What I think both this and the whole ad blocking discussion come down to is a question of how different sites look at and treat their audiences. If they feel they need to take a short-term view and “monetize” every interaction with them, or if they realize that there’s a long-term value in building up a strong and loyal relationship. It’s also quite similar to the constant debates over the music industry — where the music industry feels that it wants to get paid pennies every time you hear a song. That’s the short-term “we have to monetize every use” view, compared to the longer term view, which recognizes that free songs and building up a relationship between the fans and the musicians can lead to something much more lucrative that benefits everyone.

unglaublich konzise zusammenfassung der ganzen minifeed- und monetarisierungs-geschichte bei techdirt (via).

(das einzige, woran er ein bissl blauäugig vorbeischaut, ist die erzwungene wahl vor der die verlage stehen und bei der was sie auch machen aus ihrer sicht tatsächlich falsch ist; anders als self-publishers, die bei null beginnen und für die jeder neue (interessierte) leser ein irre wertvolles weil extremst unwahrscheinliches ereignis (ein neues pfänzchen) ist, beginnen verlage im web mit gesättigter aufmerksamkeit, weil sie zunächst ihre offwebmarke erben (sie sitzen also im wald). für sie ist die aufmerksamkeit aller etwas gegebenes, die von ihm oben beschriebene funktionslogik ist für sie deshalb sinnlos. die strukturelle dummheit besteht natürlich darin, dass sie diese zunächst gegebene aufmerksamkeit nicht als asset verstehen, sondern als etwas bezüglich seiner melkbarkeit zu verwaltendes.)