next action balls

2. August 19:01

(noch eine art meilenstein: nach feedbox zero und inbox zero und alle actionable folders zero und linkbox zero und reference material system clean ist jetzt auch mein zettelwesen quasi clean. unter zetteln verstehe ich (in diesem fall) jegliches lose blattwerk, also neben den klassischen zetteln (die bei mir überhaupt ein frohes dasein frönen, weil ich alles auf zettel kritzle) auch alle andere kleinere (indexkarten, visitenkarten, rechnungen, kontoauszüge, karten, briefe, belege) und auch grössere formate (skripts, mitschriften, kopien, verträge, zeugnisse, prospekte, broschüren und was nicht alles) – im grunde also alles aus papier, was nicht in gebundener form vorliegt. vor allem mit den normalen zetteln ist das ja so eine sache, weil sie eine recht eigenwillige art der ausbreitung in einem gegebenen ökosystem aka wohnung demonstrieren, wenn man irgendwo nur lange genug schüttelt, kommt fast immer auch ein zettel heraus, sie gleichzeitig aber das gesamte spektrum an bedeutsamkeit beinhalten können und sie doch eine art monopol auf die auf ihnen abgebildete information haben, etc., den begriff verzetteln gibt es jedenfalls nicht ohne grund. insgesamt war das rudimentäre durchprozessieren (ausmisten, abheften, einsortieren, in umschlägen gruppieren, ggf. transformieren oder übertragen – ich bin dabei aber nicht tief gegangen) viel weniger aufwand, als ich bei dem berg, den ich beim zusammentragen angehäuft habe, vermutet hätte.)

((das ganze ist teil von einem übergeordneten (matrjoschka projektstruktur) projekt, das das ziel hat ‘stuff clean’ zu werden, also neben dem komplex digitales zeugs auch den komplex analoges zeugs so halbwegs in den griff zu bekommen, siehe pt. 2))