fyi und pro-tipp: wer seinen texten echte autorität unterjubeln will, der verwendet html 3.2

Der Twitterer von Thomas Bernhard.

(was fehlt: eine art semiannualer data potlatch)

aus noch nicht gegebenem Anlass endlich wieder einmal ein Quiz:

was ist die falsche Grundannahme, die hinter jedem Sinnieren über einen algorithmischen Twitter-Feed steckt?

(kl. hint: sie wird sowohl von den ‘protagonisten’ und begleitenden cheerleadern als auch von den ‘moderaten skeptikern’ geteilt, siehe etwa diesen thread auf twitter)

App oder Plattform, auf der gezeigt wird, wie man Dinge/Features/Überflüssiges/… disablen kann.

twitter homepage 2016

eher der dokumentarischen voha und weil laut neuesten alten gerüchten ein neues, antichronologisches twitter imminent ist: so schaut anfang 2016 die homepage von twitter aus (und da werden jetzt tatsächlich anscheinend seit kurzem sovermutete populäre tweets aggregiert, vl. ist die ganze aufregung also völlig umsonst, weil sich einfach das nach dem stillepostprinzip leicht verschoben hat)

aus der abt. heute vor 100 jahren: dada wurde geboren.

(immer öfter, wenn ich was lese, denke ich mir: wovon reden die eigentlich?)

fyi: wo likes und retweets als selektoren und prefilter wirklich gut funtionieren sind überraschenderweise bots.

(2015 war jedenfalls ganz eindeutig das jahr der amazing cheap-os)

Der vom Ergebnis her Analysierende (m/w) ist ein universell gesehener Zeitgenosse, der sich dadurch auszeichnet, dass er – der Name deutet es an – die Welt vom Ergebnis her analysiert.

(und sich üblicherweise auch immer zufälligerweise auf den ‘gewinnern’ reterritorialisiert, nachdem er deren strukturlogik schon immer antizipiert hat usw.)

(abt. supermarket studies)

(ich hatte das glaub ich schon mal, aber trotzdem immer wieder interessant, wie sich das eigene mediale ökosystem readjustieren kann, wenn es neue/andere gadgets gibt)

auch nicht wirklich weitergekommen sind die meisten bloggenden analysten und analytischen blogger 2015 jedenfalls bei ihrer grundannahme, dass sich dinge linear und inkrementell entwickeln oder verbessern (und sich also dementsprechend verbessern lassen, wenn man nur etwas mehr in x – etwa hr – oder y – etwa social – investieren würde etc usw.)

auch nicht wirklich weitergekommen sind die meisten tools 2015 jedenfalls mit dem offerieren einer möglichkeit zum abstellen von unnötigen features und verbesserungen, die unterm strich meistens nichts anderes als gerätschaften zum einfangen von motten sind (was halt auch nichts machen würde, wenn es eben die möglichkeit zum abschalten geben würde, weil das soziale objekt dann grundsätzlich intakt bliebe usw.)

(ein jahr lang alle schachteln aufheben)

fyi: die wichtigste metapher für unsere zeit sind nicht die bits und bytes, sondern der elektrische strom.

(in der s-bahn sitzen und während der fahrt auf dem lenovo ‘all work and no play makes jack a dull boy’ tippen)

((variation 1: auf dem palm IIIx mit dem stylus und graffiti))

(((variation 2: mit dem ipod und siri)))

getitelt hier

(was fehlt: eine art aleatorische theorie der gesellschaft)

((hypothese: wir sind eher aleatopoietisch als autopoietisch, das fehlende werk von luhmann ist ‘der zufall der gesellschaft’ usw.))

televisor doodle

^ google heute mit einem der beliebten heute vor 90 jahren doodles: the televisor

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