Fred Wilson über Twitter und nochmal hmm.

Er stellt sich natürlich die Gretchenfrage, die sich jeder vernünftige VC stellen würde: “What are the products and services (aka killerapps) that create something entirely new on top of Twitter?”, aber er extrapoliert seine Gedankengänge auf Basis der Beobachtung von Facebook, und das ist das Ungeschickteste, was man machen kann.

Etwas plump gesagt: Die Killerapp für Twitter gibt es nicht.

‘Killerapps’ wie social gaming gedeihen in Facebook, weil Facebook ein implodierendes schwarzes Loch ist, ein Magnet, der alle Aktivitäten und Energien zentriert und auf sich reterritorialisiert. Twitter tut das genaue Gegenteil, es explodiert, deterritorialisiert alle Aktivitäten und Energien, verschiebt die Ränder.

(nur als beispiel: der killer-client von facebook ist facebook; den killer-client von twitter gibt es nicht; es gibt aber hunderte clients, die sich auf einen bestimmten anwendungsfall für twitter spezialisiert haben; facebook lebt von der gleichschaltung, twitter lebt vom ausdifferenzierungspotential; und killerapps wären da systemisch sogar eher dysfunktional)