hab mal interessehalber die quellen für die ~1400 linkwertigs und also etwa ~7000 links bei netzwertig gruppiert; immerhin gibt es ~1600 unterschiedliche domains, hier die häufigsten 50:

 475 heise.de
 407 golem.de
 336 techcrunch.com
 219 deutsche-startups.de
 180 readwriteweb.com
 170 spiegel.de
 128 googleblog.blogspot.com
 106 futurezone.at
 105 mashable.com
  94 wired.com
  92 excitingcommerce.de
  90 gruenderszene.de
  86 netzpolitik.org
  83 techdirt.com
  80 faz.net
  79 t3n.de
  75 zeit.de
  75 gigaom.com
  66 guardian.co.uk
  65 thenextweb.com
  62 blog.twitter.com
  59 venturebeat.com
  58 theverge.com
  52 allthingsd.com
  45 nytimes.com
  43 neunetz.com
  41 radar.oreilly.com
  39 neuerdings.com
  38 royal.pingdom.com
  38 news.cnet.com
  35 theguardian.com
  34 webmonkey.com
  33 paidcontent.org
  33 boingboing.net
  32 youtube.com
  31 blog.xing.com
  30 meedia.de
  30 google.com
  26 startwerk.ch
  25 engadget.com
  24 sueddeutsche.de
  24 stefan-niggemeier.de
  24 online.wsj.com
  24 businessinsider.com
  23 recode.net
  23 googlewatchblog.de
  22 searchengineland.com
  22 google-produkte.blogspot.de
  22 aws.typepad.com
  22 arstechnica.com

(hat mich nur gerade als gedankenspiel belustigt, aber wenn ich alle 32.000 posts, die ich squirreltechnisch bis dato in blogs generiert habe, nur mal ein bisschen aufräumen würde – nichts besonderes: nur mal mit einem durchdachteren system konsistent kategorisieren und taggen, die peinlichsten rechtschreibfehler korrigieren, tote links entfernen oder verwaybacken, via-links wo noch nicht vorhanden ergänzen, eine tagline/tldr für die übersichtsseiten wo nicht vorhanden formulieren, vl. noch ein bild für übersichtsseiten auswählen oder generieren, ggf. auch eine kleine anmerkung aus heutiger sicht abgeben, also wirklich nur die metadaten korrigieren -, und wenn das durchschnittlich 5 min pro artikel dauert, dann sitze ich wenn ich heute anfange genau bis ende nächsten jahres daran (160000 min sind 2667 stunden sind 54 wochen a 50 stunden))

screenshot blognation

^ gestern vor 7 jahren: nunja

Alle 1797 Artikel von Markus Spath auf netzwertig.com

^ heute vor 0 jahren: das team von netzwertig.com verabschiedet sich

(weihnachten scheint biorhythmisch keine gute zeit für blogs zu sein)

32k

Since December 28, 2004 you have posted a total of 31,999 items

Trara, das ist der 32.000. Eintrag in meinem blogtechnischen Gesamtwerk (also alles unter hackr.de – neben live.hackr auch shared, news, chronicle, worldwide, tv usw. – aber auch die 12.000 betas im MoMB, die artikel auf netzwertig, etc.)

(ich überlege, ob das viel ist oder nicht, aber es klingt wohl nach mehr als es ist. im schnitt sind es nicht einmal 10 posts pro tag (8,8) und das allermeiste ist ja micro, nano und picocontent)

((siehe auch 30k und 28k und 25k))

hab mich jetzt auch noch durch das jahr 2014 geklickt und einige ev. noch heute relevante posts herausgesucht und nanotiert (eher devoha, aber ich hab doch zumindest ein paar längere texte gefunden; selbstempfunden hatte ich heuer überhaupt nichts geschrieben):

Selection 2014

^

siehe auch Selection 2013 und Selection 2012 und Selection 2011 und Selection 2010 Pt. 1 und Selection 2010 Pt. 2 und Selection 2009 und Selection 2008 und Selection 2007 und Selection 2006 und Selection 2005

(habe nach langem hin und her eine neue serie namens ‘der besserwisser’ verworfen, bei der man beliebige artikel/texte zu einem jeweiligen thema/aufreger posten könnte und ich nenne dann zumindest den ersten groben fehler)

ello

^ eher devoha aber next up in der selfreaggregate reihe: Ello

kl. update zu sabbatical : live.hackr wird langsam wieder den gewohnten betrieb aufnehmen. es hat sich zwar nichts am grundsätzlichen unbehagen geändert, aber die möglichen lektionen haben sich auch ausgeschöpft, zumindest innerhalb meiner parameter. (für mich das erfreulichste war, dass ich einige serien, die mich davor selbst zunehmend genervt haben, also eben papierkörbe, lazy blogs, leftovers, zeitgenossen, quizzes, etc., dann doch vermisst habe, zumindest als psychohygienisches ventil, aber auch als outboard brain um es gleich wieder mit gutem gewissen vergessen zu können usw.)

popular

^ next up in der selfreaggregate reihe: Popular Plus (meine plusse mit 5+ plussen; man muss ein paar sekunden warten, bis das google richtig anzeigt)

siehe auch:

live.hackr feiert heute seinen 9ten Geburtstag!

