(mein ganzes inputtechnologisches ökosystem wurde verwuschtelt, aber da muss man durch)

(leichte brise ist gut)

6666 tweets

^ hmm, kurz nach diesem meilenstein und mitgliedschaft seit märz 2007 begrüsst mich twitter heute damit:

dein account wurde gesperrt

nicht eingeloggterweise sieht man das:

warnung

aus den suchen nach ‘hackr’ bin ich völlig draussen, quasi gelöscht.

twitter offeriert nach dieser maßnahme nun die möglichkeit eines einspruchs, bei dem man zunächst seine identität bestätigen muss, indem man auf eine SMS antwortet, die sie an die verknüpfte telefonnummer schicken, vermute ich mal.

sorry, this carrier is currently not supported

^ nachdem ich nach dem captcha auf der nächsten seite also auf ‘code senden’ klickte, bekam ich die info, dass mein carrier derzeit nicht unterstützt wird, allerdings wird dann keine einzige alternative die identität anders zu verifizieren offeriert und auch sonst wird kein schritt angedeutet, den man als nächstes unternehmen könnte. ich stecke also gwm. auf der seite, auf der man sich den code schicken lassen kann fest, auch die android und ios apps zeigen mir nichts mehr anderes, ich sehe auch nicht mehr eure tweets.

(ich hab jetzt mal hier versucht, kontakt aufzunehmen, aber der umstand, dass sie einen nach mehr als 10 jahren einfach auslöschen, ohne funktionierenden prozess zum einspruch, ohne möglichkeit zumindest nochmal ein backup der tweets, follower, listen und likes zu machen, ohne info zum möglichen weiteren prozedere, und das ohne jegliche begründung wieauchimmer ist doch ein starkes stück)

update: die sperre wurde wieder aufgehoben, zumindest das hat recht zügig und unkompliziert funktioniert

eine art google reader fürs newsletters.

this week in tech 647

gar nicht so schlecht: der Jahresrückblick von TWIT

Bruce Sterling und Jon Lebkowsky / The Well zum Stand der Dinge

(siehe SotW 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007 und 2006)

als kleine einstimmung auf die diesjährige ausgabe der leftovers (und damit ich mich vl. weniger wahrscheinlich wiederhole) eine kurze wiederbesichtigung der leftovers 2011 und leftovers 2012 und leftovers 2013 und leftovers 2014 und leftovers 2015 und leftovers 2016 (wo praktikabel):

