(sollte ein papierkorb werden, aber weil sich das auch als serie zu social and nothingness und text and nothingness anbietet:

ich ersetze in social and nothingness sozial mit talent und lobo mit asymco:

die falsche grundannahme (nicht nur von asymco) ist, dass es ein abstraktes talent gibt, das nur noch eine plattform zum ausdruck sucht.

es gibt aber kein ungebundes talent, das an keine konkrete formation gebunden ist. talent ist (nicht nur im web) immer an eine konkrete formation gebunden. vielleicht nachvollziehbarer: es gibt auch kein abstraktes können, für das man nur einen ausdruckscontainer sucht, und falls es der eine nicht tut, dann verwendet man halt den anderen. jede erfolgreiche plattform erzeugt das auf ihr funktionierende talent aus dem nichts. und es gibt auch keine abstrakte genialität, die man halt bei gelegenheit aus youtube oder dem appdevelopment ausräuchern und im fernsehen oder in grossen unternehmen reterritorialisieren könnte.

das talent ist nicht die ursache für, sondern der effekt von plattformen. und das verhältnis ist nicht struktur-funktional, sondern – wenn man will – teilchenphysikalisch.)

((passt zwar nicht ganz, aber gar nicht so schlecht))