rivva 2007

^ 2007

rivva 2014

^ 2015

kleines update zu Rivva : Rivva wird heute acht Jahre alt.

(was wirklich fehlt sind ‘continuations’ für twitter aber auch blogposts und alles andere soziale – also die monadische kapselungen aller zustände und gegebenheiten, innerhalb derer ein jeweiliger eintrag erst sinnvoll wird)

googleplex

auch nicht weitergekommen sind die blogger, twitterer und elloer 2014 jedenfalls mit dem konzipieren und organisieren von adäquaten gemeinsamen arbeitsbedingungen – da sind google und co schon deutlich weiter.

(kontextloses fyi/fmi: being a fan of sth. does not imply being good at sth.)

boing boing

happy birthday boing boing

(siehe auch BB10 und Five years’ worth of Boing Boing posts in one file)

(hmm, netvibes hat jetzt in den letzten 2 wochen oder so mind. 3x vergessen, was ich schon gelesen habe, und irgendwie ist das suboptimal, weil ich das nicht mal über die chronologische ansicht ausgleichen kann, weil ich verschiedene tags zu verschiedenen zeiten und in unterschiedlichen intervallen lese usw.)

Das Ich und das (all-) Es (andere auf twitter, facebook, snapchat und co) von Sigmund Freud.

shoe

^ rest von einem schuh, der sich unter den bedingungen des schnees usw. aufgelöst hat.

(trotzdem irre, wie viel unterschied eine wirklich gute (auch digitale) haptik machen kann)

((konsolidiere gerade meinen text 2014 und also primär einerseits scrivener files und andererseits .txt files, die ich je nach kontext mit verschiedenen editoren (textwrangler, ia writer, writeroom, atom, vi, etc.) bearbeite, aber während scrivener eben für den anwendungsfall ‘organisation und transformation längerer texte’ tatsächlich grossartig ist, so spürbar ist auch der unterschied in der haptik beim eigentlichen erstellen und/oder editieren des jeweiligen textes, wobei scrivener bei weitem nicht schlecht ist und ja auch versucht, also etwa diesen ‘compose’ mode hat usw., aber vor allem im vergleich zu einem jeweils für eine situative konstallation optimierten editor halt einen spürbaren mangel hat, wobei dieser mangel selbst natürlich nur situativ ist, wie etwa eine gute box einen nachteil gegenüber einer wirklich wirklich guten (aber auch 10x so teuren) box hat, was einem im alltag aber überhaupt nicht auffallen würde, wenn man nicht den direkten vergleich vor die nase gesetzt bekommt, wobei das als vergleich deshalb nicht so ganz stimmt, weil sich die kosten anders verteilen, und eben eher über die ‘gewünschte’ haptik ausdifferenzieren, wobei die ausdifferenzierung hier, vermute ich mal, tatsächlich eher ein problem der bewusstheit und nicht eines der sparsamkeit ist usw.))

(blogpost über DAS fundamentale dilemma im derzeitigen web: den umstand, dass grösste teile des diskurses über das web nicht erkennen, wann es sich um ein spieltheoretisches problem handelt, das wenn schon nicht spieltheoretisch dann zumindest unter anerkennung des spieltheoretischen spielfelds behandelt werden müsste, und also die teilnehmer in deren jeweiligen argumentationsmodi vergleichen und/oder bewerten und/oder in den jeweils anderen oder einen dritten beobachtungsmodus übersetzen usw., was natürlich dann nicht nur selten was bringt, sondern was eben ein genuines übersehen der grundsätzlichen unauflösbarkeit der diskussion selbst bedingt)

((dass es überhaupt zu einer auflösung kommt liegt dann meistens nur daran, dass länger laufende diskussionen früher oder später in der sackgasse faktizität von recht oder ökonomie landen, also auf einem ggf. anderen schauplatz entweder entschieden werden oder sich entscheiden))

(((bonuspunkte wie immer für konkrete fallstudien und sternchen für eine umfassende typologie; anbieten würde sich hier sicherlich zb der aktuelle streit zwischen amazon und den verlagen um den preis von ebooks, da sind nicht nur die verschiedensten ebenen vertreten, amazon gwm. volkswirtschaftlich, hachette betriebswirtschaftlich, die autoren eine mischung aus schäferhund und naivem idealismus, da gibt es, kommt mir vor, sogar eine art metaspiel, bei dem alle den spieltheoretischen charakter sogar erkennen, es aber zum spiel gehört so zu tun als würde man das nicht)))

suchoptionen

^ oha, bin mir nicht sicher wie lange das schon geht, aber wenn man in einer google suche auf suchoptionen/search tools – beliebige zeit zu letzte woche/any time zu past week – nach relevanz sortiert zu nach datum sortiert/sorted by relevance zu sorted by date klickt, dann bekommt man die suchergebnisse tatsächlich einmal fast chronologisch angezeigt. that’s quite huge, insgesamt fühlt sich google in letzter zeit wieder deutlich weniger mit ‘sozialen’ und ‘kontextuellen’ verschlimmbesserungen zugemüllt an.

