Bruce Sterling und Jon Lebkowsky / The Well zum Stand der Dinge

(siehe SotW 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007 und 2006)

piglet

happy new year!

facebook zeitgeist

Das Jahr in Facebook

hypemachine zeitgeist

Der Hypemachine Zeitgeist (ann)

(siehe The Year In Review 2017 Edition Pt. 2, The Year In Review 2016 Edition Pt. 4, The Year In Review 2015 Edition Pt. 10, The Year In Review 2014 Edition Pt. 5, The Year In Review 2013 Edition Pt. 5, The Year In Review 2012 Edition Pt. 5, The Year In Review 2011 Edition Pt. 17, The Year In Review 2010 Edition Pt. 7, The Year In Review 2009 Edition Pt. 5 und Musikgeist)

google

Pt. 1 diesmal: Google

  1. World Cup
  2. Avicii
  3. Mac Miller
  4. Stan Lee
  5. Black Panther
  6. Meghan Markle
  7. Anthony Bourdain
  8. XXXTentacion
  9. Stephen Hawking
  10. Kate Spade

Bonusliste: Wie…? Fragen

  1. Wie viele Längengrade umfasst eine Zeitzone?
  2. Wie wird das Wetter?
  3. Granatapfel wie essen?
  4. Wie viele Wochen hat ein Jahr?
  5. Wie lange dauert Überweisung?
  6. Wie wird der Winter?
  7. Wie funktioniert Netflix?
  8. Wie viele Menschen gibt es auf der Welt?
  9. Wie tief ist die Donau?
  10. Wie schnell ist mein Internet?

(siehe Suchen des Jahres 2017, Suchen des Jahres 2016, Noch mehr Suchen des Jahres 2015, Noch mehr Suchen des Jahres 2014, Noch mehr Suchen des Jahres 2013, Suchen des Jahres 2012 Edition, Noch mehr Suchen des Jahres 2011 Edition, Noch mehr Suchen des Jahres 2010 Edition, Mehr Suchen des Jahres 2009 Edition, Suchen des Jahres 2008 Edition und Suchen des Jahres)

ein aggregator für diese buchchallenge auf twitter (also etwa die top 100, bonuspunkte für thematische cluster, ähnliche leser, usw.)

youtube rewind

^ das Jahr in Youtube (ann)

((dieses jährliche youtube rewind video ist ja auch nie uninteressant, weil es genau genommen mehr als alles andere über den geisteszustand und vor allem die primäre soziale disposition von google informiert; a bit bizarre, I’m not gonna lie))

(es ist eine dieser undokumentierten tragödien, dass sich diese viel elegantere umgekehrte polnische notation auf taschenrechnern nie wirklich durchsetzen konnte)

Tool oder Extension, das den Rechtsklick auf Links (um ebendiese etwa in einem neuen privaten fenster zu öffnen oder sonstwas nützliches zu triggern) um die Möglichkeit erweitert, das auch in einem anderen Browser zu tun.

(wäre supernützlich, weil man vor allem unbekanntes idealerweise zuerst mal in der safari technology preview mit disabled images und javascript gustiert und schon ein einfachstes ‘right click -> open in new stp private window’ das zwar auch nicht unzumutbare ‘right click -> copy link -> cmd tab zur stp -> cmd v in der adresszeile’ ersetzen könnte, was bei sagen wir 100k angeklickten links im jahr doch was ausmachen würde)

100

keine schlechte liste: 100 Websites That Shaped the Internet as We Know It

Eine weitere zumindest pragmatisch sehr nützliche Unterscheidung ist die Unterscheidung in funktionale und strukturelle/bastlerische Freiheit.

