systemtheoretisch ist FriendFeed nicht uninteressant, weil es tatsächlich das autopoietische Reproduktionsorgan der us-tech-Blogosphäre wurde und also ebendiese das erste Mal in ein System proper transformiert. Nebeneffekt ist aber eine veränderte Form der Ausdifferenzierung, die sich zunehmend überhaupt nur mehr rekursiv auf sich selbst bezieht (ff als ort wo man sich zu sich selbst gratuliert) etc. (wenn man will könnte man frei nach d/g twitter als molekulare kraft beschreiben, die den diskurs deterritorialisiert, und friendfeed als molare, die reterritorialisiert)

((müsste man mal durchdenken, sind leider schon alle tot))