In writing his rebuttal, Dixon neatly encapsulates two pervasive attitudes amongst bloggers and advocates of social media.

The first of these is the knee-jerk impulse to defend social media against any attack, especially when it comes from someone who, as Dixon says of Gladwell “doesn’t seem to really use Twitter”.

Which leads to the second, and more dangerous, attitude those same fanatics share: a confusion between Means and End; the idea that saying something is the same as doing something.

Paul Carr über Chris Dixon über Malcolm Gladwell

(die ganze debatte leidet – wie so viele andere debatten auch – unter der vermischung von verschiedenen diskursebenen; etwaige kritik an aussagen über dinge wird gleichgesetzt mit einem ultimativen urteil über das jeweilige ding selbst; wer wie gladwell den kardinalfehler begeht, twitter und shirky im gleichen artikel zu unterstellen, dass twitter/social media einige eigenschaften vermissen lässt, die sich (nicht nur) im politischen aktivismus der 60er finden lassen, dann kann das nur bedeuten, dass der twitter nicht verstanden hat und wie sich damit (per definitionem irre starke) geschäftsbeziehungen entwickeln können; gladwell macht zwar den gleichen fehler, er zieht twitter in etwas hinein, womit es nichts zu tun hat, nur weil andere irgendwelche schwachmatigen heilsversprechungen daran knüpfen, aber unterm strich ist seine analyse zutreffend und dicht.)

((die zugrunde liegende trope ist natürlich das 1:1 mapping von den funktionssystemen bzw. deren beschreibung, die sich in ‘alten’ milieus herausgebildet haben, auf das sich gerade formierende ‘neue’ milieu, wobei die derzeitigen erzählungen auf beiden seiten der disposition (wtf?/yay!) von einem minderwertigkeitskomplex durchzogen scheinen; interessanterweise ist dieser das symptom vom umstand, dass alle genau das gegenteil von dem glauben, was sie sagen bzw. zu glauben glauben; im falle wtf?, weil sie selbst wirklich an die neue macht glauben, es aber nicht wahrhaben wollen und die alte bewahren wollen; im falle yay!, weil sie selbst in wirklichkeit noch nicht daran glauben und es deshalb mit einem neuer, besser, weiter übermalen müssen))