an, die wertschätzung von inhalten durch ästhetisierung (nicht nur, aber primär, weil sich die jeweilige bemühtheit selbst daran klammert) zu reetablieren.

(die gute frage ist, was nach komplexität, aufwand und schönheit die nächste achse ist, die eine unbeantwortete andere seite hat)

Eine weitere wirklich nützliche Unterscheidung ist ganz sicherlich die Unterscheidung: verbessert eine/meine Lösung für ein Problem die bestmögliche Lösung für das gleiche Problem, die mit Bleistift, Papier und/oder entsprechend angepasstem Verhalten möglich wäre?

(abt: draw the distinction!)

endlich wieder einmal ein quiz:

wer oder was hat (1) durch vereinfachung demokratisiert, (2) durch verkleinerung die produktivität eskaliert und (3) durch verschönerung die wertschätzung reetabliert?

update: die antwort liegt hier thx.

Die Stummfilm-Diva (m/w) ist ein gelegentlich gesehener Zeitgenosse, der sich dadurch auszeichnet, dass er vor 30, 40 Jahren mal ein Star war, er sein Selbstbild seit damals aber nicht mehr angepasst hat und nun nur noch in einer Scheinwelt lebt, in der er immer noch der Star ist, während die Welt weitergezogen ist und etwa Farbe und Ton bekommen hat.

Der Punkt, um den es mir dabei geht, ist das Divergieren von Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung, wobei die Selbstwahrnehmung oft durchaus verständlicherweise gleich bleibt, sich die Fremdwahrnehmung aber mitunter dramatisch verändert hat, weil sich die eigene Funktion für die Anderen dramatisch verändert hat, das jedoch nicht zur Kenntnis genommen wird. Und es geht dabei nicht um eine natürliche Evolution oder um unvermeidbare Kollateralschäden von einem ‘Fortschritt’, sondern um das Ignorieren von – oft natürlich technokulturell bedingten – Veränderungen und Verschiebungen der eigenen Position, was mittelfristig halt zu einer zunehmenden ‘Verrücktheit’ des eigenen Blickwinkels führt.

Wie das oft ausgeht wissen wir aus Sunset Blvd.

(die paradigmatischen stummfilm-diven sind derzeit natürlich die zeitungen und zeitschriften. immer, wenn man vom nächsten bezahlmodell hört, das sich irgendeine publikation ausgedacht hat, muss man sich ja kurz am kopf kratzen und sich fragen, wie sie sich auch nur ansatzweise denken können, dass das eine gute idee ist, oder wie sie sich auch nur irgendwie vorstellen können, dass das eigentlich funktionieren müsste. aber wenn man sie als stummfilm-diva konzipiert, wird das auf einmal schlüssig:

vor dem internet war des selbstbild der verlage noch halbwegs mit dem fremdbild für ihre leser im einklang. nach dem internet haben die verlage von sich selbst noch immer das gleiche selbstbild, aber das fremdbild für die leser hat sich fundamental verändert, ebenso wie alle jobs, die sie für ihre leser noch erfüllen. dieser umstand wird von der verlagen aber mit doch bemerkenswerter sturheit übersehen und/oder verdrängt.

wenn man so will: vor dem internet waren zeitungen für die zeitungsmacher und für die leser ein menü mit suppe, wienerschnitzel, salat und einem seidel bier. was anderes gab es im anderen gasthaus des dorfes auch nicht, und es war günstig und hat wirklich gut geschmeckt – es war also für alle ein guter deal. nach dem internet sind zeitungen für die zeitungsmacher selbst noch immer das gasthaus mit diesem köstlichen menü, für das leute aus der ganzen welt angereist kommen – aber für die leser haben sich die einzelnen gerichte der speisekarte schon vor jahren aufgelöst und mit allen anderen gerichten aller anderen gasthäuser zu einem einzigen, überall und immer verfügbaren, megalomanischen all-you-can-eat buffet mit köstlichkeiten aus der ganzen welt rekombiniert. der leser sieht die gasthäuser der zeitungen überhaupt nicht mehr; wenn der gurkensalat wirklich gut war, dann schlägt man vl. mit besonderer freude zu, wenn man im buffet darüber stolpert, und wenn das wienerschnitzel wirklich besonders zart und knusprig war, dann merkt man sich vl. sogar den ort, aber wenn nicht auch kein problem. wie gesagt: selbstbild der verlage und fremdbild für die leser stimmen nicht mehr überein, weil sich für die leser die funktion, der wert und die relativen vorteile der zeitungen komplett verändert haben.

