^ Minianmerkung: der Kurs Computing for Data Analysis – eine Art Crashkurs in R – ist zwar gar nicht schlecht, stellt aber einen neuen Rekord in pädagogischer Unzumutbarkeit auf. Dabei ist das Tempo – wenngleich auch gewagt: für das R’sche Äquivalent zum Komplex list comprehensions, map/reduce/filter, generator und anonyme functions und continuations/lexical scoping hat er gerade mal 15 min gebraucht – sogar noch irgendwie ok, weil man das jeweils eine Woche sinken lassen und sich ein bisschen herumspielen kann. Aber er zaubert dann einerseits ohne Warnung Themen aus dem Hut, für die es in einem ‘Einführungskurs’ weder begründbaren Sinn noch Nutzen gibt, etwa Debugging oder die integrierte Optimization. Und die Assignments kommen irgendwie aus dem Nichts und sind dann zwar nicht ‘schwer’, aber unlösbar wenn man irgendwo steckt und eben nicht so konstruiert, dass im getriggerten Problemlösungsprozess ein erkennbarer Wert steckt.

(having said that ist R doch sehr super, wenn man sowas mag, und ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich dafür roboter genug bin oder nicht, aber zumindest ein teil fühlt sich davon doch angezogen, einem anderen ist es ein bisschen zu matrix-haltig)