Meistens, wenn ich eine Frage gestellt bekomme (selbst wenn sie mich berührt), wird mir klar, dass ich absolut nichts zu sagen habe.

- Deleuze, Dialoge, S. 9.

^ abt. heute vor einem jahr

google plus

Und heute vor drei Jahren hat Google Google+ vorgestellt: Real-life sharing, rethought for the web .

(anders als vor zwei jahren – siehe google plus eins – fällt mir heuer nicht nur wenig, sondern eig. überhaupt nichts dazu ein)

2994km

In 2013, you traveled 2,994 km. That’s more than the length of the Great Barrier Reef!

(siehe Berlin to Madrid)

fb 10

^ devoha: Facebook wurde heute 10.

cats

^ devoha: die gifys

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^ wollte das gerade plussen, aber ich sehe leider nur noch das… (war die ich-perspektive eines zustellers, der die briefe nicht einwerfen konnte, weil die hauskatze dagegen gekämpft hat usw.)

(nur am rande: das copyright regime dürfte in etwa dem analen gesellschaftlichen entwicklungsstadium entsprechen, was uns lebenden in unserer lebenszeit natürlich wenig nützt, aber immerhin trotzdem usw.)

(weird but I still kinda miss subjot)

Der Schlüssige ist ein extrem selten gesehener Zeitgenosse, der sich dadurch auszeichnet, dass er üblicherweise immer sehr schlüssig ist.

(ich bin mir nicht ganz sicher, ob es objektiv schlüssige gibt, also leute, die eine art universelle schlüssigkeit repräsentieren, die man dann halt erkennen kann oder nicht, oder ob schlüssigkeit nur subjektiv und kontextuell entsteht, wobei diese subjektivität dann natürlich trotzdem objektiv ist; vermutlich gibt es beides)

(abt. supermarket studies)

hadoop

kleiner Nachtrag zu A new course experience, wo Udacity neue Kurse und ein neues Modell angekündigt hat und gwm. Fortführung von Craig Pelton und Jeff Winger – nur zur Erinnerung: Udacity hat sich nach einem furiosen Start ja Mitte 2012 in ein kleines konzeptionelles Loch gesetzt, vor allem wohl weil Thrun mit Coursera mithalten wollte und alles aufs Pimpen von Kennzahlen gesetzt hat.

Wenn ich die Beteiligung in den Foren richtig deute hat sich in den 18 Monaten seither die Grundstimmung nie mehr wirklich gefangen, der Krautsalat an Kursen und die Unentschlossenheit gegenüber der Zielgruppe (die eine kraft zieht zu schülern und das zertifikat muss auch für adhs’ler machbar sein, sonst wird ja die dropout rate zu hoch, die andere zu ‘professionals’ die man potentiell auch zum bezahlen motivieren kann und die das zertifikat u.u. im cv präsentieren wollen, und da wird dann auch ungünstig, wenn sich herumspricht, wie wenig man machen muss, usw.) halfen da sicher nicht weiter.

Ihr neuer Ansatz klang zunächst nicht ganz unplausibel: wir machen thematische Tracks (2014 einmal beginnend mit data science) und wir offerieren neben dem kostenlosen tier auch einen kostenpflichtigen, der dann persönliches Coaching und ein ‘verifiziertes’ Zertifikat beinhaltet.

Aber ich hab jetzt die letzten zwei Tage Introduction to Hadoop and MapReduce – den ersten Kurs in dieser Serie – gemacht und es zeichnet sich leider das nächste Loch ab. Der Kurs selbst ist zwar nicht schlecht, wenn man wie ich mit Hadoop noch nie was zu tun hatte, man bekommt einen Eindruck um was es geht, wofür man es braucht, ein bisschen Gefühl wie man dafür programmiert und man macht zwei kleine Projekte in einer VM mit eingerichteter Entwicklungsumgebung (für VirtualBox oder VMware), aber jetzt kommt’s: man kann als Zaungast den Kurs nicht offiziell beenden, weil das Projekt nur in der kostenpflichtigen ‘full course experience’ bewertet wird. Alleine dass sich ein Mooc Anbieter nicht selbst denken kann, dass das vl. keine so gute Idee ist – psychologisch fühlt man sich natürlich nicht nur übergangen sondern tatsächlich um sein Zeit und den Aufwand beraubt, man lernt ja nicht fürs Leben sondern fürs Zertifikat – ist kein gutes Zeichen, auch die Umsetzung selbst war (wenn ich wiederum das forum richtig deute) anscheinend schwach und mit 150$/m viel zu teuer für das (zusätzlich) Gebotene.

