Auch nicht (siehe die filter oder die non sequiturs) wirklich weitergekommen sind wir bei der Bewusstmachung von den Dingen, die wir nicht wissen. Das Dilemma ist natürlich selbstevident: Man weiß halt nicht, was man nicht weiß; das eigene Nichtwissen ist ein Ding der Unvorstellbarkeit.

(und abgeleitet: man weiß halt nicht, was man nicht kann, was man aber leicht können könnte, wie nützlich das ggf. leicht könnbare wäre, was es nicht alles gibt, etc; das ist natürlich ein grundsätzliches epistemologisches dilemma und im allgemeinen sowohl notwendig als auch egal; aber es ist doch interessant, dass sich im web nicht bessere mechanismen herausgebildet haben, sich gegenseitig jenseits eines sich antrollens darauf hinzuweisen etc. ich jedenfalls habe regelmässig facepalm momente, wenn ich über irgendwas stolpere, was es oft schon jahrelang gibt und was auch wirklich leicht zu sehen gewesen wäre, was ich aber einfach ausgeblendet hatte)