nanoicons

^ alle favicons aus den Sektionen shared und news (inspiriert durch hier)

(die statistiken hab ich zwar ausgerechnet, aber die sind mir ein bisschen zu peinlich; immerhin sind es doch 500 verschiedene quellen)

bb1

bb2

bb3

Boing Boing entdeckt die Liebe zu Österreich oder so.

muesli

holy dinkelflocke: grossartige visualisierungen von mymueslis. (via chl)

delicious handbags

^ das neue delicious ermöglicht – eine gewisse genauigkeit beim spammer vorausgesetzt – eine ästhetisch durchaus ansprechende art von linkspam.

google goats

heute vor drei Jahren: Google Goats, die geheime Ziegenarmee und eines der letzten wirklich (ohne seufzer) grossartigen Projekte von Google. Ich hoffe sie kommen zurück.

(überhaupt: mehr goat content)

google zipper

^ google heute mit einem zipper doodle für gideon sundback

—-

kleine erwähnung am rande: die autorekursive logik der doodle-getriggerten suchergebnisse – die ich im vorigen eintrag schon erwähnt habe – wird hier quasi perfektioniert / an die konzeptionelle grenze getrieben:

google zipper results

die ersten drei results sind news, die den doodle erwähnen, dann kommt der obligatorische eintrag in der wikipedia, dann noch ein link zu einem artikel, der den doodle erwähnt, und dann links zu zwei videos mit screencasts vom doodle.

(abt. doodle studies)

tag der erde doodle

^ google heute mit einem zeitgerafften tag der erde doodle

fröbel doodle

(gestern gabs übrigens einen friedrich fröbel doodle, und bei dem war ganz witzig, dass bei den suchergebnissen platz 2 und 3 hinweise darauf waren, dass google dem fröbel einen doodle spendiert hat:)

fröbel suche

(abt. doodle studies)

dog

happy birthday, wirres wurde 10 jahre alt.

(neben vielen anderen qualitäten ist wirres wohl das blog mit der grössten liebe zum technischen detail; es läuft unter dem zustand einer art dauerrevolution an technischen nanohacks, die das format erkunden wollen)

digital physical

ungelesen aber super: The Digital-Physical, soweit ich sehe eine Art postmoderne Beschreibung des Produktionsprozesses von Flipboard fürs iPhone.

(ich glaub via @chl)

nb-3

nett: das Brooklyn Museum tumblt jeden Tag eine Seite aus dem Tagebuch von Keith Haring, solange die Ausstellung Keith Haring: 1978–1982 läuft.

(via @dominik oder via @pierro)

(frage mich gerade, ob es möglich/sinnvoll wäre, ein blog wie fernsehserien in seasons zu betreiben; wenn man das format von serien mit dem format von blogs vergleicht, dann gibt es ja durchaus ähnlichkeiten in den paradigmen; da gibt es die episodisch angelegten serien, bei denen jede folge in sich funktioniert/funktionieren muss (auch wenn es natürlich oft auch ein übergeordnetes motiv gibt). das blogtechnische äquivalent ist hierzulande gut bekannt, so ziemlich jedes prof. betriebene blog und jedes nachrichtenportal folgt diesem muster; und es gibt andererseits serien wie the wire, die eine oder mehrere handlungsbögen über mehrere folgen – üblicherweise eben eine season – hinweg serialsieren. die vorteile sind klar: es lassen sich ganz andere geschichten erzählen, die geschichten lassen sich ganz anders erzählen, bestimmte dinge können bzw. müssen als bekannt vorausgesetzt werden, etc. die nachteile auch: es wird mehr von den zuschauern erwartet, für neue zuschauer ist es schwer, später einzusteigen, etc. wenn man so will fällt auch live.hackr in diese kategorie, nur dass es hier keinen punkt gibt, auf den ich hinaus oder zu dem ich hin will. in diesem spannungsfeld zwischen episodischen monaden und mäandernden universal- oder molekulargeschichten haben sich im fernsehen zwei strategien entwickelt: (a) die injektion vom episodischen ins serialisierte, also serien, die zwar primär einen langen oder sogar offenen handlungsbogen haben, der aber zumindest teilweise in episoden zerhackt ist, die auch für sich alleine funktionieren können. man denke an fringe. (b) die radikale begrenzung von searials auf doch noch überschaubare zeiträume wie miniseries, das hbo-format (12 folgen) oder eben seasons. und während (a) die gwm. naheliegende technik in blogs ist, i.e. auch wenn man viel herumlabert auch mal ein feuilletonistisches highlight setzen usw., so könnte doch (b) ein wirklich spannendes format sein. viele beispiele fallen mir nicht ein, am ehesten noch so buchbegleitende blogs wie etwa anderson beim long tail oder kelly bei what technology wants, aber die waren trotzdem eher excerpts und/oder utilitaristisch)

