Nachtrag zu Inflection Point … stellt sich heraus, dass Wilsons scheinbar unschuldiges Herumgezwitscher von den Entwicklern von Twitterapps doch nicht zu unrecht paranoid ausgelegt wurde.

(nach seinem artikel – in dem auch steht: hört auf die löcher zu stopfen, baut eure killer-apps eher im nichtoffensichtlichen – hat sich eine auffallend grosse anzahl an mitarbeitern bei twitter auffallend positiv auf twitter darüber geäussert. business insider fasst das und die reaktionen der twitterappentwickler zusammen, letztere haben darin nichts gutes für ihre pfründe geahnt.)

well, nur zwei Tage später gibt Twitter die Übernahmen von Tweetie bekannt, als Board-Member von Twitter wäre das schon ein grosser Zufall, wenn es Wilson um etwas anderes als eine Pfadebnung gegangen wäre.

People are looking for an app from Twitter, and they’re not finding one. So, they get confused and give up. It’s important that we optimize for user benefit and create an awesome experience.

(das ändert imho nix an der allgemeinen ökosystemlogik von twitter. twitter tut nix falsches oder böses, wenn es einen soliden default-client für alle gängigen kanäle – web, iphone, ipad, android, air, desktop, sms – offeriert, auch bei clients gibt es endlose möglichkeiten drum herum. aber die unschuldslammige art der einführung ist sicher nicht besonders gut für die developersphererelations. vor allem die entwickler der bekannteren clients sind, das konnte man etwa auf den panels bei der leweb sehen, extrem beschützerisch, fast schon bullish, was ihre pfründe betrifft. begleitet wird das üblicherweise mit der erzählung, die ganzen innovationen finden bei ihnen statt und twitter kopiert sie dann, sie haben zuerst retweets gezählt und dann hat es twitter nachgemacht, sie haben zuerst gruppen gehabt und dann hat twitter die listen nachgebaut, usw.)