Die SZ mit einem in seiner Doofheit nicht unwitzigen Artikel zu Blogs etc.

(da war ein kurzes zitat)

(nach wie vor (und nicht auf diesen artikel bezogen) aus systemtheoretischer sicht interessant: msm und blogs sind füreinander umwelten, die man irgendwie ins eigene system inkorporiert. während blogs durchaus auch die outputs der msm (und natürlich auch den von anderen blogs) ernst nehmen und innerhalb des eigenen systems weiterverarbeiten und also – zumindest asymptotisch – schlauer und differenzierter werden, nehmen die msm die blogs nur auf einer meta-ebene war. da ist was, was uns beobachtet und was über uns schreibt, und da ist was, was dann auch lustigerweise noch autoreflexiv über sich selbst schreibt, und da ist was, was vielleicht noch ganz allgemein irgendwie und über irgendwas herumschreibt. aber es wird nur das DASS wahrgenommen, aber nicht das WAS und schon gar nicht das vernetzte WIE und beim WARUM ist man schnell wieder beim solipsistischen tagebuchmotiv. insofern bleiben sie halt nur so schlau wie sie eben sind, bleiben aber auch auf den damit verbundenen opportunitätskosten, die das in einer vernetzten welt mit sich bringt, sitzen)