yumondo [war http://www.yumondo.com/] – schönes Beispiel für die deutsche Selbstzerfleischung bzw. für die Beschaffenheit des Ökosystems 2.0. Hierzulande bis dato eigentlich nur über ihr durchgesickertes strategisches Wiki aufgefallen, dafür fast schon Jubelreviews bei RWW und Mashable

Klar, die eigenen Gorillamarketingideen schön zu dokumentieren ist natürlich ein Steilpass für das beliebte Sautreiben – aber es ist doch symptomatisch, dass irgendwas nur dann ein grösseres Thema wird, wenn im Wahrnehmungsraster ein Skandal in den Bereichen Datenschutz, Urheberrecht, Lücken in der Sicherheit, ungustiöse Machenschaften im Geschäftsmodell etc. ausgemacht wird. (Selbstcheck: mittlerweile gibt es an die 400 deutsche web 2.0 ige Anwendungen, täglich kommen eine oder zwei dazu; welche fallen einem spontan ein?)