(wenn man will sind wir noch nicht beim object oriented thinking angekommen, alles läuft im global space ab)

(nts: mich öfter selbst zitieren)

Auch nicht wirklich weitergekommen sind wir 2012 jedenfalls mit dem ganz allgemeinen Finden von Schachteln der passenden Grösse (für Begriffe, Aufgaben, Projekte, Zukünfte, usw.), was schade ist, weil sich, wie so oft, viele Probleme und Diskussionen erübrigen würden, wenn passendere Schachteln gefunden und benutzt würden.

(wer hier mitliest, ich weiss, das ist ein motiv auf auslaufrille – siehe bei den leftovers die scope edition (boxen für kompetenzen), oder die hillbilly edition (boxen für begriffe), oder bei den nützlichen unterscheidungen die prescribing information edition (boxen der gültigkeitsbereiche) oder die inception edition (boxen der unterscheidungsebenen), usw. – aber das waren alles eher konkrete instantiierungen von einem eben viel grundsätzlicheren schachtelproblem; das finden der passenden schachtel ist dabei kein theoretisches, sondern ein pragmatisch/praktisches problem, es geht also um das gewinnen von handlungsfähigkeit durch komplexitätsreduktion, weil passend eingeschachtelte dinge nicht mehr alle eventualitäten und relativierungen der jeweils ausgeschachtelten dinge berücksichtigen müssen. nur als beispiel: man stelle sich vor, was an debatten wir uns hätten sparen können, wenn wir verschiedene schachteln für technik-getriebene und bwl-getriebene webstartups gehabt hätten. beide schachteln hätten natürlich noch immer ein ähnliches bündel an grundsätzlich zu lösenden problemen, aber die parametrisierung der prioritäten und die funktionelle ausdifferenzierung erfolgte gänzlich anders, beide spielen verschiedene spiele und die beobachtung und bewertung von aussen, aber auch die entwicklung von techniken und strategien innen, würde deutlich genauer und auch angemessener sein, der machiavellismus etwa nicht mehr zwischen angriffsfläche der kritik und euphemistischer verleugnung oszillieren, sondern wäre bei den einen die hauptmetrik schlechthin und bei den anderen zumindest zunächst einmal kein thema, usw. das nur illustrativ, in der form würd ich das nicht vorschlagen)

((eine weitere aber genuin andere pragmatisch/praktische technik ist die torteneckentechnik, bei der man mit effizienten handlungen beginnt, mit denen man oft schon grosse teile vom kuchen vom tisch bekommt, und sich dann dem rest iterativ widmet. man denke etwa daran, was man ausbildungstechnisch schon mit statisch/dummen aber inhaltlich gut gemachten moocs abdecken kann, auch wenn das nur die low hanging fruits sind; die pädagogen können ihre ganze kreative energie in einen viel kleineren rest stecken))