(blogpost über DAS fundamentale dilemma der derzeitigen medien (und also zumindest indirekt auch der welt): den umstand, dass die ‘zeitungen’ und ‘journalisten’ nun mittlerweile im web tatsächlich angekommen sind – sogar die süddeutsche pumpt ihre nachrichten in whatsapp und jeden anderen populären bot, kein journalist ist ohne twitter oder snapchat, kaum ein artikel der letzten 2 jahre redet noch von internetvordenkern oder -propheten, usw.)

((ich glaube das ist ‘komplexer’ als die relativ offensichtliche feststellung, dass sich zeitungen und journalisten in plötzlicher ermangelung eines eigensinns – der sich davor ja einfach konstatieren und imaginieren ließ, den man mittlerweile aber durchaus auch bezweifeln darf – nun völlig orientierungslos nur noch den eher dümmlichen metriken zuwenden, die sie halt wahrnehmen können, und also auch begonnen haben, sich selbst nur noch danach zu bewerten, usw. wer amibitioniert ist könnte also versuchen, die problematik nicht einfach in der unfähigkeit der medien zu sehen, sondern das web selbst als knetmasse für die grimasse des realen zu konzipieren usw.))

(((bonuspunkte wie immer für konkrete fallstudien und sternchen für eine umfassende typologie)))