(via)

(man gewöhnt sich an alles)

sd bookmarks

^ nicht unnett, eig. sogar sehr nett: Delicious generiert für jeden Benutzer unter der URL

http://2013.delicious.com/username (etwa)

einen durchaus schicken Report inkl. verschiedener Charts und Clouds.

(via)

wordpress

das Jahr in WordPress

minitrick/note to self: unter

http://gdata.youtube.com/feeds/base/playlists/id-der-playlist (etwa) gibts einen RSS-Feed für YT-Playlists.

(via)

faces

^ habs nur angelesen, aber das scheinen etwas weniger offensichtliche oder blöde thesen zur zukunft des journalismus als häufig sonst zu lesen zu sein.

(bonuslink: pandodaily über den erfolg bisheriger journalismusretter)

youtube geek mode

^ YouTube hat jetzt eine Art geek mode (via).

compact assessment of the GR/G+/RSS/F/T constellation by Marco Arment: Lockdown

kl. Nachtrag zu 348175006318071808 : in der Folge The Praetorian Guard plaudert Horace Dediu über verschiedene organisatorische Strukturen (nämlich functional und divisional) und Apples Eigenheit, so ziemlich als einziges Megatechunternehmen auf eine dediziert funktionelle Struktur zu setzen, was mitunter zwar bedeutet, dass sie nicht jedes Marktpotential maximal aus- und abschöpfen, was andererseits aber immense Vorteile in allen Aspekten rund um Innovation bringt, weil sich etwa nicht alles dem Sog und Primat der Cashcows unterwerfen muss; in einem kleinen historischen Exkurs positioniert er diese Struktur dann im Militär, das sich auch funktional ausdifferenziert und nur temporär zu ‘Divisionen’ verbindet, um eine konkrete Aufgabe zu lösen, wobei man dabei etwas aufpassen muss, weil dieses System dazu tendiert, eine Eigendynamik zu entwickeln und sich irgendwann gegen den ursprünglichen Sinn zu wenden oder selbst das System/der Staat zu werden oder werden zu wollen o.ä.

Ich erzähle das deshalb nach, weil er damit ein schlüssiges Modell für zwei gerade aktuelle Themen offeriert, Prism und die Ermordung vom Google Reader.

Wenn wir historisch sehen können, dass politische, militärische, wirtschaftliche, etc. Organisationen immer wieder diese hypertrophe Eigendynamik entwickeln, dann kann man sich schon ausmalen, dass diese Strukturen unter den sich beschleunigenden Möglichkeiten des Netzzeitalters noch viel schneller und verstärkter ausarten und dass es vl. keine so gute Idee ist, diese Organisationen so geheim zu betreiben, dass sogar die dafür eingesetzten staatlichen Kontrollsysteme geheim gehalten werden.

 Thank you for stopping by. Google Reader has been discontinued. We want to thank all our loyal fans. We understand you may not agree with this decision, but we hope you'll come to love these alternatives as much as you loved Reader. Sincerely, The Google Reader team

Und im Falle Google liegt die Vermutung nahe, dass der Reader einfach ein Opfer einer divisionellen Struktur unter der Vorgabe/Chefsache alles auf G+ war. Die gute Nachricht wäre dann, dass man Google vl. die Intelligenz (siehe Googleheimer) oder die Ethik (siehe Gemeingefährlich) noch nicht ganz absprechen muss; die schlechte wäre, dass ‘Intelligenz’ oder ‘Ethik’ selbst natürlich keine autonomen Kräfte sind, sondern eben nur emergente Eigenschaften (in diesem fall) organisatorischer Strukturen; und Google scheint bei einer Strukturform angekommen zu sein, die die großen Möglichkeiten nicht mehr erkennen kann und wertetechnisch bei MBAs angekommen ist. Sie haben sich also organisatorisch verdummt.

64.953

^ Evernote wurde vorgestern fünf (und möchte hundert werden).

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