scoble on friendfeed

Robert Scoble (FriendFeeds Jubelperser Nr. 1) sinniert über die Pros und Cons von FriendFeed.

(bei den pros hat er weitgehend recht, bei den cons hat er ein paar gute punkte; das problem von friendfeed ist aber, glaub ich, dass die praktiken der vordenker und -macher genuin inkompatibel mit den erfahrungen normaler user sind, dass sich gleichzeitig aber kein diskurs über den jedem zugänglichen nutzen von friendfeed formiert; im gegensatz zur instant gratification bei twitter ist friendfeed ganz zwangsweise frustrierend für alle, die nur nach den von scoble, louis gray oder steve rubel vor das maul gehängte karotten ‘aufmerksamkeit’, ‘konversation’ und ‘traffic’ schielen; die stellt sich nicht nur nicht automagisch ein, die finden bei 99,91% auch bei einigem engagement schlicht nicht statt; über das was bei friendfeed verallgemeinbar super ist – und friendfeed ist tatsächlich ein geniales tool mit vielen facetten – wird wenig gesprochen, auch die macher von friendfeed schielen eher auf die karotten als motivatoren, eine art organische entwicklung der userbasis findet deshalb also nicht statt.)