auch nicht wirklich weitergekommen bin ich 2012 jedenfalls mit der vertieften Verinnerlichung von GTD, mit welchem sich – und das ist doch wirklich erstaunlich und das ist auch keine Übertreibung – unterm Strich so ziemlich jedes Produktivitätsproblem von so ziemlich jedem auflösen ließe, wenn man sich nur an die drei, vier grundsätzlichen Techniken halten würde. Das braucht dann meist gar nicht GTD orthodox, schon ganz isoliert lässt sich vieles mit der Unterscheidung actionable/referenz/trash oder durch Nachdenken oder durch die Konkretisierung einer next action weiterbringen oder isolieren oder beenden.

Das schöne bei GTD aber tatsächlich: wenn man einmal einen Bereich durchgearbeitet hat, dann kommt man immer wieder auch relativ schnell wieder auf diesen Zustand, auch wenn sich ein paar Wochen etwa Dinge wieder zu sammeln beginnen, sich in eigendynamische Serien formieren, etc.

Und es gibt wohl auch tatsächlich so eine Art Muskeln für die verschiedenen Techniken – wie eben etwa dem Formulieren der NAs -, die man entwickeln kann und die dann auch helfen die größeren Brocken anzugehen, wobei man am Ende des Tages halt trotzdem bei den Knochen landet, die dann zwar meistens nichts anderes als Entscheidungen sind, die man aber – sei es aus Schiss, oder weil ein Urahne ein Vogel Strauß war – vertagt.