live.hackr

die romantische komödie


Hundefutter

dogfood’s Gedanken zum Web 3.0 Artikel von Zeldman:

Die Diskussion um Web 2.0 bewirkt anscheinend bei den Diskutanten vorallem eines: Stellung nehmen, entweder für die schwarze oder für die weiße Seite. Und dabei immer brav Teilbereiche von Web 2.0 ausblenden. Je nach Position das wirtschaftliche Umfeld das Web 2.0 als Hypemaschine benützt, oder der Paradigmenwechsel in der Webbenutzung und – Entwicklung der das was mit der Blogosphäre begonnen hat, fortsetzt.

Einige benutzen bewusst eine Karikatur von sich selbst, um die Diskussion anzuheizen und um wider den Stachen zu löcken. Legitim.

Andere wiederum merken gar nicht wie sie zu Karikatur geworden sind und nur noch Cheerleader spielen. Bei denen bin ich gespannt, wie ihre Glaubwürdigkeit die Hype-Halbwertzeit von 2-3 Jahren überleben wird.

Das darf auf US-Verhältnisse bezogen werden, wo Tim O’Reilly, nicht zuletzt dank erfolgreicher Eroberung der Definitionshoheit über den Begriff “Web 2.0” häufig und gerne an vorderster Front ist. Endlich ein Hype, bei dem er auch mal mitspielen und ein bißchen vom Rahm abschöpfen darf.

Ich schätze dogfood sehr, der kennt sich auch aus, aber deshalb wundere ich mich doch sehr über den Film, der in einigen Köpfen abläuft, wenn sie den Terminus Web 2.0 hören. Anscheinend gibt es da irgendeinen Paralleldiskurs der sich irgendwo unter meinem Radar abspielt. (Und da ist dann auch nicht gerade hilfreich, wenn von den Visionären oder Evangelisten (üblicherweise Don Alphonso) oder eben hier von Diskutanten, Provokateuren, Karikaturen, etc. gesprochen wird, ohne die zu nennen oder zu verlinken; und Tim O’Reilly? Seit sicher einem Jahrzehnt eher an der Vorfront von vielem was sich im Web und open source Bereich tut, der sich im ganzen Web 2.0 Gebilde fast kaum zu Worte meldet, gerade hin und wieder ob seiner Meme-Map und Konferenz zitiert wird, darf endlich einmal abschöpfen??)

meta 27.02.2006 #