kl. hörtipp: der 2007 viel zu früh verstorbene werner geier wäre 2012 50 jahre alt geworden, ein nachtquartier mit vielen stimmen (die nächsten 7 tage als stream).

flat erik

kleiner Erfolg für Google: mit dem Redesign von Google+ haben sie mit #usesforwhitespace wohl das erste echte Meme auf G+ getriggert.

Who the fuck was I chasing?

McNulty Season 3 Episode 12 11:30

What the fuck was I thinking?

Mayor Clarence V. Royce Season 3 Episode 12 24:50

(hab mich über ostern endlich an the wire herangewagt und die ersten drei seasons angeschaut)

((die zwei zitate rollen die season 3 sehr nett zusammen und bei beiden funkelt etwas auf, was man im fernsehen eigentlich nie sieht, und zwar eine art ungekünstelte wahrheit, die man durch die augen der protagonisten erlebt; das Who the fuck was I chasing? stammt von mcnulty, nachdem er nach dem tod von stringer bell dessen wohnung durchsucht, die er so nicht erwartet hat; das What the fuck was I thinking? kommt von Mayor Royce, als er die medienberichte über hamsterdam mitansehen musste; in beiden fällen ist es natürlich so, dass mcnulty resp. royce weniger bzw. anderes über die sachverhalte wissen, als die zuschauer, aber in beiden fällen ermöglicht das aha-erlebnis von mcnulty resp. royce auch im zuschauer das aufblitzen eines unmittelbaren zugangs zu den dingen an sich, zumindest für den moment, wo sich in den protagonisten der blick verschiebt, weil sich im gleichen moment auch im zuschauer der blick (auf etwas andere art) verschiebt; zumindest für mich wurde stringer bell damit irgendwie zum eigentlichen ethischen charakter von the wire, weil das medium wohnung seine ehrliche sehnsucht nach, hmm, schwer, weil es nicht nach dem guten ist, aber auch nicht nach was besserem oder sonstwas, jedenfalls dieser seiner ehrlichen utopischen sehnsucht vermittelt; und der fall royce konstruiert eine aussergewöhnliche dialektik: die wahrheit versteckt sich in der ‘falschheit’ der medien; auch wenn sich die medien natürlich reisserisch auf hamsterdam stürzen, sie haben, wenngleich aus den falschen gründen, recht, und durch den knacks, den royce erlebt, wird auch der eigene knacks getriggert, der zwar schon lange davor naheliegend war – man denke an den trip von bubbles in den strassen von hamsterdam – aber noch nicht wirklich da; dabei interessant, dass diese vermittlung selbst die vermittlung via royce braucht, sprich: die berichte der medien allein hätten nicht ausgereicht und die sympathien mit dem phantasma eher verstärkt))

muybridge

^ google heute mit einem muybridge doodle.

scott page

kl. Nachtrag zu Community College : die Model Thinking Klasse hat gerade ihr Midterm und deshalb nochmal ein kleiner Anstups; die Videos sind auch ohne Anmeldung einsehbar, ein langes Wochenende reicht wohl auch zum Catchup aus und zumindest ich hatte in den letzten Jahren selten mehr Bang für den Buck (Time).