Einen herzlichen Dank an alle, die hier immer noch vorbeischauen, ohne euch wäre es nicht wirklich lustig!

popular

^ next up in der selfreaggregate reihe: Popular Tweets (meine tweets mit 5+ favs und/oder retweets)

siehe auch:

fyi: live.hackr nimmt ein kleines Sabbatical.

(marcel weiss hat mir hier den letzten schubs gegeben, die von ihm angesprochenen punkte – verlorener spass, zunehmende irritiertheit als ursache und die lazy-xxx serie als symptom usw. – keimen aber natürlich schon länger.

wovon ich etwas abstand gewinnen will ist übrigens nicht das web, das finde ich so erfrischend und erfreulich wie eh und je, sondern den diskurs darüber und die themen der sogenannten ‘netzgemeinde’.

für hackr bedeutet das, dass die chronistenpflicht bzw. die gedankenlos zu befüllenden ströme shared , news und chronicle weiterlaufen wie bisher, und auch bei live.hackr werde ich kleine fundstücke und katzencontent posten, also insgesamt nicht viel, aber ich werde versuchen, meinen inputstrom möglichst diskursfrei zu halten, was üblicherweise ja trigger für die papierkörbe, lazy blogs, leftovers, zeitgenossen, quizzes, etc. war und das will ich euch nicht mehr zumuten.

dafür gibt es mit data.hackr eine neue blog season zum thema small data, ein bisschen dazu hier. ein gedanke dabei ist, dass es vl. psychohygienisch ganz wohltuend ist, bei einem thema mal ganz unten anzufangen, weil quasi jeder andere weiter ist als man selbst und jede aussage eine information, und ich glaube zahlen sind für mich eine gute abwechslung)

Ich habe mich ja schon vor einiger Zeit mal gefragt, ob es nicht sinnvoll wäre, ein Blog wie Fernsehserien in Seasons zu strukturieren…

Und weil ich ja bei live.hackr gerade ein bisschen einen Hänger habe und eine Art Sabbatical nehme, let me proudly present die erste Season von hackr.de: data.hackr

Mein Thema für die nächsten 5 oder so Monate wird dabei – der Name deutet es an – Daten sein. Big Data ist natürlich als ominöse Bedrohung der Gesellschaft oder zumindest als Gespenst in aller Munde, aber ich möchte hier den quasi standardisierten Blickwinkel von uns als ohnmächtigen Objekten und unfreiwilligen Produzenten von gigantischen Datenbergen (als Futter für gierige, datenhungrige Unternehmen, Geheimdienste, usw.) umkehren und schauen, inwieweit wir selbst Subjekt über Daten werden können und was uns das bringen kann – viele Tools und Datensets stehen mittlerweile ja auch uns Laien zur Verfügung (was vl. pathetischer klingt, als ich es meine; ich möchte mir einfach anschauen, wie weit man in ein paar monaten kommen kann).

Themen könnten also sein: Open Data und assoziierte APIs; ‘Umgebungen’ wie Hadoop, GAE, Pandas oder (besonders) R; pragmatische Tools wie Numbers oder Google Spreadsheets; Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie; Quantified Self; Daten-Visualisierung; Datenjournalismus; Data Analysis; Bücher und Moocs zum Thema; usw. Ich nenne das jedenfalls mal heuristisch Small Data.

Mal schauen, wie ich das hier im Blog abbilde, aber ich vermute mal, dass ich das eher als Scrapbook verwende, sprich: links, ‘been there, done that’s, usw. (sorry dominik). Wobei ich mir doch zumindest vornehme, ggf. Nützliches aber auch Sackgassen und Roadblocks nachvollziehbar zu dokumentieren.

Was wird der nächste Schritt im Bereich Software Entwicklung?