es ist nicht gänzlich unverständlich, dass die verlage den umstand, dass sich die umwelt verändert hat und sie für alle anderen plötzlich eine andere funktion erfüllen, einfach verdrängen. ihre internen prozesse zur erstellung von texten haben sich ja vglw. wenig verändert, der aufwand zur erstellung von ‘aufwändig recherchierten’ artikeln wurde nicht viel kleiner, die grossartigkeit des geschmacks oder der urteilskraft des redakteurs nicht schwächer, es gibt noch immer viel vom gleichen zu tun. der gedanke, dass sie für die leser nicht mehr der informationsnabel der welt sind, kommt ihnen ganz einfach gar nicht, und deshalb haben sie ihren eigenen anspruch überhaupt nie reflektiert oder überdacht und also auch nicht angepasst.

das problem ist halt, dass in der realität das selbstbild mit dem fremdbild konfrontiert wird, und dass ein zu stark divergierendes selbstbild zu aktivitäten führt, die einfach nicht mehr angenommen werden oder anschlussfähig sind. sich im all-you-can-eat buffet hinzustellen und für den gurkensalat eine zusätzliche wöchentliche pauschale zu verlangen und die wienerschnitzel à la carte zu verkaufen wird selten funktionieren, auch wenn das vl. ungerecht ist, weil sie sich beim kochen wirlich sehr bemüht haben und sie wirklich gut schmecken. es nützt halt nichts.

solange sie aber nicht den blickwinkel wechseln und ihre funktion einmal von aussen wahrnehmen, werden sie zu keinen massnahmen kommen, die tatsächlich funktionieren könnten. sie brauchen also einen realitätscheck, sie müssten wirklich einmal in einen spiegel schauen und das ist natürlich nicht leicht und wird mit jedem jahr schwerer)

((nur ein hint: auch vor dem internet haben die leser nie für den eigentlichen ‘journalismus’ bezahlt und das wussten die zeitungen auch selbst, es war aber gwm. notwendig so zu tun als ob es so wäre; dafür nach dem internet geld zu verlangen ist also völlig aussichtslos. aber sie waren doch aus anderen gründen ein wirklich attraktives produkt und haben eine ganze reihe an anderen jobs erfüllt; ihre überlegungen für die gegenwart und zukunft sollten also eher in die richtung gehen, welche davon noch immer funktionieren könnten und welche neuen sie vl. erfüllen könnten. ein guter startpunkt ist dabei übrigens immer cwf+rtb. das problem dabei ist, dass das eine gewisse ehrlichkeit, bescheidenheit und realismus erfordert, keine eigenschaften mit denen sie sich als stummfilm-diva bisher ausgezeichnet haben. aber wieder: es nützt halt nichts))

(abt. supermarket studies)

enthalten und ausgeführt hier

(das ist ein weiterer dieser begriffe, die mit einem schlag plötzlich fast alles erklären)

enthalten und ausgeführt hier

(das ist so einer dieser begriffe, die mit einem schlag plötzlich fast alles erklären)

poetter, pefferle

(links, rechts)

((abt. für die leicht zu unterhaltenden))

aber es wohnt eben nicht allem anfang ein zauber inne, ich meine, innewohnen, allein das wort schon, sondern wie bei jedem sozialgemeinten netwörk eben auch bei ello wohnt diesem ding hier eben noch ein zu gestaltendeer raum inne, will sagen: es fehlt an struktur, die man sich selbst verordnet, auf allen bestreitbaren eher: bespielbaren ebenen. comedy oder wortspiel oder ernsthaft oder linkschleuder, arschloch oder niceguy, kryptisch oder nahbar, und vor allem: all das mit welchem ton, mit welchem subtext, zweckswofür?, i mean - man muss doch mit dem medium spielen, sich auf die vorgegebenen strukturschubsis einlassen und mit ihnen /umgehen/, deswegen ist das hier so schwierig, weil: noch alles formlos. das weiße blatt papier mag zwar potential potenzial? wie sau haben, rein rechnerisch, aber es gibt halt auch von 360^3 grad keine richtung vor. meine fotos hier reinzukippen ist genauso sexy wie so ein meta-ello-absatz, nämlich gar nicht, weil es keine zeichenbegrenzung und keine zielgruppe und keinen anlass, also keinen KONTEXTverdammtescheiße gibt. i miss twitter. also das andere twitter, nicht das heutige mit den ganzen profiwitzlern und seo-arschgeigen und unternehmen und socialmediakanalbespieler, sondern das eigenartige, weirde, seltsame, erklärungsbedürftige. es gibt gewissermaßen keinen /grund/, hier kreativ zu sein, und das macht mir noch am meisten zu schaffen.

^ read and learn

At the end of my first sixty-thousand-step day, I staggered home with my flashlight knowing that I’d advance to sixty-five thousand, and that there will be no end to it until my feet snap off at the ankles. Then it’ll just be my jagged bones stabbing into the soft ground. Why is it some people can manage a thing like a Fitbit, while others go off the rails and allow it to rule, and perhaps even ruin, their lives?

David Sedaris via flowingdata

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