auch nicht weitergekommen sind wir 2017 jedenfalls beim offerieren und utilisieren von metadaten auf den plattformen für unsere medien, also bücher, alben, fotos usw.

(schaut man sich die möglichkeiten zum editieren der metadaten auf den platzhirschen der verschiedenen formate an, dann muss man sich schon etwas wundern, wie schlecht das implementiert und wie lieblos davon gebrauch gemacht wird, wenn überhaupt (im kindle kann man nicht mal autor oder titel editieren, ohne den umweg über etwa calibre machen zu müssen). wundern vor allem deshalb, weil metadaten die vl. am tiefsten hängende frucht sind, um die haptik und nützlichkeit von sammlungen zu verbessern, und ab einer gewissen größe überhaupt benutzbar zu halten. und ich meine jetzt nicht metadaten nach irgendwelchen bibliographischen standards, sondern einfach die für den jeweiligen datentyp im normalgebrauch offensichtlichsten (google music ist da gar nicht so schlecht, nur machen sie in der folge davon keinen gebrauch))

((auch auffallend ist die völlige abwesenheit von tags, die in kombination mit metadaten natürlich bei minimalsten vorgaben von seiten der plattform die größte universalität und konfigurierbarkeit bieten würden, aber die sind mit dem ende von delicious auf die liste gefährderter kulturtechniken gelandet, fürchte ich))