auch nicht weitergekommen sind wir 2014 jedenfalls bei der arbeitsteilung für das, was von wem im web sinnvollerweise aufgearbeitet und damit allen anderen zur verfügung gestellt wird. reine hausnummer, aber ich vermute, dass 90-95% der gesamten aktivitäten in vielen bereichen (nicht in allen) auf eine tatsächlich völlig wertlose weise redundant sind, also einfach dutzende male (etwa einschätzungen zu netzpolitischen themen in de) oder tausende male (etwa unboxing videos vom neuen iphone oder birchbox) jeweils isoliert aber fast wortgleich wiederholt werden, ohne irgendeine variation einzuführen, ohne irgendeinen persönlichen lernprozess zu reflektieren, etc. das ist an sich kein problem und jeder soll immer so tun können wie er will, das ‘gesellschaftliche’ problem dabei ist aber, dass kein erkenntnisgewinn jenseits des ohnehin bekannten stattfindet, keine verschiebung des diskursiven niveaus, keine verbesserung der handlungsfähigkeit oder relevanz des themas im zusammenspiel mit den tangierenden gesellschaftlichen subsystemen (wirtschaft, politik, ..), die bei besserer organisation der investierten ‘arbeitsstunden’ lockerst möglich wären.