(was fehlt: eine art semiannualer data potlatch)

App oder Plattform, auf der gezeigt wird, wie man Dinge/Features/Überflüssiges/… disablen kann.

aus der abt. heute vor 100 jahren: dada wurde geboren.

(immer öfter, wenn ich was lese, denke ich mir: wovon reden die eigentlich?)

fyi: wo likes und retweets als selektoren und prefilter wirklich gut funtionieren sind überraschenderweise bots.

(2015 war jedenfalls ganz eindeutig das jahr der amazing cheap-os)

Der vom Ergebnis her Analysierende (m/w) ist ein universell gesehener Zeitgenosse, der sich dadurch auszeichnet, dass er – der Name deutet es an – die Welt vom Ergebnis her analysiert.

(und sich üblicherweise auch immer zufälligerweise auf den ‘gewinnern’ reterritorialisiert, nachdem er deren strukturlogik schon immer antizipiert hat usw.)

(abt. supermarket studies)

auch nicht wirklich weitergekommen sind die meisten bloggenden analysten und analytischen blogger 2015 jedenfalls bei ihrer grundannahme, dass sich dinge linear und inkrementell entwickeln oder verbessern (und sich also dementsprechend verbessern lassen, wenn man nur etwas mehr in x – etwa hr – oder y – etwa social – investieren würde etc usw.)

auch nicht wirklich weitergekommen sind die meisten tools 2015 jedenfalls mit dem offerieren einer möglichkeit zum abstellen von unnötigen features und verbesserungen, die unterm strich meistens nichts anderes als gerätschaften zum einfangen von motten sind (was halt auch nichts machen würde, wenn es eben die möglichkeit zum abschalten geben würde, weil das soziale objekt dann grundsätzlich intakt bliebe usw.)

(ein jahr lang alle schachteln aufheben)

(in der s-bahn sitzen und während der fahrt auf dem lenovo ‘all work and no play makes jack a dull boy’ tippen)

((variation 1: auf dem palm IIIx mit dem stylus und graffiti))

(((variation 2: mit dem ipod und siri)))

getitelt hier

televisor doodle

^ google heute mit einem der beliebten heute vor 90 jahren doodles: the televisor

Der erste Megatrend 2016 ist ganz eindeutig diese Inkontingenz.

Linkes Denken arbeitet sich oft am Abfall und an den Dysfunktionalitäten solcher Identitätsbildungsprozesse ab, weil sie – Foucault usw. – Generatoren von Machtverhältnissen sind. Identität ist Macht und Macht ist schlecht, also muss sie adornoid dekonstruiert werden, bis idealerweise alles floatet. Leider ist immer schon vorher Schluss, weil die Subjekte der Identitätspolitik da nicht mehr mitmachen und, in Frage gestellt, den Prozess der operationalen Schließung ihrer jeweiligen Subsysteme noch beschleunigen.

enthalten und angedacht hier

Bruce Sterling und Jon Lebkowsky / The Well zum Stand der Dinge

(siehe SotW 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007 und 2006)

unendlicher spass, implex, etc.

^ auch nicht wirklich weitergekommen bin ich 2015 jedenfalls mit dem durchprozessieren einiger schwarten (gwm. den schlechten gewissen der gesellschaft), aber vor allem unendlicher spass und der implex nehme ich mir auch wieder für 2016 fest vor usw.

siehe auch leftovers 2012 schwarte edition und leftovers 2013 more schwarte edition und leftovers 2014 noch mehr schwarte edition

Der leicht zu Beeindruckende (m/w) ist ein doch gelegentlich gesehener Zeitgenosse, der sich dadurch auszeichnet, dass er sich – der Name deutet es an – leicht beeindrucken lässt.

(gefühlsmässig sind wir alle mehroderweniger leicht zu beeindrucken, ich bezeichne damit alle jene, die sich schon von solchen aussagen beeindrucken lassen, die aus dem allgemeinen ‘body of knowledge’ eines jeweiligen feldes stammen (und auch das sind wir alle mehroderweniger, man kennt natürlich nicht jeden bok))

(abt. supermarket studies)

du dir das Afrika-Abzeichen verdient

^ endlich die afrika badge für 8.046 gegangene kilometer bei fitbit.

guardian news

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