Kein uninteressantes Thema. Welche Programmiersprachen wird es in 5, 10, 50 Jahren geben? Welche werden in 3, 5, 20 Jahren dominant sein, welche nur mehr Kuriositäten? Welche Paradigmen setzen sich durch, welche Tools wird es zur Unterstützung geben? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen werden sich etabliert haben? Wem gehört das alles? Wird es besser (freier, schneller, grösseren Nutzen stiftender, echte Probleme lösender)? Oder schlechter (monopolistisch, aufgeblasen, aufgesetzt, unnötige Feature-diven)?

Ich kann mir wenig so wenig vorstellen wie diesen Bereich. Ich hab kein Gefühl, wo wir da in der Kurve sind – ob es also so weiterbeschleunigt und echt ganz anders wird – aber wie? – oder ob schon sehr viel ausgereizt ist, und eher Lücken gestopft und Monopole gebildet werden.

Und wie wird Software den Menschen beeinflussen und das Menschsein reinterpretieren? Wird sie einen totalen Überwachungsapparat instantiieren, der bisher einfach nicht sinnvoll zu realisieren war? Oder in einem symbiotischen Verhältnis die Kreativität andocken? Werden einfach ein paar Sachen immer besser/schlechter, aber ohne echte Wirkung, weil die Komplexität des Restes einfach zu gross ist?

Eigentlich ist es ja jetzt schon so, dass die Hardware im Bereich Desktop einen Zustand erreicht hat, der für alle Anwendungen ausser Games und Weltsimulationen mehr oder weniger ausreichend ist, wenn man nur genügend Speicher hat. Das ist noch nicht so lange so. Es ist auch so, dass Anwendungen, die die Entwicklung um ihrer selbst willen weitertreiben, weil sie diese Effekte als Selling Point vermarkten, eigentlich nie die Versprechungen einlösen. Man denkt sich beim ersten Mal Wahnsinn, beim dritten Mal gähnt man. Sinn entsteht woanders, nicht im Noch-einen-drauf. Und es wird dann aber zunehmend schwieriger, diese Komplexitäten noch irgendwie zu koordinieren.

Ein Aspekt ist das Human-Computer Interface. Wer sich wünscht es wäre super mit dem Copmuter sprechen zu können, liegt glaub ich etwas auf dem Holzweg. Da wird zwar sicher noch viel gemacht werden, aber ein effizientes Medium wird es nicht werden. Wer ausser Nerds will schon mit dem Rechner sprechen, man klickt 10 mal schneller, man tippt 100 mal schneller, für Poweruser ist das nichts, eher was für infantilisierte Männer.

Ich befürchte einmal eine infantilisierende Oberfläche wird sich trotzdem zunehmend durchsetzen, aber es wird die puristische Alternative geben, die wahrscheinlich wirklich auch optisch ansprechend sein wird.

Ein Ding wird Bio-Computing sein. Man wird ziemlich gut wissen, wie man drauf ist, was einem fehlt, was man tun sollte.

Und jedes Ding wird vernetzt sein. Nicht sehr, aber so, dass der Besitzer ausgemacht werden kann, dass es sonst nicht funktioniert, usw.

^ aus der beliebten abt. heute vor 10 jahren in irgendeinem (damals noch docbook) file.

30k

Since December 28, 2004 you have posted a total of 29,999 items

Trara, das ist der 30.000. Eintrag in meinem blogtechnischen Gesamtwerk (also alles unter hackr.de – neben live.hackr auch shared, news, chronicle, worldwide, tv usw. – aber auch die 12.000 betas im MoMB, die artikel auf netzwertig, etc.)

(ich überlege, ob das viel ist oder nicht, aber es klingt wohl nach mehr als es ist. im schnitt sind es nicht einmal 10 posts pro tag (9,1) und das allermeiste ist ja micro, nano und picocontent)

((siehe auch 28k und 25k))

kleiner test für data.hackr

hab mich jetzt auch noch durch das jahr 2013 geklickt und einige ev. noch heute relevante posts herausgesucht und nanotiert (eher devoha, kann man sich fast sparen, 2013 war kein guter jahrgang, vermutlich der schwächste seit 2007):

Selection 2013

^

siehe auch Selection 2012 und Selection 2011 und Selection 2010 Pt. 1 und Selection 2010 Pt. 2 und Selection 2009 und Selection 2008 und Selection 2007 und Selection 2006 und Selection 2005

(sunsetting firefox 3.6)

apropos 3000 km : auch live.hackr gibt es heute 3000 tage!

(siehe wirklich auch 2499)

live.hackr feiert heute seinen 8ten Geburtstag!

Einen herzlichen Dank an alle, die hier mitlesen und kommentieren, ohne euch wäre es nicht wirklich lustig!

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