weitere minianmerkung zu google+, genauer gesagt ein viertes (siehe im namen des kreises und der kreis der gesellschaft und archäologie des kreises) bauchgefühl:

k) wenn ich mir so anschaue, wer mir folgt, dann hat google+ im grunde schon verschissen, weil der soziale graph nicht irgendwie organisch wächst, sondern jenseits von gut und böse wuchert. (mir kann ja gerne jeder folgen, und auch leute, die ich nicht kenne, aber in den meisten fällen kann ich dann doch so gar keine schnittmenge zu meinen interessen erkennen, was ich dann doch eher darauf zurückführe, dass denen selbst nicht so recht klar ist, warum sie mir folgen, i.g.s. verhalten sie sich wie refollow-spambots, allerdings ohne das zu sein, auf alle fälle sehr merkwürdig und auf keinen fall besonders gedeihlich für das zarte pflänzchen der sozialen beziehungen und das hat sich google mit der klarnamenspflicht dann wohl nicht gedacht etc.)

aber immerhin ist es ganz lustig, den quadranten des amerikanischen philosophen donald rumsfeld sozial zu paraphrasieren; there are known knowns, there are things we know we know (aka facebook, freunde die sich kennen); and there are known unknowns (aka twitter, unbekannte leute die wir aber kennen); but there are also unknown unknowns (aka google+). wenn man will ergänzt subjot den quadranten, als unknown knowns (unbekannte, deren output jedoch sofort vertraut wirkt.)