Der Kurs ist (wenn man allem folgen will, was auch nicht notwendig ist, weil er sehr modular ist) nicht ganz einfach, aber Hausverstand und ein bisschen Lust an logischem Denken reicht (im Gegensatz zu den anderen Stanford-Kursen, in die ich hineingeschnuppert habe) locker aus, also keineswegs schwer, aber sehr gut (mich dünkt man müsste viel viel mehr Zeit investieren, um dann einen signifikant höheren Nutzen zu haben); Scott Page hat spürbar Lust am Thema und ist extrem gut darin, die Modelle auf einem Abstraktionsniveau zu erklären, das gleichzeit verständlich und non-trivial ist, und sie dann auch in ihrer Relevanz für unser Dasein zu positionieren.

(fast bei jedem modell hat es bei mir irgendwie kling kling kling gemacht und plötzlich hatte ich ein instrumentarium dafür, irgendein phänomen zu fassen, das davor irgendwie meistens in der konzeptionellen suppe der überkompliziertheit geschwommen ist. und eines der ersten dinge die man lernt, ist, die bedingungen zu klären, unter denen die jeweils getroffenen grundannahmen gültig sind (was mir, so blöd es klingt, schon alleine dabei geholfen hat, meinen gereiztheitszustand gegenüber einigen feldern zu senken, weil ich mich z.b. bei aussagen nicht mehr über die inkonsistenzen und willkürlichen grundannahmen ärgere, sondern eher den gültigkeitsbereich skizziere, den es ja trotzdem meistens auch gibt). ein anderes ist, dass man plötzlich ein auge für modelle bekommt und sie erkennt, wenn sie etwa von anderen menschen angewandt werden (ob sie es jetzt wissen oder nicht). auch das führt mitunter zu einer defrustrierung mit den mitmenschen, weil man ihren irr- und unsinn oft als rationales verhalten (halt unter suboptimalen grundannahmen) zumindest nachvollziehen kann; viele der aktuellen konfikte sind halt einfach ein clash zwischen optimierung eines big coefficient der sich leider einer new reality gegenüber (nicht) sieht. oder sie helfen beim etablieren eines ‘feelings’ für die dynamik von equilibrien von szenarien, die übrigens oft contraintuitiv sind)

oops, ich bin euch ja noch die Auflösung von Quiz 55 bzw. der Frage, was Sokrates, Jeremy Bentham, Alfred Kerr, James Joyce, Vannevar Bush, Karl Popper, Graham Chapman, Aristoteles, Theodor Fontane, Lee de Forest, Hugo Ball, Norbert Elias, Theodor W. Adorno, Pappos von Alexandria, Otto Julius Bierbaum, Stefan Zweig, John Foster Dulles, Jorge Luis Borges und Marshall McLuhan gemeinsam haben schuldig.

A: alle waren Gäste in Sascha Lobos Mensch-Maschine-Kolumne:

(sascha hat seine produktionsweise hier beschrieben, ich würde fast noch ein bisschen weiter gehen und sie als kleine konzeptfiguren bezeichnen, die den jeweiligen gedanken üblicherweise im ersten satz der sonate einführen und – nachdem dann darüber variiert wurde – im finale nochmal bestätigen)

nochmal-zu-diesem-140-zeichen-lim.it auf-twitter.com wenn-man-eine-url-mit-weniger-als.com siebenunddreissig-zeichen-kom.ma dann-stellt-twitter-sie-voll-dar.de eigentlich-ganz-praktisch.com #140plus

^ @diplix mit einem kongenialen URL-hack

(bonuspoints: wie lange können tweets damit gemacht werden?)

kinda nice: street view einer zugfahrt in den schweizer alpen

Apropos Leftovers, hier also noch der vollständige Überblick von 2011:

(wenn ich eine ausgabe nahelegen wollte, dann wäre das die stream edition ; der gedanke ist zwar nur angerissen und auch nicht besonders verständlich formuliert, aber darin versteckt sich eine art modell zur beschreibung von allem)