(diese unterscheidung ist besonders nützlich, wenn man über die trajektorie des potentials von gerätschaften nachdenkt; funtionale freiheit bedeutet dabei die freiheit, die dadurch entsteht, irgendwas mit den dann jeweils zur verfügung gestellten mitteln benutzen zu können und also die damit verbundenen möglichkeiten ausnützen zu können/müssen; strukturelle/bastlerische freiheit bedeutet dabei die freiheit dinge genau so machen zu können, wie man sie machen will

die paradigmatische gerätschaften für funktionale freiheit sind natürlich iphones und ipads, die mehr oder weniger geschlossene systeme sind, allerdings über apps eine hunderttausendschaft an usecases abstrahieren, die sich damit einfach so erledigen lassen und die dadurch einen einen großteil vom gesamtnutzen bedienen können, einfach weil das meiste was wir tun nicht besonders speziell ist.

die paradigmatischen gerätschaften für strukturelle/bastlerische freiheit sind wiederum linux kisten, aber auch alle PCs und macs, weil man bei denen sämtliche work- und infoflows mehr oder weniger vollständig optimieren kann, indem man eine bricolage aus allen jeweils zur verfügung stehenden mitteln kreieren kann. das kann sinnvoll sein, wenn man weiß warum, was aber natürlich einige der gesellschaftlich ‘wertvollsten’ anwendungsfälle sein können)

(abt: draw the distinction!)

20g

google 20 doodle

(nts: ein ding bei dingen: ihr nutzwert ist immer ein radikaler überschuss, sprich: wir können sie nie maximal ausnutzen, zu ende benutzen, usw. oder nur die allerwenigsten dinge, die allermeisten nur zu einem bruchteil. insofern brauchen wir kein schlechtes gewissen zu haben. (industriell hergestellt verschiebt sich das nat. nochmal) der bezug ist auch immer persönlich – sprich: dem nächsten sind sie egal, er hat den bezug nicht)

(blogpost ausnahmsweise mal über kein dilemma, aber doch über ein signifikantes problem im derzeitigen web: den umstand, dass erfinder und entwickler glauben zu wissen, was ihre erfindung bewirken wird oder bewirken sollten, nur weil sie es entwickelt haben. wir sehen again und again, dass sie es nicht tun, und tatsächlich auf jeder ebene falsch liegen (von tim bernes lee bis @jack und zuckerberg))

((bonuspunkte wie immer für konkrete ethnographische, ökonomische und semiotische beschreibungen und sternchen für eine umfassende typologie))

(mir ist das tatsächlich noch nie aufgefallen, aber ganz lustig: dt. bücher und en bücher sind an ihrer rückseite verkehrt beschriftet; dt. sind zum einordnen optimiert (kopf nach links drehen), en zum stapeln (kopf nach rechts drehen))

dezentral, blockchain ist der technokratische (und debil durchgestrichene) bruder der simulakren. wenn man so will werden gerade die konzepte von baudrillard von vor 40 jahren realisiert

(bei ihm war das kapital / die verhältnisse der produktion auf der 3. stufe angekommen; in der ersten gab es einen direkten bezug zur natur, in der zweiten einen zum tauschwert, in der dritten nur noch zum zirkulationswert von zeichen, so in die richtung, und mit bitcoin sind wir gwm. auf dieser dritten ebene einer reinen simulation, nur simuliert sie gwm. den bezug auf den tauschwert der 2.)

(im grunde gibt’s zwei richtungen: das 5-fache hinterfragen der japaner und das 5-fache verblöden der dt. politiker und journalisten (nach dem motto es geht immer noch blöder))

fyi: webdienste müssen trotz der menschen funktionieren können, nicht dank der oder für die menschen.

hackr.de

kleiner tipp: die vl. einfachste methode, im web fast clutter free herumzustreunen, ist, sich die safari technology preview herunterzuladen und dort dann unter ‘Develop’ Bilder und Javascript zu disablen, das kann man mit einem klick an- und austogglen. (hier bringts jetzt noch nicht ganz so viel, aber nicht wenige seiten werden damit erstmals sogar zumindest erträglich)

disable

Tool oder Extension, das Blogs/Blogposts als Threads auf Twitter syndikalisiert.

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