eigenartiger machtkampf um die arme serendipity ausgefochten von jeff jarvis, der artikel aus 2006 und 2009 aufgreift und genau das macht, was der nyt-text aus 2009 antizipiert: die viel fruchtbarere quelle für serendipity in den twitter und facebook streams zu verorten und eben nicht bei den zeitungen, die ihn wiederum bei sich selbst aufgehoben sehen bzw. sahen. alle zusammen aber verdünnen den begriff serendipity bis zur wertlosigkeit (bzw. verwechseln ihn mit zufall, eklektizismus, geschmack oder abweichung)

(die traurige trope hier ist die erzwungene wahl; es kann nicht sein, dass verschiedene formen nebeneinander existieren und ihre jeweils eigenen stärken und schwächen und möglichkeitsräume haben, es kann nur einen sieger geben, auf dessen seite man sich schlägt und der im übrigen alles besser kann)