James Governor über asymmetrisches Followen als core Web 2.0 Pattern.

But Twitter wasn’t designed for whales. It was designed for small shoals of fish. Which brings us to one of the big issues with Asymmetrical Follow – it introduces unexpected scaling problems. … The technical approach that is most appropriate to support Asymmetrical Follow is well known in the world of high scale enterprise messaging- its called Publish And Subscribe.

(dann so anschlussüberlegungen wie, wenn leute 20.000 follower haben, ist twitter dann nicht eher broadcasting und weniger konversation, und ist das dann nicht ungerecht? oh nicht doch, das ist eben das asymmetrische core pattern, wo halt ein paar knoten mehr verbindungen haben als andere, aber über replies etc. kommt der dialog auch nicht zu kurz, zwanghaft reziproke liebe ist doch doof etc.)

((das problem mit der persönlichen und/oder sozialen skalierbarkeit von twitter scheint mir aber eher die mehrdimensionale matrix an asymmetrischen motivationen und verhaltensweisen zu sein (die gang, die traube, die cloud), die sich schlecht bis gar nicht auf verallgemeinbare follow/-ing patterns abbilden lässt, wobei es natürlich bündel gibt, die problemlos funktionieren. aber es gibt auch bündel, die weniger gut funktionieren. die einfache antwort auf bündel, die in keinem infoökonomisch ausgewogenen gleichgewicht sind (die schmerzgrenze dafür variiert natürlich, hängt übrigens auch nicht mit irgendwelchen followers/-ings counts zusammen, weil 500 oder 10.000 leuten zu folgen ja nicht bedingt, dass man die auch liest etc.) heisst natürlich: nur denen folgen, die einen wirklich interessieren, die interessante, wertvolle tweets posten, blablabla, die noise maker unfollowen, usw. aber die schwierigeren (nicht im sinne von schwieriger zu denken oder auszudenken, sondern im sinne von aufwendiger im trial und error prozess des herumjustierens an schrauben, die mehr oder weniger info-dampf zulassen) antworten sind doch etwas spannender.))