auch nicht weitergekommen sind wir 2014 jedenfalls mit unserem sensorium für die tatsächliche relevanz (oder irrelevanz) von dingen. und zwar tatsächlich auf allen ebenen.

(was auf der einen seite wirklich absurd ist, weil man vermuten könnte, dass uns ein besseres sensorium für die tatsächliche relevanz (oder irrelevanz) doch bei formulieren von informierteren entscheidungen helfen dürfte, was uns dann zu besseren menschen mit besseren gesellschaften in einer besseren welt machen sollte, usw.)

(was aber auf der anderen seite wohl eine voraussetzung dafür sein dürfte, dass wir überhaupt zumindest noch irgendwie funktionieren können; der uns eingebaute relativismus – wir nehmen irritationen immer nur lokal war, und wir werden potentiell umso irritierter, je genauer wir hinschauen – macht die meisten von uns zwar auf individueller ebene extrem ineffizient, ermöglicht aber erst die ausbildung von komplexeren strukturen auf sozialer ebene, für die wir dann halt eben kein sensorium haben, also ist alles irgendwie gut)