  • Leftovers 2011 Stream Edition – nach wie vor einer meiner wenigen vl. nützlichen texte, der leider zu kurz ausgeführt ist, um das in einem anderen kopf ankommen zu lassen, der aber den kern zum verständnis von fast allem (things web) beinhaltet.
  • Leftovers 2011 Insight Edition – schwer dabei weiterzukommen und als prinzip irgendwie natürlich nicht falsch, allerdings eher als orientierung usw.
  • Leftovers 2011 Signifiers Edition – das kreative benennen hat in den folgenden jahren etwas abgenommen, wirklich paradigmatische 2.0 namen sieht man auch heuer etwas seltener, wobei es sich auf einem bestimmten niveau eingependelt zu haben scheint, vielleicht zieht es sogar wieder etwas an, weil auch bei den apps die namespaces ausgehen.
  • Leftovers 2011 Schöner Launchen Edition – gibts nach wie vor, hat aber massiv nachgelassen, zumal sich wohl die blindanmelder immer schwerer mobilisieren lassen, nachdem sie sich schon bei 9000 seiten angemeldet haben.
  • Leftovers 2011 Filter Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2017 kein jota weitergekommen. ich versteh nicht, warum das noch keiner systematisch angegangen ist, aber ich hab die hoffnung darauf mittlerweile aufgegeben, obwohl filter wirklich eines der duh-kriterien wären. wobei: ein riesiges problem wäre im allgemeinen das filter-management und die wartung, und ohne diese werden sie dann schnell unnötig.
  • Leftovers 2011 Clueless Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2017 kein jota weitergekommen, wobei das besonders schade ist, weil hier durchaus lösungsansätze denkbar wären und das vl. die am tiefsten hängende komplexe frucht ist.
  • Leftovers 2011 Composition Edition – hat sich zunächst verbessert, mitunter dank scrivener (siehe bartleby) in dem jetzt einiges steckt, wofür ich davor einiges an retrospektiv völlig blödsinnigen aufwand betrieben habe, hat sich dann wieder etwas verkompliziert und dann wieder etwas verbessert, es scheint also ein gew. oszillieren zu geben. ein prinzip jedoch bleibt: alles, was einen hauch aufwand verursacht, darf nicht nur nett, sondern muss wirklich nützlich sein.
  • Leftovers 2011 Scope Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2017 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier wieder kein weiterkommen zu erwarten war, wobei vl. ganz insgesamt weniger überschätzt wird, weil insgesamt niemand mehr vom anderen irgendwas erwartet.
  • Leftovers 2011 Polychronicity Edition – auch das gilt noch, hat sich aber anders entwickelt, als ich vermutet hätte; statt immer grösseren strukturellen reibungen, die durch die kognitiven dissonanzen getriggert werden, scheint sich das gesamtsystem eher auf eine gemeinsame unzeitlichkeit zuzubewegen.
  • Leftovers 2011 Difference Edition – eine auslaufrille, ich weiß, wobei natürlich auch hier wieder kein weiterkommen zu erwarten war, es aber ein grundsätzlich lösbares problem ist und ziemlich sicher eines der einfachsten, mit dem man die welt echt verbessern könnte.
  • Leftovers 2011 Dead Man Edition – gar nicht schlecht, nur hat sich mit dem mobilen web die trope totes web sogar etabliert, nur natürlich aus den völlig falschen gründen und mit den völlig falschen schlüssen.
  • Leftovers 2011 Axis of Good Edition – das hat sich 2017 weiter verstärkt, nachdem es sich eine zeitlang etwas verbessert hat; wobei sich in einigen feldern gwm. auch das nein-sagen als beliebte strategie für schulterklopfer etabliert hat.
  • Leftovers 2012 Hillbilly Edition – stimmt 2017 auf der ebene der offensichtlichen aussagen sicher nicht mehr, der angedeutete grundmechanismus ist aber immer noch da und scheint sich auch wieder zu verstärken
  • Leftovers 2012 Mist Edition – damit struggle ich auch noch immer, wobei es sich mit grundsätzlich sinkendem output natürlich von selbst etwas lindert.
  • Leftovers 2012 Boxes Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2017 kein jota weitergekommen. wirklich schade, weil das wie die cluelessness ein grundsätzlich lösbares problem ist, das grosse teile von low hanging fruits sammeln und in köstliche marmelade verwandeln könnte.
  • Leftovers 2013 Deduction Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2017 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier wieder kein weiterkommen zu erwarten war, unsere hirne sind einfach nicht so gestrickt.
  • Leftovers 2013 Logic of Sense Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2017 kein jota weitergekommen, was nicht erwartbar war aber natürlich schade ist, weil das das einzige wirklich sinnvolle kriterium ist (wobei ich vermute, dass man ihn halt einfach nicht direkt erzeugen und einfordern kann, sondern dass er sich eben immer retrospektiv konkret ergeben muss).
  • Leftovers 2013 Logic of Sensation Edition – auch 2017 kein jota weitergekommen, wobei sich genau das aber mittlerweile interessanterweise viele allerdings als leere phrase auf die eigene fahne schreiben.
  • Leftovers 2013 Latency Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2017 kein jota weitergekommen. wirklich schade, weil auch das ein grundsätzlich lösbares problem ist, das immer dringlicher gelöst werden müsste, weil sich abzeichnet, dass auf absehbare zeit mit keiner hilfe oder verbesserung zu rechnen ist. der ganze diskurs läuft leider fast in die gegenteilige richtung, entwicklungsland deutschland ist ja die von allen parteien akzeptierte begründung für alles.
  • Leftovers 2014 Basic Thinking Edition – haben wir 2017 noch immer nicht, was schade ist, weil auch das eine der low hanging fruits wäre, aus dem web als gesellschaft mehr zu machen. dabei wäre das wichtig, weil sonst eher früher als später irgendwelche idioten das curriculum füllen.
  • Leftovers 2014 Jackass Edition – trifft 2017 vl. etwas weniger zu – aber wie immer kommt es anders, als man es gedacht hat, weil die diskurse selbst die jackasses wurden.
  • Leftovers 2014 Cruft Edition – da seid ihr auch 2017 nicht weitergekommen, wobei sich der cruft von analytics zu social etwas verschoben hat.
  • Leftovers 2015 Moron Edition – auch da sind wir 2017 nicht weitergekommen, es dürfte sogar als das jahr in die geschichte eingehen, in dem diesbezüglich alle blumen blühten.
  • Leftovers 2015 Maus Edition – auch da sind wir 2017 nicht weitergekommen, wobei das problem ähnlich wie bei der basic thinking edition ist: die frucht hängt tief, allerdings ist die wahrscheinlichkeit der befüllung durch opportunisten hoch.
  • Leftovers 2016 European Edition – auch da sind wir 2017 nicht weitergekommen, eher im gegenteil, die kremien der eu oszillieren ganz objektiv zwischen moron und jackass.

