live.hackr

die romantische komödie


Alcoholic

Aus Alexaholic wird Statsaholic wird Nixzuholic, zumindest wenn Amazon da stur bleibt :

Das scheint ein allgemeines Phänomen zu sein. Man [Amazon] gibt sich immer schön offen … bis sich der Erfolg [bei Alexaholic] einstellt. Erst dann zeigt man sein wahres Gesicht.

Es geht nicht darum, ob Alexaholic gegen irgendwelche TOS von Alexa verstossen hat oder nicht (das haben sie sicher), aber ungeschickt ist das aus einigen Gründen (es macht sich nie gut, wenn man als Grosser auf einen (beliebten) Kleinen draufhaut; Verrat am 2.0 Dogma Mashupability; von cool-by-association zu uncool mit Sippenhaftung; …), aber vor allem, dass sie dadurch leichtfertig die Tür für andere Dienste weit aufmachen, ist dumm.

Keiner findet Alexa besonders toll, aber nicht zuletzt dank Alexaholic wurde es – zumindest für Blogger – quasi der defacto Standard für die Selbstanalyse oder Popularitätsmetrik von Webanwendungen. Und das ist mit Sicherheit mehr wert, als einige Hunderttausend entgangene Seitenaufrufe im Monat, von denen sie einen Großteil ohne Alexaholic ohnehin nicht hätten.

Als ps ist jedenfalls schon zu lesen:

Both Compete and Quantcast have shown their support of Statsaholic by agreeing to have their traffic graphs displayed here, so look for those in the very near future. Alexa is not without competition in the comparative web metrics space, and if they bully around developers like me, there will be more progressive-minded companies to take their place.

meta 24.03.2007 #