falls wir uns nicht wiedersehen, mache jetzt einen clean install von mojave

kl. nachtrag zu 1126904752393084928

106 GB von 121
(106 GB von 121 ganz frisch)

93 GB von 121
(immerhin noch 93 GB von 121 nach den wichtigsten apps und meinem stack)

(mein macbook ist late 2013, also doch schon ein älterer herr, aber das hat ihm glaub ich nicht schlecht getan)

# install xcode command line tools
xcode-select --install

# install homebrew
/usr/bin/ruby -e
    "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/master/install)"

# and my stack
brew install python
brew install python@2
brew install app-engine-python
pip install virtualenv
virtualenv -p /usr/local/bin/python3 stuff
source stuff/bin/activate
brew install r
# rstudio via https://www.rstudio.com/products/rstudio/download/
brew cask install java
# android studio via https://developer.android.com/studio

brew install pandoc
brew cask install basictex

brew install git
git config --global user.name "Eric Flat"
git config --global user.email "flat.eric@gmail.com"

brew install lftp
# damit ftp keinen error wirft
mkdir .lftp
touch .lftp/rc
# add 'set ssl:check-hostname false;'

(kl. note to self)

wer es nicht tut: schaut euch Listen an.

(listen sind ziemlich sicher das von den allermeisten unbenutzte aber wirklich nützliche feature von twitter, das einen ganzen schwung an problemen löst)

((während der knacks/tagging der eintritt in das soziale war, ist list management gwm. der re-entry aus dem sozialen ins individuelle))

soweit ich sehe gibt es eigentlich nur drei bereiche, in denen man den überblick behalten/in die man ordnung bringen muss, um es im leben weniger verzettelt zu haben: den kopf, die daten, die dinge.

(natürlich gibt es viel mehr bereiche und strukturen, in die man eingebettet ist und über die man keinen (oder nur indirekt) einfluss hat, beginnend beim körper, dem netzwerk der beziehungen und verstrickungen von den eltern und freunden bis hin zu staatlichen und wirtschaftlichen organisationen, etctrara, aber was bisher geschah materialisiert sich für einen eben im haufen der eigenen dinge, gesammelten daten und latenten gedanken und wenn was in anderen bereichen zu tun ist beginnt das ganz notwendigerweise als gedanke, der sich dann idealerweise auch wieder in einem datum wie einer notiz konserviert, zumindest wenn man sich nicht ausschliesslich fremdbestimmen lassen will usw.)

daraus ergeben sich also jedenfalls drei erstrebenswerte zustände:

things clean -> things sweep
data clean -> data sweep
brain clean -> mind sweep

(clean bedeutet dabei jeweils eigentlich nur, dass alle ‘einträge’ bekannt sind, durchdacht/entschieden sind und ihren platz haben, dass man sich also sicher sein kann, dass es das dann halt ist, dass sich keine überraschungen darin verstecken)

(auch bei apps, die man wirklich gut kennt und die man täglich verwendet, staunt man manchmal nicht schlecht, was sie auch sonst noch können, wenn man sie sich mal wirklich anschaut, was im UI angeboten wird)

((insofern kann man neben dem allgemeinen tipp ‘lies das company blog’ auch den allgemeinen tipp ‘schau einfach hin’ geben))

Eine weitere zumindest pragmatisch sehr nützliche Unterscheidung ist die Unterscheidung ob resp. wie privat etwas bleiben soll oder nicht.

(ein guter teil aller privacy-bezogenen probleme verabschiedet sich, wenn man sich kurz überlegt, wie privat man das jeweilige ding haben will und dann entsprechend agiert. weder muss man alles wie seinen augapfel behüten, noch muss alles öffentlich auf facebook gepostet werden. es gibt dinge, die will man vielleicht nicht von google getrackt haben, da passt man halt auf und sichert sie vl. verschlüsselt und nur lokal; der betriebene aufwand orientiert sich idealerweise am bereich und an den möglichen konsequenzen, einfach aus prinzip kann man tracker ja auch mit einem randomiser verwirren usw.)

(abt: draw the distinction!)

fyi: subtilität ist (im offenen, sozialen, im ozean) nicht anschlussfähig (bzw. nur, wenn die möglichkeit dazu kultiviert wird, wenigen publikationen, manchen blogs, einigen communities gelingt das) ((frage natürlich: unter welchen bedingungen wird/würde subtilität anschlussfähig))

(was fehlt ist ein erwartbares basisverständnis von linguistik/dem linguistischen stack; allein schon die ebenen phonetik, morphologie, semantik, syntaktik und pragmatik lassen sich relativ fruchtbar auf fast alles andere übertragen)

fyi: roboter zerstören keine arbeitsplätze, sie befreien menschliche lebenszeit von aufgaben, die nicht notwendig sind (jeder der arbeitsplätze retten will, löst das falsche problem) ((das heisst nicht, dass es zu bestimmten zeitpunkten und in bestimmten konstellationen nicht notwendig ist, weil man existierende kräfteverhältnisse halt auch nicht wegdenken kann; aber man muss es aus dem neoliberalen szenario befreien, das ist nicht das einzig mögliche))

(es ist ein fehler/unfruchtbar, an facebook zu kritisieren, dass es menschen nicht als menschen, sondern nur als daten und netz von beziehungen wahrnimmt – wie jedes system erzeugt und verwendet es ein eigenes bündel an unterscheidungen (journalismus nimmt auch nicht menschen als menschen wahr sondern als charaktere in stories usw.))

