(blogpost über DAS fundamentale dilemma im derzeitigen web: den umstand, dass grösste teile des diskurses über das web nicht erkennen, wann es sich um ein spieltheoretisches problem handelt, das wenn schon nicht spieltheoretisch dann zumindest unter anerkennung des spieltheoretischen spielfelds behandelt werden müsste, und also die teilnehmer in deren jeweiligen argumentationsmodi vergleichen und/oder bewerten und/oder in den jeweils anderen oder einen dritten beobachtungsmodus übersetzen usw., was natürlich dann nicht nur selten was bringt, sondern was eben ein genuines übersehen der grundsätzlichen unauflösbarkeit der diskussion selbst bedingt)

((dass es überhaupt zu einer auflösung kommt liegt dann meistens nur daran, dass länger laufende diskussionen früher oder später in der sackgasse faktizität von recht oder ökonomie landen, also auf einem ggf. anderen schauplatz entweder entschieden werden oder sich entscheiden))

(((bonuspunkte wie immer für konkrete fallstudien und sternchen für eine umfassende typologie; anbieten würde sich hier sicherlich zb der aktuelle streit zwischen amazon und den verlagen um den preis von ebooks, da sind nicht nur die verschiedensten ebenen vertreten, amazon gwm. volkswirtschaftlich, hachette betriebswirtschaftlich, die autoren eine mischung aus schäferhund und naivem idealismus, da gibt es, kommt mir vor, sogar eine art metaspiel, bei dem alle den spieltheoretischen charakter sogar erkennen, es aber zum spiel gehört so zu tun als würde man das nicht)))