Leftovers 2011 (Axis of Good Edition) Leftovers 2011 (Axis of Good Edition) - Auch nicht wirlich weitergekommen sind wir beim Bewerten von Aussagen für oder gegen (das Web | whatever).
Leftovers 2011 (Dead Man Edition) Leftovers 2011 (Dead Man Edition) - Auch nicht wirklich weitergekommen sind wir mit dem Web.
Leftovers 2011 (Difference Edition) Leftovers 2011 (Difference Edition) - Auch nicht wirklich weitergekommen sind wir beim Einführen, Prozessieren und Postprozessieren von Differenzen.
Leftovers 2011 (Polychronicity Edition) Leftovers 2011 (Polychronicity Edition) - Auch nicht wirklich weitergekommen sind wir beim Handling der Gleichzeitigkeit der Ungleichzeitigkeiten.
Leftovers 2011 (Scope Edition) Leftovers 2011 (Scope Edition) - Auch nicht wirklich weitergekommen sind wir bei der topologischen Begrenzung von Aussagen und Kompetenzunterestellungen.
Leftovers 2011 (Sharecropping Edition) Leftovers 2011 (Sharecropping Edition) - Auch nicht wirklich weitergekommen bin ich bei meinem Setup / meinen Workflows zum Sharen und so.
Leftovers 2011 (Composition Edition) Leftovers 2011 (Composition Edition) - Auch nicht wirklich weitergekommen bin ich bei meinem Setup / meinen Workflows zur Erstellung von Texten.
Leftovers 2011 (TV Edition) Leftovers 2011 (TV Edition) - guter Vorsatz für dieses Jahr: mehr fernsehen!
Leftovers 2011 (Stuff Edition) Leftovers 2011 (Stuff Edition) - gestern und heute durchgezählt und inventarisiert:ich hab noch 580 andere Dinge neben Büchern und Platten.
Leftovers 2011 (Clueless Edition) Leftovers 2011 (Clueless Edition) - Wir wissen weiterhin nicht, was wir nicht wissen.
Leftovers 2011 (Data Protection Edition) Leftovers 2011 (Data Protection Edition) - Nützlicher Guide für Reisende mit digitalen Gerätschaften von der EFF.
Leftovers 2011 (Burn This Edition) Leftovers 2011 (Burn This Edition) - FeedBurner hat sich 2011 sowohl als Technik als auch als Metrik endgültig verabschiedet.
Leftovers 2011 (Defrost Edition) Leftovers 2011 (Defrost Edition) - hihi, Google hat ein ‘let it snow’ Weihnachtsei.
Leftovers 2011 (Stubborn Edition) Leftovers 2011 (Stubborn Edition) - "I'll keep playing here while the rest of you flirt with apps. I'll be here when you come back."
Leftovers 2011 (Logical Fallacy Edition) Leftovers 2011 (Logical Fallacy Edition) - Auch nicht (siehe die Filter) wirklich weitergekommen sind wir bei der logischen Konsistenz von Aussagen (bzw. ausageverkettungen).
Leftovers 2011 (Filter Edition) Leftovers 2011 (Filter Edition) - Ein Ding wo wir heuer leider kein Jota weitergekommen sind, sind die Filter.
Leftovers 2011 (Schöner Launchen Edition) Leftovers 2011 (Schöner Launchen Edition) - Ergänzungen zum Schöner Launchen Trend 2011.
Leftovers 2011 (Signifiers Edition) Leftovers 2011 (Signifiers Edition) - Eines ist ja doch erfreulich: an den Strategien zur Benennung von Startups ändert sich nix.
Leftovers 2011 (Insight Edition) Leftovers 2011 (Insight Edition) - "Perhaps we need to spend less time learning new tools and more time using them."
Leftovers 2011 (Stream Edition) Leftovers 2011 (Stream Edition) - Eine Universaltheorie vom Stream.
Leftovers 2011 (Lumberjack Edition) Leftovers 2011 (Lumberjack Edition) - Ergänzungen zum Holztrend 2011.
Leftovers 2011 (Disconnect Edition) Leftovers 2011 (Disconnect Edition) - Eine Art soziales Backup für Friend Connect.

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