(blogpost über DAS dilemma des derzeitigen webs: den umstand, dass soziale medien nicht besonders nützlich öfter als nicht eher schädlich sind, wenn ein phänomen/ereignis/entwicklung klare trennlinien in 2 lager hat)

((leute differenzieren sich nicht nach meinungen aus, sondern nach seiten und die cluster bewegen sich immer stärker an die ränder und moderate positionen werden immer schwerer haltbar, weil die jackasses von allen seiten interferieren))

(((bonuspunkte wie immer für konkrete ethnographische und infoökonomische beschreibungen und sternchen für eine umfassende typologie)))

just setting up my twttr

Huch, vor 13 Jahren wurde der erste Tweet abgesetzt.

(siehe just setting up my twttr 12, just setting up my twttr 11, just setting up my twttr 10, just setting up my twttr 9, just setting up my twttr 8, t7, just setting up my twttr 6, just setting up my twttr 5, just setting up my twttr 4, just setting up my twttr, 2 jahre twitter und immr)

fyi: das ‘problem’ bildung, vor allem alles rund um die unsäglicherweise so genannte digitale kompetenz, ist ein im grunde gelöstes problem; es gibt fast nichts, was man sich nicht mit schon jetzt im web vorhandenen mitteln beibringen kann, wenn man einen grundblock an allgemeinbildung (man kann ja nicht immer mit englisch oder basic algebra anfangen müssen) und – je nachdem – einige stunden oder einige hunderte stunden und ein gewisses mass an ausdauer und motivation mitbringt (wer zb programmieren lernen will, der kann die basics in ein paar wochen mit dem einen oder anderen mooc besser als an jeder schule lernen, und wer dann darauf aufbauend mobile apps entwickeln will, der kommt in weiteren 3, 4 monaten schon sehr weit, und wer sich denkt, KI wird doch gesucht, der müsste sich halt mit etwas mehr aufwand zunächst in die mathematischen und statistischen grundlagen einarbeiten und dann halt ein paar monate in die tools und techniken investieren, ist dann aber auch auf zumindest einem ähnlichen level wie die, die wohl aus den 100 geplanten KI professuren in deutschland stammen werden; das problem ist nur, dass lernen halt einfach nicht einfach ist, sondern dass man schon wissen sollte, warum man ein paar hundert stunden in irgendwas investiert, usw. man muss halt wissen warum und das tut man natürlich nicht.

(der für mich unerwartetste nebeneffekt vom web ist, dass tatsächlich jede diskussion/debatte/etc. bei so ziemlich jedem thema immer wieder am nullpunkt beginnt)

(blogpost über DAS dilemma des derzeitigen webs: den umstand, dass wir uns die (web) dinge nicht in ihrem potential anschauen, sondern immer von anfang an in bezug auf eine mehr oder weniger willkürliche vorgefasste funktion, immer mit von anfang an willkürlichen und unnotwendigen grundannahmen darüber, was sie sein könnten oder sein sollten oder wofür sie eine lösung oder wovon sie eine erlösung sein könnten usw.)

((nur ein paar beispiele: das web wurde von anfang an als heilsbringer deklariert, als hort der freiheit, offenheit, gleichheit und demokratie, dabei gibt es kein einziges inhärentes merkmal, das einen solchen effekt erzwingt (auch wenn es natürlich ganz spezifische konstellationen geben kann und gibt, in denen das stimmt); oder blogs, die von anfang an mit einigen bündeln an erwartungshaltungen belegt wurden (der neue journalismus, bürgerjournalismus, hyperlokal, der platz für authentische kommunikation, usw.) oder moocs, die von anfang an als lösung und zukunft der bildung geframt wurden, im grunde gilt das aber für so ziemlich jedes phänomen, und während überhaupt nichts dagegen spricht, sich zu überlegen, was dinge für einen selbst machen könnten oder wie sie sich ins eigene referenzsystem einfügen könnten, so steht das einem verständnis, für was sie eigentlich wirklich geeignet sind fast immer im weg))

(((bonuspunkte wie immer für konkrete ethnographische und ökonomische beschreibungen und sternchen für eine umfassende typologie)))

bitte unterstützt rivva über steady

Kann ich Euch irgendwie mit ins Boot holen, um Rivva.de als (auch integralen) Teil des offenen Internets zu retten?

^ das großartige rivva und sein unermüdlicher und hartnäckiger frank westphal bräuchten etwas unterstützung

abt. be there or be square

fyi: die unterscheidung zentral/dezentral ist auf inhaltlicher, semantischer ebene völlig sinnlos; twitter ist stromtechnisch zb völlig dezentral, weil jeder seine eigene timeline baut; facebook ist stromtechnisch am besten als amorph beschrieben (man denke an den matmos von barbarella)

Bruce Sterling und Jon Lebkowsky / The Well zum Stand der Dinge

(siehe SotW 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007 und 2006)

piglet

happy new year!

facebook zeitgeist

Das Jahr in Facebook

pulsator, der dinge alle 10 jahre wieder in den strom einschleust (heute vor 100, 50, 40, 30, 20, 10 jahren), zumindest mit musik, film und literatur, vl. auch noch nachrichten.

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