einen guten Rutsch ins neue Jahr!

google

Pt. 1 diesmal: Google (ann)

  1. Hurricane Irma
  2. iPhone 8
  3. iPhone X
  4. Matt Lauer
  5. Meghan Markle
  6. Reasons Why
  7. Tom Petty
  8. Fidget Spinner
  9. Chester Bennington
  10. India National Cricket Team

Bonusliste: Rezepte

  1. Chicken breast recipe
  2. Ground beef recipe
  3. Poğaça tarifi (Turkish bread recipe)
  4. French toast recipe
  5. Kek tarifi (cake recipe)
  6. Pork chop recipe
  7. Spaghetti squash recipe
  8. Coleslaw recipe
  9. Pesto recipe
  10. 餃子 レシピ (Dumpling recipe)

(siehe Suchen des Jahres 2016, Noch mehr Suchen des Jahres 2015, Noch mehr Suchen des Jahres 2014, Noch mehr Suchen des Jahres 2013, Suchen des Jahres 2012 Edition, Noch mehr Suchen des Jahres 2011 Edition, Noch mehr Suchen des Jahres 2010 Edition, Mehr Suchen des Jahres 2009 Edition, Suchen des Jahres 2008 Edition und Suchen des Jahres)

doodle

^ und devoha auch den google weihnachts-doodle..

bonuslink: den santatracker gibt’s heuer auch wieder

hypemachine zeitgeist

Der Hypemachine Zeitgeist (ann)

(siehe The Year In Review 2016 Edition Pt. 4, The Year In Review 2015 Edition Pt. 10, The Year In Review 2014 Edition Pt. 5, The Year In Review 2013 Edition Pt. 5, The Year In Review 2012 Edition Pt. 5, The Year In Review 2011 Edition Pt. 17, The Year In Review 2010 Edition Pt. 7, The Year In Review 2009 Edition Pt. 5 und Musikgeist)

youtube rewind

^ das Jahr in Youtube (ann)

Eine weitere nützliche Unterscheidungen kommt schon wieder von Seth Godin und unterscheidet/differenziert/quantifiziert zwei arten an risiken : solche, die man beeinflussen kann, und alle anderen.

Here’s the simple approach: How much would it cost you (in time, money, effort, distraction) to make yourself ten times less likely to be at risk?

(abt: draw the distinction!)

fitbit charge 2

out with the old, in with the new… (siehe Fitbit und fitbit hr, siehe auch 15,157,201 Steps)

(was digital zerstört ist die notion eines endes, einer position in raum und zeit – und das hat halt verschiedene effekte und einiges geht dadurch auch verloren)

(extrem ot: aber wird bürokratie langsam aber sicher systemisch funktional äquivalent zum rassismus?)

(wir bräuchten wirklich mehr granularität für rankings, zumindest jedenfalls die möglichkeit einer art baseline dafür)

(völlig ot, aber weil ich gerade an einem karton-basierten storage system tüftle: bananenschachteln und transportboxen für avocados/mangos scheinen die zwei idealen formate zu sein)

doodle

google

^ devoha: der google herbst-doodle.

20000

^ endlich die sternschnuppen badge für 20.000 stockwerke bei fitbit.

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