Der Forderer ist ein relativ weit verbreiteter Zeitgenosse, der sich dadurch auszeichnet, dass er Dinge fordert.

(die forderungen selbst sind meistens weder begründet noch in den konsequenzen analysiert oder durchdacht, müssen es aber auch nicht sein, weil ihre funktion üblicherweise darin besteht, einen erwartbaren inhaltlichen vektor für eine repräsentierte gruppe zu etablieren, der dann als kalkül in politischen tauschgeschäften eingelöst werden kann (was übrigens nicht notwendigerweise (aber natürlich öfter als nicht) bedeutet, dass die forderungen selbst blöd sind); und natürlich gibt es auch andere typen, allerdings nur im promille-bereich und inhaltlich dann oft mit sogenannten nonetnonas)

(abt. supermarket studies)

(eher devoha weil eine art inversion vom solipsistischen generalisierer ..)

Der indifferente Instanziierer ist ein relativ weit verbreiteter Zeitgenosse, der sich dadurch auszeichnet, dass er Binsenweisheiten allgemeine Gesetzmäßigkeiten in Unterkategorien wiederentdeckt resp. neu konstatiert.

(die aussagen sind also semantisch nicht falsch, aber trotzdem irgendwie daneben, weil sie etwas bedeutungsschwanger als konkrete eigenschaft oder signifikante strukturlogik betonen, was ohnehin auf alles (oder zumindest vieles andere) auch zutrifft. man erkennt das leicht, wenn man für das behandelte thema jedes beliebige andere thema einsetzen kann. während also der solipsistische generalisierer aus einzelerfahrungen allgemeine gesetzmäßigkeiten ableitet, erzählt der indifferente instanziierer allgemeine gesetzmäßigkeiten in einzelerfahrungen.)

(abt. supermarket studies)

What we need is a concept of infopolitics that would help us understand the increasingly dense ties between politics and information. Infopolitics encompasses not only traditional state surveillance and data surveillance, but also “data analytics” (the techniques that enable marketers at companies like Target to detect, for instance, if you are pregnant), digital rights movements (promoted by organizations like the Electronic Frontier Foundation), online-only crypto-currencies (like Bitcoin or Litecoin), algorithmic finance (like automated micro-trading) and digital property disputes (from peer-to-peer file sharing to property claims in the virtual world of Second Life).

enthalten und ausgeführt von Colin Koopman hier

orkut

omg, Orkut wurde 9.

Eine weitere zumindest pragmatisch nützliche Unterscheidung kommt von Horace Dediu und unterscheidet 3 Ps als Grundbausteine von Organisationen:

A company is nothing more (and nothing less) than three things: people, processes and purposes. In the language of the software engineer these would be inputs, algorithms and specifications. In the language of classical business analysis they are assets (or resources), organization structures and business models. In military theory, these are logistics, tactics and strategy.

This is the trinity which allows for an understanding of a complex system: the physical, the operational and the guiding principle. The what, the how and the why.

(der ganze text ist dann übrigens ein paradebeispiel für die latente schizophrenie von asymco – siehe techblog des jahres und dolm des jahres ; kaum geht es ums web oder um google macht er abstruse grundannahmen, gegen die er dann vorgeht, und willkürliche hakenschläge)

(abt: draw the distinction!)

is this saurier duval

(abt. für die leicht zu unterhaltenden)

Social Objectivity ist die Ausdrucks-Awareness bezüglich der jeweiligen (sozialen) Form.

enthalten und (sehr heuristisch) ausgeführt hier

der economist ist das neue perry rhodan

^ Perry Rhodan favorited your Tweet..

(abt. für die leicht zu unterhaltenden)

copyright week

^ noch nicht gelesen aber super: die EFF mit einer Copyright Week

(protip: if you want to get sure: don’t assume anything)

(das gfrett mit der kryptik ist, dass sie nicht nur das unnötige, sondern oft auch das nötige reduziert)

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