Das Problem ist weniger, dass die SZ nicht schnallt, was Web 2.0 ist (und glaubt es hat was mit Mitmachweb und Blogs zu tun etc.); das Problem ist eher, dass das nicht einmal die Blogger schnallen (und auch glauben, es hat irgendwas mit Mitmachweb und Blogs zu tun, etc., mit dem einzigen Unterschied, dass die einen glauben und sich immer wieder versichern, dass es Kinderkram sei, und die anderen glauben und sich immer wieder versichern, das sei durchaus auch super.) Dass das in Deutschland halt unisono so verstanden wird, macht diese Auffassung nicht richtiger.

(es ist natürlich völlig egal, was web 2.0 ist und wer wasauchimmer glaubt, was web 2.0 ist, und ich will da auch nicht darauf herumreiten, aber wenn der begriff den funken einer bedeutung jenseits von freien assoziatisonshöfen, die man halt hat, wenn hinter irgendwas ein 2.0 steht, haben soll, dann würde es nicht schaden wenn man entweder das oder das liest und sich kurz durchüberlegt, denn mehr als das oder das (und allem, was man unter den bedingungen davon sagen kann und was unter den bedingungen davon gesagt wurde, und das ist nicht viel und seit 2005 ist nichts dazugekommen) ist es nicht, aber da bin ich wieder hier)

(via und)