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die romantische komödie


Short Cuts Pt. 1 (Facebook Edition)

Facebooks zunehmendes Urgieren, die Inhalte der User öffentlich zu machen (zuletzt und am radikalsten mit den jüngsten änderungen der privacy-settings) wird von so ziemlich allen Beobachtern als SEO- bzw. vor allem Google-Move bewertet (positiv etwa john battelle oder negativ etwa jason calacanis via vb), Trillionen von Seiten sollen von Google erfasst und deshalb von Suchenden gefunden werden.

Ich glaube das ist völlig daneben. Das (relativ gesehen) bissl mehr Traffic ist Facebook, glaub ich, egal. Das alles ist ein Twitter-Move, seit Monaten muss Facebook mitansehen, welche Effekte die simple Tatsache triggert, dass auf Twitter alles public ist. Facebook sitzt auf 10x soviel Daten, aber weder es selbst noch irgendwer sonst kann irgendwas damit machen. Das wurmt sie ohne Ende, deshalb die Zwangsöffnung.

Das Problem dabei: Facebook hat eine andere Disposition. Tweets sind für eine (zumindest imaginierte) Öffentlichkeit konzipiert, facebooksche Status-Updates sind es nicht. Die Wertigkeit ist eine andere.

meta 15.12.2009 #